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Skifahren ist ein herrliches Wintersporterlebnis, und wer Ski fährt, kann auch ab und zu mal stürzen. Mit einer richtig eingestellten Skibindung macht das Wintererlebnis noch mehr Freude – sei möglichst sicher auf der Skipiste unterwegs. Am besten lässt du deine Skibindung vor jeder Saison in einem Fachgeschäft korrekt einstellen. Nutze also jetzt den Gutschein!

 

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In der Natur können wir uns entspannen und alle Zwänge ablegen – jedoch nicht unser gutes Benehmen.   Pixabay.com © 11417994 CCO Public Domain

 

Das Wandern ist es Schweizers Lust. In den letzten Jahren stieg die Begeisterung für den Outdoor-Sport immer weiter an. Laut einer Studie des Bundesamts für Strassen, kurz Astra, gehört eine Wanderung bei 57 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung ab 15 Jahren zu den regelmässigen Sport- und Bewegungsaktivitäten. Im Schnitt unternehmen Bewegungsfreudige jährlich 15 Wanderungen, die bis zu drei Stunden dauern können.

Die Bewegung an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung. Man entdeckt Neues und kann sich in der Natur entspannen. Eine kurze Auszeit in Form von erholsamen Wanderferien kann dabei helfen, vollständig abzuschalten und den Blick für die wirklich wichtigen Dinge nicht zu verlieren. Diese Freiheit bedeutet jedoch nicht, dass automatisch keinerlei Anstandsregeln mehr gelten. Damit auf beliebten Wanderwegen nicht Unordnung und Chaos Einzug halten, empfiehlt sich ein Blick auf diesen kurzen «Wanderknigge».

 

1. In Ruhe die Natur geniessen

Wer wandert, möchte in der Natur die Ruhe geniessen. Es gibt zahlreiche schöne Wanderrouten, die durch idyllische Wälder, über Wiesen oder in die Berge führen. Dies ermöglicht die Flucht vor dem Lärm und der Hektik des urbanen Lebens. Das gelingt jedoch kaum, wenn lautstark durchs Grün gestampft wird. Laute Musik, ein klingelndes Smartphone oder gar Schreie mindern eine entspannende Atmosphäre. Gleichzeitig wird Unruhe in Wald und Heide gebracht. Tiere suchen dann schnell das Weite oder verstecken sich. Dabei sind gerade das Trällern der Vögel oder das Erhaschen eines Blickes auf ein Reh im Dickicht die Augenblicke, die dem Aufenthalt in der Natur den besonderen Zauber verleihen.

Damit wir uns den Spass am Wandern nicht selbst verderben, empfiehlt es sich, sich leise und achtsam fortzubewegen. Gegen ein ruhiges Gespräch ist nichts einzuwenden – am besten mit gesenkten Stimmen oder gleich im Flüsterton. Das verhindert, dass sich Flora und Fauna von der menschlichen Anwesenheit gestört fühlen. Sind wir selbst ruhig, können wir die beruhigende Kulisse des Waldes besser in uns aufnehmen. Wer die Atmosphäre intensiv auf sich wirken lassen möchte, kann sich ein paar Minuten schweigend in den Wald setzen. Das sogenannte Waldbaden hilft dabei, sich zu entspannen und Energiereserven wieder aufzufüllen.

 

2. Auf den Wanderwegen bleiben

Beim Wandern sollte man ausgewiesene Wanderwege nicht verlassen.     Pixabay.com © Free-Photos CCO Public Domain

Bei einer Wanderung durch die Natur gibt es rechts und links vom Wegesrand vieles zu entdecken, was die eigene Aufmerksamkeit fesselt. Interessante Blüten, malerische Waldszenerien oder Tiere erfreuen das Auge von Betrachter:innen. Sie sollten jedoch nicht dazu verlocken, den Wanderweg zu verlassen und ins Unterholz zu laufen. Auf unbekanntem Gelände droht durch Stolperfallen wie Wurzeln oder lose Steine Verletzungsgefahr. Gleichzeitig werden durch unbedachte Schritte zahlreiche Pflanzen zerstört und kleine sowie grosse Tiere verscheucht.

Wer in der Natur unterwegs ist, bewegt sich im Lebensraum der einheimischen Flora und Fauna. Das Ziel sollte es sein, deren Schönheit zu bewahren und nicht – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – zu zerstören. Nicht nur im Wald gilt diese Regel. Führt der Wanderweg über eine wilde Blumenwiese oder eine Kuhweide, sollte dieser ebenfalls nicht verlassen werden.


