> 3-5 Std.
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Wallis

Sierre – Pfynwald – Bhutan Hängebrücke – Leuk

leicht   |   4.20 h   |   ↔ 16.3 km   |   ↑ 510 m   ↓ 345 m

Zwischen Sierre und Leuk im Kanton Wallis befindet sich das Schutzgebiet Pfynwald, welcher das Kernstück des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges bildet. Einer der grössten zusammenhängenden Föhrenwälder der Alpen, bedeutendes Auenschutzgebiet mit einzigartig vielfältiger Fauna und Flora sowie ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung.


Die Wanderung führt von Sierre via Pfynwald, Rosensee, L’Ermitage, Pfafforetsee, Pfyndenkmal, Illgraben zur spektakulären Bhutan Hängebrücke nach Leuk.

 

 

Ausgangspunkt: Sierre/Siders – Bahnhof
Endpunkt: Leuk, Hammerschmiede – Bushaltestelle
Einkehr: nur Verpflegung: Restaurant L’Ermitage im Pfynwald
Anforderungen: gelb markiert
Highlights: Pfynwald / Naturpark Pfyn-Finges, Rosensee, Pfafforetsee, Illgraben, Bhutan Hängebrücke
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              00.00 h Sierre, 538 m       
              00.35 h Bois de Finges, 549 m
              01.00 h Pfynwald, 557 m
              01.20 h Rosensee / L’Ermitage, 554 m  
              01.30 h Pfafforetsee, 553 m
              02.00 h Pfyndenkmal, 573 m
              02.35 h  Abzw. Illgraben, 633 m
              03.25 h  Bhutan Hängebrücke, 846 m
              04.00 h  Brücke nach Leuk, 622 m
              04.20 h Leuk, 699 m     

 

Wegbeschrieb

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof in Sierre. Wer will kann die Wanderung abkürzen und mit dem Bus bis zur Haltestelle Sierre, Parc de Finges (Bois de Finges) fahren und somit rund 40 Minuten einsparen. Ansonsten geht man vom Bahnhof durch den Ort, parallel zu den Gleisen. Beim Kreisel biegt man nach rechts ab und geht hinunter zur Rhône, die man unten angekommen überquert und wenig später nach Bois de Finges gelangt. Hier befindet sich der Eingang zum Naturpark Pfyn-Finges und zum Pfynwald. Ein Zickzackweg führt auf einen bewaldeten Hügel in den Forêt des Finges mit toller Aussicht auf Sierre und die umliegenden Bergen. Nach rund anderthalb Stunden gelangt man zum Rosensee und zum Restaurant L’Ermitage (+41 27 456 38 48). Vorbei am Pfafforetsee und am Pfyndenkmal kommt man nach einer weiteren halben Stunde zur Weggablung beim Illgraben, wo man nach rechts abbiegt und dem Graben in südlicher Richtung folgt.

Der Illgraben gehört zu den aktivsten Wildbachgerinnen der Schweizer Alpen. Schmelzwasser, Gewitter, Regen und Erosion liessen den immensen, blassgelben Felsenkessel entstehen, der sich jedes Jahr dynamisch vergrössert. Das Einzugsgebiet des Illgrabens (Erosionstrichter) misst imposante 10 km2 und besteht aus Quarziten, kalkigen Ablagerungen und Dolomit. Besonders letzterer ist gegen Abwitterung besonders empfindlich und liefert reichlich Material, welches von den Murgängen weggeführt wird. Der Illgrabenbach hat sich bisweilen tief in den Fels gefressen und mit Material einen mächtigen bis zu 200 Meter hohen Schuttkegel über der Talsohle aufgeschüttet. Aufgrund der starken Erosion gibt es im Illgraben keinerlei dauerhafte Vegetation. Auf dem Schuttkegel allerdings hat sich eine einmalige Heckenlandschaft entwickelt. Bei Niederschlägen wird die Rhône durch den Illgrabenbach bis zur Mündung in den Genfersee eingetrübt.

Auf dem Waldweg folgt man dem Illgraben bis zur Bhutanbrücke. Die 134 Meter lange Bhutanbrücke überspannt den Illgraben und verbindet das französischsprachige Unterwallis mit dem deutschsprachigen Oberwallis und symbolisiert den Brückenschlag zu fremden Kulturen.

Auf der anderen Seite der Bhutan Hängebrücke angekommen, folgt man dem Illgraben in nördlicher Richtung talwärts Richtung Leuk und zur Rhône. Bei der Rhône unten angekommen, biegt man rechts ab und gleich darauf wieder links über die Brücke. Ein kurzer Anstieg und man ist bei der Bushaltestelle in Leuk. 

 

Hinweise
Im Schutzgebiet Pfynwald sind folgende Hinweise zu beachten:

– Wege nicht verlassen
– Hinweisschilder und Markierungen beachten
– das Baden in den Teichen ist untersagt
– Pflanzen, Blumen und Sträucher nur bestaunen, nicht ausreissen
– Hunde an der Leine führen
– Abfall wieder mitnehmen
– Im Pfynwald herrscht striktes Feuerverbot!

 

 Wanderkarte 

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