4-Seen-Wanderung mit Übernachtung, vom Trübsee (Engelberg) zur Melchsee-Frutt
Wanderausflüge

4-Seen-Wanderung mit Übernachtung, vom Trübsee (Engelberg) zur Melchsee-Frutt

Genussvolle, gemütliche Vier-Seen-Wanderung mit Übernachtung: Vom Trübsee (Engelberg) zur Melchsee-Frutt. Eine der schönsten und landschaftlich eindrucksvollsten Wanderungen in der Schweiz.

Highlights: idyllische Bergseen und Hochtäler, fantastische Bergwelt rund um den mächtigen Titlis, mit atemberaubenden Ausblicken und einzigartiger Alpenflora.

Ein unvergessliches Erlebnis für alle Wanderer, Familien mit Kindern und Panoramaliebhaber. 

 

Text: Claudia Ruf, WegWandern.ch

Es lohnt sich! Mit nur wenig Rucksackgepäck endlich aus dem hitzig-schwülen Stadtmoloch abreisen, um angenehm «auf Touren» zu kommen. Am besten gleich nach der Arbeit oder früh morgens im Zug nach Engelberg starten und mit den Titlis-Bergbahnen hoch hinaus.

 

Weltberühmt und nie besucht?

Zum Auftakt geht es auf den weltberühmten Titlis, den höchsten Berg der Zentralschweiz, mittendrin und ganz schön hoch. Mitten im heissen Sommer den Winter im Schnee bei 9 Grad Celsius zur Abkühlung geniessen, tut gut. Mit der ersten drehbaren Luftseilbahn der Welt «Rotair» schwebt man auf den kleinen Titlis auf 3020 m.ü.M. Noch kühler ist es im Eistunnel. Das gigantisch dicke, feste, «ewige» Eis der Grotte des mächtigen Titlis-Gletschers lässt ein leichtes Schaudern durch den Körper fahren. Die Mächtigkeit und Kühle des Eises wirken.

 


Auf dem Titlis mit den Vier-Seen im Blick: Trübsee, Engstlensee, Tannensee, Melchsee

Viele der weltweit hergereisten Gäste sehen, spüren, riechen das erste Mal Schnee. Lustig zu beobachten für uns, wie manche auf blankem Hosenboden auf dem Schnee hinunterrutschen und die Nässe in Kauf nehmen. Manch eine Inderin trägt unter ihrem Sari gemietete Bergschuhe. All die staunenden Gäste stecken auch uns an. Ich werde spontan von einem jungen Paar aus Asien begeistert angesprochen, wie überwältigend das Panorama sei. Ich teile bestätigend das Erlebnis mit ihnen. Ich bin auch gerne beim Fotografieren von Mutter und Tochter aus dem Südamerikanischen Raum behilflich und zaubere so viele glückliche und auch stolze Gesichter in ihre Kameras und Erinnerungen.

Auf dem Titlis, 3041 m.ü.M.

Europas höchstgelegene Hängebrücke, der Titlis Cliff Walk, macht auch mir kribbelnde Beine und braucht Mut zum Begehen. Die Aussichten sind fantastisch. Die Architektur und Technik sind äusserst beeindruckend. Mein Blick vom Cliff Walk schweift von Gipfel zu Gipfel und bleibt an einem gegenüberliegenden Schneefeld hängen: Da bewegt sich doch in der Ferne etwas? Ich entdecke zwei ganz klein wirkende Seilschaften, wie sie gemächlich und ruhig über Schnee- und Eisfelder ziehen. Auf der anderen Seite des Titlis sehe ich alle vier Seen der bevorstehenden Vier-Seen-Wanderung. Die stillen Bergseen liegen vor unseren Füssen und ich bin froh, eine unangestrengte Wanderung vor mir zu haben.

Schwindelerregende Tiefblicke auf dem TITLIS Cliff Walk, der höchstgelegenen Hängebrücke Europas – 3041 Meter Höhe, 500 Meter Abgrund

 

Für uns sind all die Gesichter und Selfie schiessenden Gäste bezaubernd. Manch Pose bringt uns zum Schmunzeln. Unsere Reaktionen werden aber auch wahrgenommen: «Now, you are also one of us Chinese!», und wir lachen alle. Wohl die meisten dieser Gäste werden nur einmal im Leben die Schweiz in dieser «Höchstform» erleben. Ein herrliches und aussergewöhnliches Erlebnis – auch für uns. Wir wollten kaum mehr den Ort verlassen. Wir denken: Gerade als Schweizer*in muss man mindestens einmal in seinem Leben doch auf dem Titlis gewesen sein!