TIPP: Es ist nichts dagegen einzuwenden, Pflanzen und Tiere von Weitem zu fotografieren – am besten ohne Blitzlicht. Jedoch sollte darauf verzichtet werden, für ein Selfie quer durchs Grün zu laufen und vielleicht sogar Tiere zu erschrecken.


 

3. Die Schönheit der Natur wahren

Beim Wandern wollen wir uns in der Natur erholen und neue Eindrücke sammeln. Das macht keinen Spass, wenn wir auf alte Verpackungen, Taschentücher oder anderen Müll unserer Vorgänger:innen treffen. Daher lautet eine wichtige Regel beim Aufenthalt auf der Wiese oder im Wald: Keine Spuren hinterlassen. Diese stören die Idylle der Natur nicht nur optisch. Für die Tier- und Pflanzenwelt können sie eine ernste Gefahr darstellen.

Nicht nur bei einem Spaziergang durchs Grüne ergibt es Sinn, die eigenen Spuren wieder verschwinden zu lassen. Auch beim Camping oder einer Nachtwanderung mit Lagerfeuer greift der Mensch in die Natur ein. Bevor wir diese wieder verlassen, hilft ein kritischer Blick. Sieht alles wie vorher aus oder liegt doch irgendwo Unrat? Am besten verlässt man Wanderwege und Co. so, wie man die Umgebung gern selbst vorfinden würde.

 

4. Zeit lassen

In der Natur können wir unsere Achtsamkeit trainieren.     Pixabay.com © StockSnap CCO Public Domain

Eine Wanderung durch die Natur sollte nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Immerhin handelt es sich um ein Naturerlebnis. Wie das Wort bereits verrät – es wird etwas erlebt. Dabei spielt es keine Rolle, was gesucht wird: Ruhe, der Anblick von Pflanzen und Tieren oder der reine Duft der Natur. Beim Aufenthalt im Freien erspüren wir unsere Umgebung mit allen Sinnen. Das gelingt jedoch nur, wenn sich auf diese Empfindung eingelassen und bewusst auf die Idylle achtet wird. Denn wer achtlos über den Wanderweg eilt, wird kaum die Schönheit der Natur und deren entspannende Wirkung wahrnehmen.

 

5. Regionale Vorschriften

Nicht alle Wege, die durch die Natur führen, sind auch als Wanderwege ausgelegt. Speziell in Naturschutzgebieten ist es jedoch erforderlich, Flora und Fauna möglichst unberührt zu lassen. An diese Regel hält sich jedoch längst nicht jede:r. Oftmals kommt es vor, dass sich Wandernde und Spaziergänger:innen «eigene Wege» schaffen. Schnell bilden sich sogenannte Trampelpfade, die selbst Naturverbundene in die Irre führen können. Daher empfiehlt es sich, für eine Wanderung ausgewiesene Wanderwege zu wählen.

In dem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, sich vor dem Start der Wanderung mit Wanderweg-Signalisation auseinanderzusetzen. Ebenfalls empfiehlt es sich, vor dem Trip einen Weg auszusuchen. Dabei können Wanderkarten oder Apps helfen. Diese sollten möglichst aktuell und von offizieller Stelle abgesegnet sein. Viele Apps zeigen mitunter auch Schleichwege und Trampelpfade als Wanderwege an. In der Folge werden entsprechende Wege immer häufiger genutzt und ein Teufelskreis entsteht. Zudem werden durch das ständige Bewandern der unberührten Natur die ansässigen tierischen Bewohner vertrieben.

Damit das Wandern weiterhin Freude und Entspannung bringt, können sich Wanderfreudige diese fünf Regeln zu Herzen nehmen und vielleicht weitere aufstellen. Der achtsame Umgang mit der Natur trägt zu deren Schutz bei, sodass die Idylle auch weiterhin genossen werden kann.

 

Grün, gelb, rot. Der Herbst ist ein Farbenspektakel. Aber: Warum verfärben sich die Blätter im Herbst? Die Photosynthese einfach erklärt.

Im Herbst sinken die Temperaturen. Die Tage werden kürzer. Weniger Licht bedeutet, dass die Laubbäume die Photosynthese zurück fahren. Ein Vorgang bei dem die Bäume Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser in Traubenzucker und Sauerstoff umwandelt. Für diesen Prozess wird der grüne Farbstoff in den Blättern, Chlorophyll genannt, benötigt.

Im Winter steht viel weniger Wasser zur Verfügung. Deshalb werfen die Bäume im Herbst ihre Blätter ab. Und vor dem kalten, licht- und wasserarmen Winter bauen Laubbäume das Chlorophyll in den Blättern ab. Die wertvollen Nährstoffe aus den Blättern werden in Sicherheit gebracht. Stickstoff, Eisen, Mangan und andere unentbehrliche Stoffe werden ins Bauminnere befördert und lagern dort bis zum Frühjahr in den Wurzeln, Ästen und im Stamm. So kommen im Herbst die gelben, orangen und roten Pigmente der Blätter zum Vorschein. Diese Farbstoffe stecken zwar immer in den Blättern, werden aber sonst vom Chlorophyll verdeckt. 

