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Eierkochen

Eierkochen in der Höhe: Werden die Eier schneller hart oder wartet man doch länger?

Mit abnehmendem Luftdruck sinkt der Siedepunkt – pro 300 Höhenmeter um ein Grad. Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab. Damit sinkt der Siedepunkt von Wasser. Die Kochzeit verlängert sich. Auf 1500 Metern liegt die Siedetemperatur nicht mehr bei 100 sondern bei 95 Grad Celsius. Die Garzeiten verlängern sich also. 

Allerdings gibt es eine chemisch bedingte Höhengrenze. Eiweiss besteht aus 10-11 Prozent Ovalbumin, einem Protein. Dieses gerinnt erst ab einer Temperatur von 84,5 Grad Celsius. Der Dotter stockt dagegen schon ab 65 Grad. 

Wenn man also oberhalb von 4800 Metern nicht auf ein hart gekochtes Frühstücksei verzichten möchte, muss man einen Schnellkochtopf mitschleppen: Dieser verschiebt die Siedetemperatur durch einen höheren Druck nach oben. Oder gleich von zu Hause aus ein hartes Ei mitbringen. 

Kochen eigentlich die Bergsteiger auf dem Basislager des Mount Everest Eier – auf 5400 Metern Höhe?

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