> 5-8 Std.
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Bern

Gasterntal – Lötschenpasshütte – Lauchernalp

schwer  |  5.30 h  |  ↔ 11.8 km  |  ↑ 1254 m  ↓ 831 m

Einmalige Pass- und Gletscherwanderung auf dem historisch bedeutsamen Säumer- und Römerweg vom Gasterntal auf den Lötschepass zur Lötschenpasshütte und ins Lötschental zur Lauchernalp.

 

 

Ausgangspunkt: Selden, Gasthaus Steinbock – ab Kandersteg mit dem Taxibus (033 671 11 71/72, Reservation erforderlich!)
Endpunkt: Lauchernalp – Seilbahnstation
Einkehr: Unterkunft und Verpflegung: Gasthaus Steinbock ( Selden),
Lötschenpasshütte, div. auf der Lauchernalp
Anforderungen: T4/Alpinwandern bis zum Pass, danach T2/Bergwandern
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               00.00 h   Selden, 1847 m     
               00.55 h  Gfelalp, 1847 m
               02.30 h  Balme, 2403 m
               03.40 h Lötschenpasshütte, 2690 m   
               04.50 h Mälcherbeden, 2285 m
               05.30 h Lauchernalp, 1969 m     

 

Wegbeschrieb

Diese Wanderung auf dem ältesten (und schönsten!) Gletscherpass zwischen Berner Oberland und Wallis verspricht spektakuläre Ausblicke auf das Bietschhorn und über das Rhonetal hinaus zur Mischabelgruppe sowie Tuchfühlung mit dem Lötschengletscher und einiges mehr! Auf dem geschichtlich interessantesten und der landschaftlich einmaligen Passüberquerung über die Hauptkette der Berner Alpen gingen auch schon die Römer. Im Lötschengletscher, die der Wanderweg quert, wurden drei Pfeilbogen aus der Zeit um 3500 v.Chr. geborgen, nur der „Ötzi“-Bogen ist älter. Auf dem Lötschepass fand man Römermünzen. 

Den Startpunkt der Wanderung erreicht man mit dem Taxibus (Reservation zwingend: 033 671 11 71/72) von Kandersteg. Nach rund 25 Minuten Anfahrt von Kandersteg erreicht man das Gasterntal / Gasteretal und den Gasthof Steinbock in Selden (Tel. Sommer: +41 33 675 11 62, Tel Winter: +41 33 675 14 72). Von hier steigt man zur Kander ab und überquert diesen auf einer Hängebrücke. Der gut markierte Wanderweg führt nun über Serpentinen neben Wasserfällen bis zur Gfelalp hinauf. Über Alpweiden geht es hoch und man erreicht Schönbüel. Auf dieser Hochebene hat man einen imposantem Blick in den Talkessel und seine Felswände.

Jetzt beginnt der Aufstieg unter die Ostwand des Balmhorns und hoch bis knapp unter die Balme. Nun quert man zur Moräne und geht etwa während einem Kilometer lang auf den Lötschengletscher (mit Wanderschuhen problemlos begehbar), der über weite Strecken mit Schotter und Steinen in allen Farben bedeckt ist. Der Weg ist mit Stangen gut markiert. Weiter führt der Weg auf die gegenüberliegende Moräne. Man folgt dieser in südlicher Richtung bis zu einem felsigen Aufschwung. Die letzten 45 Minuten bis zum Lötschepass sind noch einige steile und felsige Passagen zu meistern, welche mit Drahtseilen gesichert sind.

Oben am Lötschepass angekommen wartet eine grandiose Aussicht auf die Walliser Viertausender. Die Lötschenpasshütte (Tel: +41(0)27 939 19 81) lädt zur Rast und zum Geniessen ein. Die Hütte bietet neben Mehrbettzimmern auch sogar Doppelzimmer (Suite) an! Regionale Produkte bilden den Grundstein für die frisch zubereiten Speisen. Hier kann man abschalten und geniessen!  

Der Abstieg zur Lauchernalp von der Lötschenpasshütte erfolgt auf dem markierten Wanderweg in rund zwei Stunden.


 

 

Anschlusswanderungen:

– Lötschentaler Höhenweg: Lauchernalp – Fafleralp – Blatten

Fafleralp – Anenhütte – Fafleralp

– Fafleralp – Anenhütte – Holandiahütte – Fafleralp

 

 

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