  Blätter, Bäume, Wälder – Mehr Wissen

  Wald-Wanderungen

  Herbstwanderungen

 

Vorsicht Altschnee! Schnee und Eis kann bis in den Sommer liegen bleiben. Schneefelder auf Bergwanderungen sind deshalb besonders heimtückisch und gefährlich. Ein Ausrutscher kann unter Umständen nicht gebremst werden und tödlich enden.

Herrscht im Flachland bereits Frühlingsstimmung, locken die Berge bereits hoch hinaus zu wandern. Auf der Weissfluhjoch (2686 m.ü.M.) beispielsweise liegt jedoch, gemäss SRF Meteo, im langjährigen Durchschnitt jeweils im April am meisten Schnee. Erst im Juni beginnt der Schnee auch auf dieser Höhe zu schmelzen. Deshalb geh am Besten erst ab Juli hoch hinaus.

 

Nord- oder Südhang?

Der Schnee von gestern bleibt in den schattigen Nordhängen länger liegen. Während in den Südflanken der Schnee schneller schmilzt. Diese können im Laufe des Tages Nassschneelawinen lösen. Deshalb solltest Du bei Deiner Tourenplanung die Exposition der Hänge beachten. 

 

Die Planung

Bevor es los geht:

  • Informier Dich über die aktuellen Wetter- und Wegverhältnisse. Ist der Weg schnee- und eisfrei?
  • Hol Informationen über die aktuelle Wegbeschaffenheit vor Ort ein, zB. in Tourismus- und Bergführerbüros, Bergbahnen usw., ruf bei der Hütte an, die Du besuchen möchtest
  • Meide Nordhänge bei der Planung
  • Geh nicht zu früh im Jahr hoch hinaus, in der Regel erst ab Juli
  • Plane bereits eine Alternativroute ein, resp. eine Umkehrmöglichkeit
  • Plane Deine Wanderungen immer sorgfältig!
  • Mach Dich mit der SAC-Wanderskala (T1-T6) und Wegsigalisationen vertraut

 

Auf der Wanderung

  • Trage feste Wanderschuhe mit Profilsohle
  • Nutze Trekkingstöcke, sie helfen das Gleichgewicht besser zu halten
  • Pickel, Steigeisen, Schuhkrallen eventuell mitnehmen
  • Umgehe harte, steile Schneefelder nach Möglichkeit
  • Im Auf- und Abstieg Schneefelder leicht aufsteigend queren
  • Konzentrier Dich, geh langsam, mach kleine Schritte, lass Dich nicht ablenken, zum Beispiel durch Gespräche
  • Halte Dich gut fest an vorhandenen Geländern, Ketten und Seilen o. Ä.
  • Beim Wanderkarten studieren, Fotografieren etc. stehen bleiben
  • Kehre rechtzeitig um!
  • Geh kein Risiko ein!

 

Was, wenn man doch abrutscht

Ist man trotz aller Vorsicht abgerutscht: Dreh Dich sofort auf den Bauch und brems mit abgespreizten Armen und Beinen. Aber Achtung: Wer mit Pickel und Steigeisen unterwegs ist, droht ein unkontrolliertes Überschlagen, wenn man diese Technik anwendet.

 

Einmal vom Wandern träumen in Geschichten und Erzählungen von Autoren wie Franz Hohler, Max Frisch, Mark Twain, Thomas Mann, Johann Wolfgang von Goethe uvm. – poetisch, kurzweilig und unterhaltsam! 

 

52 Wanderungen
Franz Hohler

Franz Hohler nimmt sich an seinem sechzigsten Geburtstag vor, während einem Jahr, jede Woche eine Wanderung zu unternehmen. Aus 52 Wanderungen sind 52 Erzählungen entstanden.

Ein herrlich und literarisch geschriebenes Buch, das Lust macht, die Wanderschuhe zu schnüren und los zu gehen. Es sind keine präzis beschriebene Wanderrouten zu erwarten. Aber durchaus, mit etwas Recherche, nachwanderbar. Die Kurzgeschichten eignen sich sehr gut als Bettmümpfeli. Aber Achtung: die Erzählungen machen süchtig nach noch mehr Lesen!

btb Verlag, ISBN: 978-3-442-71322-6

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Über alle Berge
Geschichten vom Wandern
Hrsg. Emil Zopfi

Geschichten von Wanderungen auf kleine und grosse Gipfel, von Autoren wie Mark Twain, Thomas Mann, Johann Wolfgang von Goethe, Carl Zuckmayer, Max Frisch uvm. Geschichten vom Glück in Wanderschuhen.

