WANDER-T-SHIRT «ÜBER DEN TANNEN»

von Barbara Gwerder

Supercooles Wander-T-Shirt für den Sommer! Atmungsaktiv, schnelltrocknend und superleicht. Gestaltet wurde das T-Shirt von der Innerschweizer Künstlerin Barbara Gwerder.

Noch mehr: Alle T-Shirtdrucke wurden im Siebdruckverfahren hergestellt und erhalten so eine hohe Leuchtkraft. Pro verkauftes T-Shirt spendet WegWandern.ch 1 Franken zugunsten Schweizer Wanderwege für deren Erhalt und Pflege.

Funktionale Wander-T-Shirts: atmungsaktiv, schnelltrockenend, super leicht

BARBARA GWERDER

Die Künstlerin im Portrait

ES BITZLI SCHPIINE MUESCH SCHO

Barbara Gwerder. Ein bisschen verrückt ist sie ja schon.

Über ein Jahr lang malte die Innerschweizer Künstlerin in der imposanten, schroffen Bergwelt des Muotatals (SZ) und der Ruosalp (Uri) unter schwierigen Bedingungen direkt vor Ort, auf einer Höhe von 1800 Metern, grossformatige Bilder. Im Wechsel der vier Jahreszeiten und den entsprechenden klimatischen Veränderungen versucht Barbara Gwerder etwas von der atemberaubenden und wilden Landschaft einzufangen, um es auf ihre Bilder zu übertragen. Ihre Originalität und Lebendigkeit prägen ihre Werke mit dem Titel «AlpStreich».

Mit ihrem Projekt «AlpStreich» gewann die Künstlerin 2015 den renommierten und mit CHF 100’000 dotierten Kunstpreis der Fondation Edouard und Maurice Sandoz FEMS, welcher diesen Atelierwechsel in die Berge möglich machte.

Nachdem sich Barbara Gwerder intensiv mit dem urigsten der Schweiz befasst hat, wechselt sie ihr Atelierschaffen dieses Jahr in die Grossstadt Berlin. Schritt für Schritt in neue Dimensionen.

1967 im Kanton Schwyz geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet die Künstlerin in Herlisberg (LU).

Barbara Gwerder – Künstlerin

DAS INTERVIEW

WegWandern.ch: Liebe Barbara, du bist ja in den Bergen aufgewachsen und die Tochter von Bergbauern. Wie hat dies dein Schaffen beeinflusst?
Barbara Gwerder: Bergbauern sind sehr kreative, gschaffige und vielseitig begabte Menschen/Handwerker. Das durfte ich schon früh bei meinen Eltern lernen. Heute sind es genau diese Eigenschaften, die mich immer noch ausmachen.
Ich liebe es zu Arbeiten, was natürlich sehr praktisch ist, da ich als Künstlerin sowieso 365 Tage am Arbeiten bin.

2015 hast Du den FEMS Preis für Dein Projekt «AlpStreich» erhalten. Während einem Jahr, zu allen Jahreszeiten, hast du zuhinterst im Muotathal und auf der Ruosalp auf einer Höhe teils über 1800 m.ü.M. gearbeitet. Wie waren die Arbeitsbedingungen?
Ich habe mich sehr auf dieses Projekt in den Bergen gefreut. Ich bin in einer Alphütte gross geworden und darum dachte ich, dass es machbar ist, auch im Winter. Dann hat es mich aber kalt erwischt. Die Temperaturen sanken in diesem rauhen Klima regelmässig auf -20°. Die Sommerhütte auf 1800m, die ich bewohnen durfte, war im Winter immer wieder zugeschneit, sodass ich sehr viel Kraft für das Dasein aufbringen musste. Es gab keinen Strom oder Wasser, und ich war auf mich alleine gestellt.
Ich hatte mehrere Ateliers in den Schnee gebaut und musste diese immer wieder frei schaufeln. Die knappe Zeit fürs Malen habe ich dann um so mehr mit viel Hochgefühl genutzt und mich auch über die unendliche Stille sehr gefreut.

Fühltest du dich einsam dort oben?
Ich war meistens alleine da oben auf der Ruosalp, abgeschnitten von jeglicher Zivilisation. Es gab in der Hütte keinen Handyempfang und die Riesenschneemassen um die Hütte hatten mir noch mehr das Gefühl von Isolation und «alleine auf der Welt sein», gegeben.

Am Abend wird es da oben an der Bergwand im Winter sehr früh dunkel, was zusätzlich eine psychische Herausforderung war. Ich habe angefangen am Abend Edelweiss Blumen zu schnitzen, und das hat mir über die langen Nächte geholfen. Ich habe über 2000 Edelweisse geschnitzt, die ich gerne in der «AlpStreich» Ausstellung im 2018 zeigen möchte, ich finde, sie gehören dazu.

Bist du mit deiner Arbeit in den Bergen zufrieden? Hast du deine Ziele erreicht?
Ich wollte sehr grossformatige Bilder, so hoch in den Bergen wie möglich, malen. Ich wollte herausfinden, was für Bilder unter diesen Bedingungen entstehen. Meine Energie ist in den Bergen eine ganz andere als in meinem geschützten Atelier. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, und ich freue mich sehr auf die Ausstellung und auf die Reaktionen des Publikums.

Was hat dich inspiriert für das von dir gestaltete T-Shirt «Über den Tannen»? Was ist die Idee dahinter?
Alle, die gerne wandern, kennen das schöne Gefühl über die Baumgrenze zu kommen. Ich persönlich wandere sehr gerne über der Waldgrenze. Auch meine «AlpStreich» Werke sind «Über den Tannen» entstanden. Somit ist das T-Shirt eine Hommage an die Berge.
Über das Projekt «AlpStreich» wird es im 2018, nebst der Ausstellung, auch einen Film mit dem Titel «Über den Tannen» von der Filmemacherin Esther Heeb, geben.

Liebe Barbara, vielen herzlichen Dank für das Interview und die grossartige Zusammenarbeit! Wir wünschen Dir alles Gute!

KONTAKT

Barbara Gwerder
Dorf 14
CH-6028 Herlisberg

041 260 54 74

info@barbaragwerder.ch

www.barbaragwerder.ch