> 1-3 Std.
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Bern

Kiental – Tschingelsee – Griesschlucht – Griesalp

leicht  |   2.25 h   |  ↔ 7 km  |   ↑ 518 m  ↓ 38 m

Erlebnisreiche Wanderung auf dem Wildwasserweg von Kiental am Gornerewasser entlang zum Tschingelsee und zum Hexenkessel in der Griesschlucht mit dem donnernden Pochtenfall und Dündefall zur Griesalp – zurück in die Ruhe.

 

 

Ausgangspunkt: Kiental, Ramslauenen – Busstation
Endpunkt: Griesalp, Kurhaus – Busstation
Einkehr: Unterkunft und Verpflegung: auf der Griesalp: Hotel-Restaurant Alpenruh
Griesalp: Berggasthaus Golderli, Hotel Waldrand Pochtenalp, Hotel Griesalp
Anforderungen: weiss-rot-weiss
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              00.00 h Kiental, 926 m     
              01.10 h Faulbrunni / Rest. Alperue, 1132 m   
              01.25 h Tschingelsee, 1154 m
              02.00 h Griesschlucht, 1285 m
              02.25 h Griesalp, 1400 m         

 

Wegbeschrieb

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bushaltestelle Kiental, Ramslauen im noch ursprünglichen Kiental, erreichbar mit dem Postauto auf der steilsten Postauto-Strecke Europas (28% Steigung) von Reichenbach. Das Kiental gilt immer noch als Geheimtipp. Die schmucken Bergdörfer haben ihren natürlichen, ländlichen Charakter bewahrt. Die Wanderroute verläuft auf dem 1993 eingeweihten Kientaler Tal- und Wasserweg von Kiental zur Griesalp. Keine Selbstverständlichkeit, denn in 1960er Jahren planten die Bernischen Kraftwerke AG ein gigantisches Pumpspeicherwerk. Es sollte Wasser von der Jungfrau bis zum Wildstrubel über das Kiental in den Thunersee geleitet werden und mit Atomstrom sogar Wasser aus dem Thunersee im Kiental gespeichert werden. Der schöne Tschingelsee wäre zu einem Ausgleichsbecken verkommen und der Talkessel des Gamchi zuhinterst im Kiental zu einem Stausee umgewandelt. Der Pochtenfall und das Wasser im Hexenkessel in der Griesschlucht wären verschwunden. Der Wanderweg entlang des Gornerewassers wäre wohl nicht entstanden. So aber führt nun der schöne Wildwasserweg von der Bushaltestelle taleinwärts zur Talstation der Sesselbahn nach Ramslauenen. Man geht über die Brücke und biegt gleich links in den Talweg. Der Wanderweg führt nun mehrheitlich, bis auf einen kurzen Abschnitt im unteren Teil des Tales, auf der westlichen Seite des Gornerewassers zum Tschingelsee.

Nach rund einer Stunde kann man bei Faulbrunni einen Abstecher einlegen und zum anderen Ufer wechseln, um beim Restaurant Alperue (+41 33 676 11 35) einzukehren. Weiter führt die Route vorbei am Tschingelsee, wo an dessen Ende man in Kehren in die Griesschlucht aufsteigt. Der Weg führt entlang des Gamchibachs zum tosenden Pochtenfall und dem Hexenkessel, ein tiefer brodelnder Topf und weiter zur Griesalp mit Busverbindungen.

Empfehlenswert ist hier auf der Griesalp ein Besuch im idyllisch gelegenen Berghaus Golderli (+41 33 676 21 92) mit Sonnenterrasse und Blick auf das Alpenpanorama mit der Blüemlisalp und dem Gspaltenhorn. Hier lebt man das Credo „Vorwärts zur Einfachheit“. Es gibt keine Fernsehgeräte, keinen organisierten Zeitvertrieb, dafür Natur pur, Blumenwiesen, Wasserfälle, Schneeberge. Und hier findet man vorallem eines: Ruhe! Die Beleuchtung wird mit Solarstrom betrieben und Sonnenkollektoren produzieren Warmwasser. Gekocht wird mit Holz und Gas, geheizt mit Holz. Die Zimmer verfügen über kein fliessendes Wasser, dafür findet man dort Waschschüsseln wie zu Grossmutters Zeiten. 

 

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 Wanderkarte 

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