So erfährt man zum Beispiel, wie Mark Twain auf der Rigi den Sonnenaufgang verschläft oder wie Max Frisch die Alpen in acht Tagen überquert. Fazit: ein absolut empfehlenswertes und kurzweiliges Buch mit tollen Kurzgeschichten!

Unionsverlag, ISBN: 978-3-293-00546-4

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Zwingli-Wege
Zu Fuss von Wildhaus nach Kappel am Albis
Marcel Steiner & Yvonne Steiner

Ein Wander- und Lesebuch auf den Spuren des Reformators Huldrych Zwingli. Auf Wanderwegen von Wildhaus, wo Zwingli 1484 auf die Welt kam, über Weesen nach Kappel am Albis. Hier verstarb der Zürcher Reformator 1531 im Zweiten Kapplerkrieg.

Das Buch verbindet Stationen, an denen Ulrich Zwingli historisch gesicherte Spuren hinterlassen hat. Alle Wanderetappen führen auf offiziellen Wanderwegen. Bei diesem Buch kann man sich, neben interessanten Wanderrouten, gleich noch in Geschichte weiterbilden.

Appenzeller Verlag, ISBN: 978-3-85882-773-9

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Winterwandern, Geschichten von Eis und Schnee
Hrsg. Emil Zopfi

Erzählungen und Kurzgeschichten mit Schnee- und Eiserlebnissen von Autoren wie Hermann Hesse, Max Frisch, Ernest Hemingway, Erich Kästner, Franz Hohler, Thomas Mann uvm.

In einer tollen Erzählung erfährt man beispielsweise wie Ernest Hemingway die glücklichsten Winter in Schruns erlebte, als es noch keine Bergbahnen gab, oder wie C. F. Ramuz einen jungen Mann mit zwölf Zuckerbrötchen die Nacht im Schneegestöber ausharren lässt.

An einem warmen Platz, oder zur Abkühlung an heissen Sommertagen, Geschichten von Eis und Schnee lesen – herrlich! 

Unionsverlag, ISBN: 978-3-293-00436-8

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«Einen schweren Schuh hatte ich gewählt…»
Lesen und Wandern rund um Leukerbad
Hrsg. Hans Ruprecht

17 Autor*innen entdeckten die Wanderregion rund um Leukerbad in den Wanderschuhen. Entstanden sind daraus einzigartige Geschichten, die Lust machen zum Nachwandern. Zu jeder Wandergeschichte gibt es jeweils auch einen kurzen Routenbeschrieb mit Eckdaten sowie mit Höhenmeter, Wanderzeit und Anzahl Kilometer.

Dörlemannverlag, ISBN: 978-3-908777-87-8

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Immer höher
Franz Hohler

Wie der Buchtitel bereits verrät, geht es immer höher. Von Gipfel zu Gipfel. Vom 653 Meter hohen Monte Rossola in Italien bis auf den 5462 Meter hohen Popocatépetl in Mexiko. Enstanden sind poetische, hautnah miterlebbare Erzählungen. 

Franz Hohler, ein ausdauernder Wanderer und passionierter Bergsteiger, nimmt uns mit auf seinen Traumberg oder einen Grat am Himmelsrand entlang. Poetisch beschreibt er den Eiger im Mondlicht oder die Sonnenfinsternis auf dem Weisshorngipfel. Herrlich! Unbedingt lesen!

AS Verlag, ISBN: 978-3-906055-19-0

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Wenn die Berge glühen, ein Naturspektakel und magischer Moment! Doch was ist eigentlich ein Alpenglühen?

Zu den eindrücklichsten Naturphänomenen gehört das Alpenglühen. Das «echte Alpenglühen» entsteht erst nach Sonnenuntergang. Das gestreute Sonnenlicht in der Atmosphäre lässt indirekt die Berge rötlich erstrahlen und ist ein Widerschein der bereits untergegangenen Sonne. Die Berge werden indirekt beleuchtet.

Im Laufe des Tages ändert sich der Weg des Sonnenlichts durch die Erdatmosphäre. Am Abend und Morgen ist dieser am Längsten. Ein besonders grosser Anteil des kurzwelligen blauen Lichts wird dann seitlich weggestreut. Das verbleibende Sonnenlicht erscheint dadurch orange bis rot. Beim «echten Alpenglühen» handelt sich also nicht, wie oft angenommen, um ein Abend- oder Morgenrot und um die letzten respektive ersten rötlichen Sonnenstrahlen der noch knapp über dem Horizont stehenden Sonne.