 

Der Trübsee, Berggasthaus Trübsee – ganz klar

In der Bergwelt angekommen! Ein freundlicher Empfang und ein sehr komfortables Zimmer mit moderner Ausstattung erwartete uns. Im Eckzimmer mit bequemer Couch, ähnlich einer Junior-Suite, überrascht ein grosser, gestufter Kachelofen. Im Winter ideal zum Wärmen und im Sommer zusätzliche Ablagefläche. Das Thema Bergwelt wird mit einer Art Trockenmauer, einer geschichteten Steinmauer innerhalb der Mauer, aufgegriffen. Alte Säumerwege werden oft von Trockenmauern gesäumt. Das angenehme Alpenambiente des Zimmers wird durch einen schönen, massiven Eichenboden abgerundet. Die neuen Zimmer wirken warm und sehr gemütlich. Ich freue mich schon auf die walk-in Regendusche!

Bewegung tut not. Ab auf den Trübsee-Rundweg – die perfekte Aktivität für den Nachmittag. Ein eindrückliches Bergpanorama umringt den spiegelglatten, klaren Bergsee, umsäumt von üppigen Wiesen. Das Panorama spiegelt sich im See. Die freilaufenden, grasenden Kühe stehen schon auch mal auf dem Wanderweg. Das Kuhglockengeläut schwingt in den Ohren. Wir tanken frische Alpenluft und spazieren gemächlich. 


Am Trübsee

Der Rundweg bietet Familien mit Kindern viele spannende, gut gebaute, neue Spielplätze und Feuerstellen mit bereitgestelltem Holz. Der zum Baden einladende, aber doch kühle Bergsee, ist eher für Mutige. Wir nehmen unser obligates «Plättli» mit Alpspezialitäten draussen im Schatten auf der Holzbank bei der urchigen «Hüethütte» ein. Eine zurecht «Hüethütte» heissende Alp. Hier wohnt eine Bergbauern-Familie, die ca. 180 Rinder während des Sommers hütet. Kaum ein Gast der fernen Welt findet den Weg hierher. Eine Station weiter wartet beim Restaurant Alpstübli eine weitere Kostbarkeit: das Trübsee Bier. Bei Gelegenheit kann man zusehen, wie es auf offenem Feuer gebraut wird.

Die am Ufer angebrachten Hängematten sind verlockend. Einfach mal dahindösen, dabei den fast meditativ wirkenden Kuhglockenklängen zuhören, oder dem leichten Treiben der Menschen am und im See zusehen? Manch ein weither gereister Gast probiert sich zum ersten Mal auf einem Ruderboot. So sitzt vor unseren Augen ein Paar aus dem arabischen Raum im Boot, der Mann am Ruder. Das Boot kommt kaum vom Fleck. Etwas irritiert. Wir kommen wir nicht umhin helfend zu erklären, dass er sich doch besser umdrehen möge, um rudernd vorwärts zu kommen. Er dreht und bedankt sich lachend für den Tipp. Wir gehen auch vorwärts, schmunzelnd und leichtfüssig zum Berghotel Trübsee.

 

Trübsee – Jochpass – ein alter Säumerweg – Teil der Sbrinz-Route

Der Trübsee ist für alle und besonders für Familien mit Kindern ein spannender Ort. Hier locken für einmal die Aktivitäten und nicht die absolute Abgeschiedenheit. Dennoch ist es kein mit Menschen überfüllter Ort. Und wer zur Übernachtung bleibt, hat die am frühen Abend, nach der letzten Gondelabfahrt einkehrende Ruhe und Alpenidylle für sich. Die Tagesgäste sind weg. Jetzt noch meine erfrischende Regendusche, und wir sind bereit für den genussvollen Teil des Abends. Im abendlichen Sonnenschein auf der Hotel-Terrasse geniessen wir den Apéro und schauen immer mal wieder auf den Titlis vor uns. Im gemütlichen, rustikalen Restaurant stillen eine feine Gemüsesuppe, ein breites Angebot vom Salatbuffet und ein Hauptgang unseren kräftigen Hunger. Ob vegetarisch oder mit Fleisch – wir sind satt und zufrieden. Der sehr freundliche und zuvorkommende Service bedient uns später auf der Terrasse weiter, mit einem feinen Kaffee und dem Dessert. 