 

Noch überläuft sein Angesicht, das reine,
Mit einem Strahl das sinkende Gestirn –:
So glühte eben noch im Rosenscheine,
Nun starret kalt und weiss des Berges Firn.

aus: Poetentod von Gottfried Keller (1819-1890)

 

Die schönsten Schneeschuhwanderungen ohne eine Bahn zu benützen. 17 Schneeschuh-Trails mit gleichem Ausgangs- und Zielort.

Auf erlebnisreichen Schneeschuh-Rundtouren die Natur entdecken. Ob auf kurzen, einfachen, langen, hügeligen, flachen oder steilen Rundwegen: Jetzt den Winterzauber erleben!

 

1. Raten – Gottschalkenberg

leicht  |  2.15 h  |  ↔ 5.3 km  |   ↑ 162   |   ↓ 162 m

Leichte Schneeschuhrundtour vom Raten auf den Gottschalkenberg und zum Aussichtspunkt Bellevue und wieder zurück auf den Raten. Der höchstgelegene Schneeschuhtrail des Kantons Zug führt über verschneite Wiesen, Felder und abwechslungsreiche Waldpartien. Beim Bellevue geniesst man eine schöne Aussicht über Hütten, den Zürichsee und von den Zentralschweizer Alpen bis zum Säntis.

  Detaillierter Wanderbeschrieb


Auf dem Weg vom Raten zum Aussichtspunkt Bellevue

 

2. Axalp (Brienz)

leicht   |   2.20 h   |   ↔ 5.2 km   |    ↑ 265 m   ↓ 265 m   

Leichter Schneeschuhtrail auf der Axalp, oberhalb Brienz mit dem Brienzersee, zum verträumten Hinterburgseeli und wieder zurück. Am Schnitzelweg entlang, gesäumt von verschneiten Holzskulpturen, geht es durch den Zauberwald.

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

3. Simmental, Lenk – Iffigfall

mittel   |   4.40 h   |   ↔ 12 km   |    ↑ 260 m   ↓ 260 m

Schneeschuhwandern von der Lenk im Simmental zum vereisten Iffigfall, der sich über eine 100 Meter hohe Felswand in die Tiefe stürzt. Im Anblick des majestätischen Wildstrubel-Massivs geht es auf dem Iffigfall Trail hinauf zum Naturwunder.

  Detaillierter Wanderbeschrieb


4. Bruggerenwald – Hochalp (Urnäsch)

mittel   |   3.00 h   |   ↔ 4.8 km   |    ↑ 345 m   ↓ 345 m

Schneeschuh-Rundwanderung von Bruggerenwald, bei Urnäsch im Appenzell, auf die Hochalp und wieder zurück. 360°-Aussicht vom Alpstein mit dem Säntis, auf die gezackten Churfirsten, den Speer bis zum Bodensee und Fürstenland.

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

 

5. Turbenthal, Gyrenbad-Schneeschuhtrail

mittel  |   2.30 h   |   ↔ 5.2 km   |   ↑ 218   |   ↓ 218 m   

Kurze und einfache Schneeschuhwanderung auf dem Gyrenbad-Schneeschuhtrail im Turbenthal, Züri Oberland. Ein leichter Trail, besonders geeignet für Einsteiger. Es wartet eine traumhafte Aussicht ins Turbenthal und in die Bergwelt sowie der historische Gasthof Gyrenbad.

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Blick ins Turbenthal, Züri Oberland



6. Turbenthal, Turbenthal, Schauenberg-Schneeschuhtrail

leicht   |   1.15 h   |   ↔ 3 km  |   ↑ 166 m  ↓ 166 m

Schneeschuhwanderung von Girenbad auf den Schauenberg (892 m.ü.M.) im Turbenthal, Züri Oberland. Vom Aussichtspunkt wartet ein fantastischer Rundblick auf die Alpen, ins Mittelland und die ehemalige Vulkanregion Hegau.

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Historischer Gasthof Gyrenbad im Blick

 

7. Val da Camp, Lagh da Saoseo

mittel   |   3.30 h   |   ↔ 8.8 km   |    ↑ 396 m   ↓ 396 m     

Einfache Schneeschuhtour von Sfazù zum Rifugio Saoseo CAS im wildromantischen Val da Camp. Wer will, kann einen Abstecher zum verschneiten Lagh da Saoseo einlegen.

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8. Hospental – Gamsboden

leicht   |   3.00 h   |   ↔ 7.5 km   |   ↑ 220 m   ↓ 220 m

Leichte Schneeschuh-Rundtour von Hospental, im Urserental, hinauf Richtung Gotthardpass zum Gamsboden und wieder zurück nach Hospental. Eine Rundtour in die winterliche Stille des Gotthardmassivs.

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9. Lenzerheide – Val Sporz

leicht   |   2.30 h   |   ↔ 5.2 km  |   ↑ 260 m  ↓ 260 m

Leichte Schneeschuhtour von der Lenzerheide ins Val Sporz. Der «Val Sporz Schneeschuh-Rundtrail» führt durch offenes Feld mit herrlichem Blick ins Tal.

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10. Euthal (Sihlsee): Chlosterweid-Schneeschuhtrail

mittel   |   2.20 h   |   ↔ 6 km  |   ↑ 215 m  ↓ 215 m

Schneeschuhwandern von Euthal am Sihlsee auf dem Chlosterweid-Schneeschuhtrail via Ober Schweig und Chrummflüeli und wieder zurück nach Euthal. Herrliche Ausblicke auf den Sihlsee und den Chli Aubrig.

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11. Gurnigel, Stierenhütte – Selibüel

leicht   |   2.00 h   |   ↔ 4.1 km  |   ↑ 189 m  ↓ 189 m

Schneeschuh-Rundtour im Naturpark Gantrisch von der Gurnigel Stierenhütte auf und rund um den Selibüel. Zuoberst auf dem Aussichtsgipfel Selibüel wartet eine herrliche 360°-Rundsicht auf den schneebedeckten Jura und die verschneite Alpenkette.

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Im Naturpark Gantrisch

 

12. Rosenlauital, Schwarzwaldalp – Grosse Scheidegg

mittel   |   4.30 h   |   ↔ 10.9 km  |   ↑ 580 m  ↓ 580 m

Schneeschuhtour im wildromantischen Rosenlauital und Reichenbachtal zwischen Meiringen und Grindelwald von der Schwarzwaldalp via Alpiglen, Grosse Scheidegg, Gratschärem, Oberläger und wieder zurück zur Schwarzwaldalp.

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13. Jaunpass Trail

mittel   |   3.10 h   |   ↔ 7.7 km  |   ↑ 242 m  ↓ 242 m

Schneeschuhtour auf dem Jaunpass Schneeschuh Trail, bei der Passverbindung zwischen dem Simmental und Greyerzerland, mit Blick auf die imposanten Zähne der Gastlosen und in die Berner Alpen.

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14. Amden Arvenbüel – Egg

leicht   |   2.00 h   |   ↔ 4.3 km  |   ↑ 263 m  ↓ 263 m

Windgeschützte Schneeschuh-Rundtour auf der Sonnenterrasse Amden, von Arvenbüel auf die Egg mit einmaliger Aussicht auf die Glarner Alpen. In der winterlich stillen Landschaft begegnet man mit etwas Glück dem einen oder anderen Wildtier

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Auf der Sonnenterrasse Amden

 

15. Arosa Maran – Prätschalp – Arosa

leicht   |   1.50 h   |   ↔ 4.1 km  |   ↑ 150 m  ↓ 150 m

Schneeschuh-Rundtour von Arosa Maran zur Prätschalp durch die stille, verträumte Winterkulisse mit herrlichem Ausblick auf die Aroser Bergwelt – ein eindrückliches Naturerlebnis.

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16. Kandersteg, Höh Trail

leicht   |   1.30 h   |   ↔ 3.2 km  |   ↑ 162 m  ↓ 162 m

Schneeschuhtour von Kandersteg auf dem Höh Trail hinauf zum Aussichtspunkt Risete-Egge. Grandiose Ausblicke ins Kandertal und auf die gesamte Bergkette des UNESCO-Welterbes mit dem Blüemlisalp-Massiv warten auf dieser Panorama-Rundtour.

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17. Savognin Parsonz, Roggi’s Trail

mittel   |   2.30 h   |   ↔ 4.7 km  |   ↑ 366 m  ↓ 366 m

Schneeschuhtour von Savognin Parsonz auf dem Roggi’s Trail. Der Schneeschuhtrail führt in die verschneite Winterwelt, vorbei an eingeschneiten Mäiensässen mit Blick auf die Bergüner Bergwelt.

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

 

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Auf erlebnisreichen Winterwanderwegen im Schnee die Natur entdecken. Ob auf kurzen, einfachen, langen, hügeligen, flachen oder steilen Rundwegen: Jetzt den Winterzauber erleben!

 

1. Flumserberg: Tannenbodenalp – Seebenalp

mittel  |  2.10 h  |  ↔ 7.5 km  |   ↑ 329   |   ↓ 329 m

Einfache Winterwanderung durch eine verträumte Winterlandschaft in den Flumserbergen; von der Tannenbodenalp zur idyllischen Seebenalp, mit Blick auf den Walensee bis zum Zürichsee, begleitet von den majestätischen Churfirsten.