Nach einer wunderbar ruhigen Bergnacht in einem herrlichen Bett, mit sinnlichem Kuhglockengeläut, bei geöffnetem Fenster von weither hörend, geht es früh morgens zur Stärkung ans grosse Frühstücksbuffet. Es gibt mehr als ein Wanderbauch sich wünscht. Das Hotel ist ideal für einen frühen Wander-Start. Ohne Anfahrtsstress gemütlich frühstücken. Mit einem Lunchpaket ausgestattet starten wir vom Hotel aus dem Seeweg entlang. Das Seewasser liegt still und glatt vor uns. Manch ein Rind steht bereits mit all seinen Vieren im See nahe dem Ufer und gönnt sich eine Morgenfrische. Jetzt geht es mit dem Sessellift auf den Jochpass. Weil wir noch einige sich lohnende, aber zeitverzögernde Fotostopps vor uns haben, lassen wir uns gemütlich hinauftragen. Erstaunlich: Hier wurde im Juli 1944 der allererste Sessellift von ganz Europa in Betrieb genommen. Bis kurz davor galt der Jochpass Jahrhunderte lang als Säumerpfad und direkteste Verbindung zwischen dem Haslital und Engelberg und ist Teil der Sbrinz-Route. 

Wer Zeit und Musse hat, wandert auf diesem historischen Säumerpfad, auf etwas steileren Serpentinen, mit herrlichen Rückblicken ins Tal während den Verschnaufpausen, bis zum historischen «Bärghuis». Beruhigend wirkt, dass die Säumer Kraft sparende, witterungsbedingt sinnvolle und möglichst kurze Wege wählten. Im «Bärghuis» auf 2222 m.ü.M. kann man sich bereits wieder eine Pause mit grandioser Aussicht gönnen.

 

Jochpass – Engstlensee – Engstlenalp: Kraftort der Natur

Auf zu stillen Wassern – der nächste Bergsee wartet! Für Kniegeplagte und andere kann die Reise bequem im Sessellift bis fast zum Engstlensee weitergehen. Wer bergab wandert, geniesst die grandiose Aussicht über den See bis in die Berner Alpen etwas länger. Dieser Abschnitt, von der Talstation bis zur Engstlenalp, ist der einzige, der nicht abgekürzt werden kann und unter die Füsse genommen werden muss. Es ist aber auch ein sehr schöner Teil der gesamten Wanderwegstrecke. Leichtfüssig geht es weiter. 


Engstlensee

Auf einem einfachen und schönen Weg, an Wildblumen- und Kräuterwiesen vorbeiziehend, immer mit prächtiger Bergarena voraus und dem Titlis im Rückblick, geht die Wanderung oberhalb des Engstlensee vorbei. Dabei tun sich grandiose Postkartenbilder auf. Anglerherzen schlagen jetzt höher. Es gibt einige Forellen im See (Informationen zu den Patenten und Regeln finden sich hier.)

 

Auf der Engstlenalp gönnen wir uns in der Rossbodenhütte eine Erfrischung. Rundherum Viehherden – Kühe hier, Rinder da. Manch eine schlürft literweise Bergwasser vom fast überfliessenden Brunnen oder kratzt sich genussvoll den Hals am Holzgeländer der Terrassenumrandung.

 

Eine paradiesische Landschaft mit besonderer Ausstrahlung. Ein Kraftort. Hier schwingen natürliche geomantische Kräfte. Stärken von Mikroröntgen wie auf dem Himalaya und gleich hohe Boviseinheiten wie bei der Pyramide von Gizeh wirken. Der Kompass reagiert desorientiert. Wir laden hier aber gerne unsere Batterien auf. Ein spürbar besonderer Ort.

Grosse Persönlichkeiten wie Goethe, Twain und Einstein schätzten den Ort ebenfalls. Alle haben sie die Hochmoor- und Seenlandschaft inmitten steiler Kalkflühe bewundert. Nur ein paar Schritte weiter und man steht vor dem historischen Berghotel Engstlenalp. Es lohnt sich, einen Blick ins Innere des 1892 erbauten Hotels zu werfen. Im Salle à manger, wo man wie anno dazumal weilt, kommt noch heute die schöne Grand-Hotel-Stimmung aus der Belle-Epoque auf. 

 


Eine besonders schöne Hochebene mit Alpsiedlungen, wunderschönen Holzhäusern.

 

Mit Musse die Zeit sinn- und genussvoll «versäumen»

Es geht gemütlich weiter über die schöne Hochebene der Engstlenalp, die auch Teil der Säumerroute war. Ein gut unterhaltener Weg führt nun an einer langgezogenen Bergflanke mit leichter Steigung hinauf zur Tannalp. Bei manch einem Tritt braucht es etwas Vorsicht. Es lässt sich aber gut mit entgegenkommenden Wanderern kreuzen. Die eine und andere etwas schwierigere Stelle ist mit dickem Drahtseil gesichert. Ein wundervoller Weg, immer begleitet von einem fantastischen Bergpanorama.

 


Eine mässige Steigung führt zur nächsten Hochebene, der Tannalp.

 

Tannalp – alles nur Käse? 

Wie schon früher wird auf der Tannalp das Käsekessi auf dem Holzfeuer täglich befeuert und mit traditionellen Geräten hantiert. Hier entsteht der sehr schmackhafte Käse der Tannalp. Im Sommer werden Viehherden von etwa 30 Bauern gesömmert. In der Alpkäserei verarbeitet der Käser täglich die frische Milch der Alpkühe. 

Butter, Joghurt, Sbrinz, Bergkäse können vor Ort in der Käserei gekauft und probiert werden.

 

Auch im Berggasthaus Tannalp, unweit der Käserei, werden die Käsereiprodukte angeboten und verwertet. Wo ein Gasthaus ist, ist auch die Kirche nicht weit – oder doch umgekehrt? 

 

Tannalp mit dem Berggasthaus und seiner Hochalpen-Kapelle «Maria, Königin der Engel», welche 1959 durch Fronarbeit und Spendengeldern erstellt wurde. Das Hochtal ist voller Leben: Viehherden, Geissen, Älpler, Wanderer und andere Bewohner. Mit fast drei Metern Flügelspannweite, feuerroten Augen, als ausdauernder Segler und Aasfresser gibt es auch den wiederangesiedelten Bartgeier zu entdecken, der unweit der Tannalp in seinem Gefilde lebt. Mehr zum Projekt hier.

 

Tannalp – Tannensee/Tannalpsee – Melchsee-Frutt

Der Tannensee sowie der Melchsee werden zur Stromproduktion genutzt. Daher hat der Tannalpsee einen Staudamm und der Wasserpegel unterliegt Schwankungen. Auch hier darf geangelt werden, das Schwimmen hingegen ist untersagt (bitte die Bestimmungen beachten.) Dafür gibt es eine tolle Feuerstelle gleich zu Beginn des Wanderweges. Grillrost und trockenes Holz stehen schon bereit.

Wer sich nun bequem ab Tannalp chauffieren lassen möchte, kann mit dem Fruttli-Zug weiterreisen. Wir nehmen den Wanderweg unter die Füsse, dem Tannalpsee entlang. Es geht geradeaus auf einem einfachen Weg und später ganz leicht hinunter bis nach Melchsee-Frutt. 


Tannensee

 


Tannensee

 

Teilweise führt ab der Tannalp der Weg manchmal auf Teerstrassen, meist jedoch über Alpwiesen. Von Weitem sind schon bald der Melchsee, die Kapelle, das Dorf, unsere Unterkunft zu erkennen. Mit dem Ziel vor Augen lässt es sich noch beschwingter gehen. 

 

Bei Ankunft am See wird man von der Kapelle «Maria vom guten Rat» begrüsst. Sie steht auf einer Halbinsel und wirkt idyllisch. Im Jahr 1900 wurde sie eingeweiht.

 

Melchsee-Frutt – frutt Lodge & Spa und frutt Family Lodge

Der Panoramalift erschien mir zunächst unnötig dahingestellt. Aber tatsächlich lohnt es sich hinauf zu fahren und den schwindelerregenden Blick über den See schweifen zu lassen und die fantastische Aussicht in die Bergwelt bis zum Titlis oder auf das Obwaldner Bergpanorama zu geniessen.

Blick von der Aussichtsplattform

 

Die frutt Family Lodge ( erinnert von der Architektur her an grosse Monolithen. Die frutt Lodge & Spa (+41 41 669 79 79) ist ein quadratischer, moderner Bau. Ob man die moderne, würfelförmige Architektur der frutt Lodge & Spa mag oder nicht, das geforderte Volumen der Infrastrukturen für die Gäste kann nicht in der Landschaft versteckt werden.

 

Alpines Ambiente in Kombination mit schlichter und sehr bequemer, hochwertiger Design-Möblierung. Massiver Eichenholzboden wirkt wohlig-warm.

 

Die Zimmer sind sehr grosszügig konzipiert. Praktisch ist die Trennung von Toilette und Badezimmer.

 

Die Innenarchitektur und Atmosphäre in beiden Häusern sind sehr schön, warm, gemütlich – alpin. Auch hier wurde mit massivem Eichenholz gearbeitet. Fast wie veredelte Berghütten kommen die frutt Family Lodge und frutt Lodge & Spa daher.