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Idyllische Seebenalp

 

2. Schanfigg, Berggasthaus Heimeli Sapün

mittel   |   4.45 h   |   ↔ 11.2 km   |    ↑ 572 m   ↓ 572 m   

Winterwanderung von Langwies GR im Schanfigg via Dörfji, Chüpfen zum urchig gemütlichen Berggasthaus Heimeli (Jatz) im Hochtal Sapün und der Möglichkeit mit dem Schlitten zurück nach Langwies zu fahren.

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Blick vom romantischen Berggasthaus Heimeli

 

3. Pontresina, Val Roseg

mittel   |   3.45 h   |   ↔ 13.6 km   |    ↑ 230 m   ↓ 230 m

Winterwanderung von Pontresina durch das noch weitgehend unberührt gebliebene Val Roseg, begleitet von der einmaligen Gipfel- und Gletscherkulisse. Zurück nach Pontresina geht es entweder wieder zu Fuss oder romantisch mit der Pferdekutsche.

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4. Morteratsch, Morteratschgletscher

leicht   |   2 h   |   ↔ 6.5 km   |    ↑ 146 m   ↓ 146 m

Winterwanderung in der Region Pontresina vom Bahnhof Morteratsch zum Morteratschgletscher. Ein grandioser Weg, der durch Jahrtausende der Erdgeschichte und zur Gletscherzunge des drittlängsten Gletschers der Ostalpen führt. Der Winterwanderweg ist auch ein Themenweg. 16 Infotafeln unterwegs informieren über das Zurückweichen des Gletschers.

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5. Lauenen Rohr (Gstaad), Lauenensee

mittel  |   2.30 h   |   ↔ 2.5 km   |   ↑ 225   |   ↓ 225 m   

Reizvolle Winterwanderung von Lauenen (Gstaad) über das Naturschutzgebiet Rohr zum winterlichen Lauenensee und wieder zurück nach Lauenen. Ein Wintertraum!

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6. Gurnigel, Gantrischgebiet

leicht   |   1.15 h   |   ↔ 3 km  |   ↑ 166 m  ↓ 166 m

Winterwandern auf dem Gurnigel im Naturpark Gantrisch. Unterwegs auf dem Selibüel-Winterwanderweg warten tolle Aussichten auf die Gantrischkette und den Thunersee. Eine leichte und kurze Winter-Rundwanderung für die ganze Familie.

  Detaillierter Wanderbeschrieb



Auf dem Gurnigel im Naturpark Gantrisch

 

7. Arosa, Eichhörliweg

leicht   |   1.45 h   |   ↔ 5.3 km   |    ↑ 176 m   ↓ 176 m     

Leichte Winterwanderung von Arosa via Prätschli, Maran und wieder zurück nach Arosa. Zurück geht es über den Eichhörnliweg, wo man die flauschigen Tierchen füttern kann

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

8. Brülisau, Plattenbödeli

mittel   |   4 h   |   ↔ 8.7 km   |   ↑ 488 m   ↓ 488 m

Winterwanderung im Winterwunderland am Fusse des Hohen Kasten im Alpstein (Appenzell). Von Brülisau geht es durch das Brüeltobel zum Berggasthaus Plattenbödeli am Sämtisersee. Eine Zeitinsel fernab von Lärm und Hektik. Und weiter via Alp Soll zum Berggasthaus Ruhesitz mit der Möglichkeit von dort nach Brülisau hinunter zu schlitteln.

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Brülisau im Schneegestöber

 

9. Val Sinestra, Vnà – Hof Zuort

leicht   |   3 h   |   ↔ 9.8 km  |   ↑ 285 m  ↓ 285 m

Winterwanderung im Val Sinestra, nähe Scuol im Unterengadin, von Vnà zum historischen Hof Zuort und wieder zurück nach Vnà, mit der Möglichkeit von dort nach Ramosch hinunter zu schlitteln.

  Detaillierter Wanderbeschrieb


Auf dem Weg zum Hof Zuort

10. Tschiertschen Rundweg (Schanfigg)

leicht   |   1.15 h   |   ↔ 3.8 km  |   ↑ 145 m  ↓ 145 m

Leichte und gemütliche Winterwanderung rund um das Walserdorf Tschiertschen und durch den verschneiten Winterwald. Tschiertschen liegt auf einem Hochplateau auf der linken Talseite im unteren Schanfigg.

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11. Flumserberg, Crappa-Rundweg

leicht   |   1.00 h   |   ↔ 3.2 km  |   ↑ 106 m  ↓ 106 m

Kurze Winterwanderung im Gebiet Flumserberg auf dem Crappa-Rundweg von der Tannenbodenalp durch den malerischen Crappawald und die Hochebene Madils.