 

Im buchbaren Paket inbegriffen ist die herrliche Erholung im Wellness- und Spa-Bereich der frutt Lodge & Spa. (Hier der Spa-Bereich der frutt Family Lodge)

 

 

Am Empfang werden wir mit herzlicher Art begrüsst. Der Check-in erfolgt kurz. Schon werden wir persönlich auf unser Zimmer begleitet, mit den entsprechenden kurzen Erklärungen über die Einrichtungen. Die Tischreservierung wird aufgenommen, mit dem Wunsch, auf der Terrasse weilen zu dürfen. Wir freuen uns auf das Angebot und richten uns kurz im Zimmer ein, ziehen den Bademantel über, machen uns auf den Weg zum Spa-Bereich in der frutt Lodge & Spa. Auch hier ein herzlicher Empfang mit kurzen Erklärungen über die Einrichtungen.

Dann liessen wir es uns nicht mehr nehmen, lange unsere müden Muskeln an den Massagedüsen zu entspannen – herrlich. Und das auch noch mit schönster alpiner Aussicht. Danach folgte auch noch eine 20-Minütige Wundermassage des Rückens, beziehungsweise der Beine, je nach Wunsch. Und zum Schluss noch ein Nickerchen auf der bequemen Liege im windgeschützten, gemütlichen Aussenbereich des Bades – immer mit Blick auf die Berg- und Seekulisse. Perfekt!

Wir fühlen uns bestens aufgehoben und freuen uns, unseren Hunger bald stillen zu können. Vorher geniessen wir den Apéro auf der Terrasse. Und weil es so schön bei diesem Ausblick ist, bleiben wir gleich auf der Terrasse zum Abendessen. Das Vorspeisenbuffet hat für jeden etwas parat, für Veganer, Vegetarier oder Fleisch-, Fischliebhaber. In der gebuchten Halbpension sind eine überraschende, kreative Küche mit durchdachten, raffiniert kombinierten und feinst zubereiteten Speisen – ob vegetarisch oder mit Fleisch – inkludiert. Welch Schlemmerei! Perfekter Service und dieses Menü verdienen unsere Höchstpunktzahl. Es fehlte uns an nichts.

Wir fühlen uns rundum wohl. Im Haus der frutt Family Lodge wird besonders den Familien mit Kindern Rechnung getragen. Es gibt so viel im Angebot. Betreuung der Kinder, ein Grossleinwandkino, Bowlingbahnen, viele Spielmöglichkeiten und nicht zu vergessen, das Draussen mit all seinen Freiluftaktivitäten in der Bergnatur.

Es gibt noch viele Wanderwege zu entdecken. Melchsee-Frutt ist ideal für alle Wanderer, von jung bis älter, Familien, Anglerfreunde, Spaziergänger, Geniesser, Naturfreunde. Wir wollen kaum mehr weg. Noch immer ein kleineres Bergdorf mit hohem Angebot – keine touristische Hochburg aber ein Ort mit modernem Berglifestyle und alpiner Gemütlichkeit. Und noch immer angebunden an den Ursprung dieser wunderbaren Hochebene und ihrer Kultur.

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es am nächsten Tag für uns dann doch weiter, via Balmeregghorn und Planplatte in Richtung Hasliberg und mit Gondeln nach Meiringen. Ein wunderbarer und lohnender Panoramaweg zum Abschluss der Vier-Seen-Wanderung!

Nach diesen zwei Nächten und drei Tagen haben wir beide das Gefühl, als hätten wir eine ganze Woche Ferien verbracht. Die Zeit hat sich gedehnt dank vielen wunderbaren Eindrücken, der Bewegung und Entspannung, dank der Natur, genussvollen Verpflegungen und wunderbarer Erholung. Sehr lohnenswert – gerade wegen der Übernachtungen!

Wir danken allen grosszügigen Organisatoren und Sponsoren für diese wunderbaren Tage:

 

Buchung Package Vier-Seen-Wanderung
Die Vier-Seen-Wanderung kann als Package mit 2 Übernachtungen (Berghotel Trübsee & frutt Family Lodge) gebucht werden. Inklusive Halbpension, Picknick für die Wanderung, Alpienne Massage, Benutzung Spa uvm.

frutt Family Lodge
CH-6068 Melchsee-Frutt
  +41 41 669 76 76
  www.frutt-familylodge.ch
  

 

Wandervorschlag Vier-Seen-Wanderung
  Vier-Seen-Wanderung, Trübsee (Engelberg) – Jochpass – Engstlenalp – Melchsee-Frutt

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