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

12. Naturpark Beverin (Heinzenberg)

mittel   |   2.50 h   |   ↔ 8.2 km  |   ↑ 325 m  ↓ 325 m

Winterwanderung im Naturpark Beverin auf dem Heinzenberg von Tschappina (Obertschappina) via Oberurmein, Obergmeind und zurück nach Obertschappina. Ein herrliches Bergpanorama am Fusse des Piz Beverin wartet.

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

13. Lötschental, Fafleralp

leicht   |   2.50 h   |   ↔ 9 km  |   ↑ 275 m  ↓ 275 m

Einfache Winterwanderung durch das verschneite, stille und idyllische Lötschental. Von Blatten zur Fafleralp. Ein Wintertraum inmitten des UNESCO-Weltnaturerbe-Gebietes Jungfrau-Aletsch!

  Detaillierter Wanderbeschrieb


Auf dem Weg zur Fafleralp im Lötschental

 

14. Jaunpass

leicht   |   2.00 h   |   ↔ 5.8 km  |   ↑ 161 m  ↓ 161 m

Leichte Winterwanderung auf dem Jaunpass, der Passverbindung zwischen dem Simmental und Greyerzerland, via Bädermoos zur Bäderegg mit Blick auf das Wildstrubel-Massiv und die imposanten Zähne der Gastlosen.

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

15. Raten – Gottschalkenberg

leicht   |   2.00 h   |   ↔ 6 km  |   ↑ 128 m  ↓ 128 m

Schöne Winterrundweg vom Raten auf den Gottschalkenberg und zum Aussichtspunkt Bellevue. Oben wartet eine schöne Rundsicht über Hütten, den Zürichsee und von den Zentralschweizer Alpen bis zum Säntis.

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Vom Aussichtspunkt Bellevue

 

16. Oberiberg, Guggeren Grotte

leicht   |   1.20 h   |   ↔ 4.7 km  |   ↑ 169 m  ↓ 169 m

Leichte Winterwanderung von Oberiberg im Kanton Schwyz zum Aussichtspunkt Guggeren mit der Lourdesgrotte. Eine herrliche Sicht ins Waagtal wartet.

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Aussichtspunkt Guggeren

 

17. Parpan (Valbella / Lenzerheide)

mittel   |   2.10 h   |   ↔ 7 km  |   ↑ 185 m  ↓ 185 m

Herrliche Winter-Rundwanderung von Parpan – nördlich von Valbella und Lenzerheide – via Tschuggen zur schönen Maiensäss-Siedlung Mittelberg und wieder zurück nach Parpan.

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18. Einsiedeln – Schwedentritt – Sihlsee

leicht   |   2.40 h   |   ↔ 8.9 km  |   ↑ 136 m  ↓ 136 m

Leichte Winterwanderung von Einsiedeln am Sihlsee entlang und über den Schwedentritt zurück nach Einsiedeln. Es warten herrliche Ausblicke auf den Sihlsee und die Ybriger Berge.

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19. Amden Arvenbüel – Vorder Höhi – Arvenbüel

mittel   |   2.00 h   |   ↔ 6.6 km  |   ↑ 310 m  ↓ 310 m

Winterwanderung von Amden Arvenbüel zur Vorder Höhi durch die traumhafte Winterlandschaft und wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Arvenbüel. Ein grandioser Panoramablick über das Toggenburg mit den Churfirsten bis zum Alpstein wartet.

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20. Mythenregion, Ibergeregg – Zwäcken – Ibergeregg

leicht   |   1.40 h   |   ↔ 4 km  |   ↑ 190 m  ↓ 190 m

Leichte Winterrundwanderung von der Ibergeregg via Alpwirtschaft Zwäcken, Müsliegg und wieder zurück auf die Ibergeregg. Der Winterwanderweg in der Mythenregion führt durch verschneite Moorlandschaften mit tollen Aussichten auf die imposanten Mythen.

  Detaillierter Wanderbeschrieb

 

21. Bergün – Latsch – Bergün

leicht   |   2.20 h   |   ↔ 6.5 km  |   ↑ 277 m  ↓ 277 m

Rund-Winterwanderung vom malerischen Bergün via Buorchas, Latsch und wieder zurück nach Bergün. Der Rundweg führt am Sonnenhang entlang mit traumhafter Aussicht über Bergün, das Albulatal und auf die Bergüner Bergwelt.

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Lust auf Abwechslung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse in der Natur, Du hast aber keine passende Begleitung? Dann sind die Wandreisen exklusiv für Alleinreisende von Imbach Reisen das ideale Angebot für Deine nächsten Ferien. 

Aktive Tage unter Gleichgesinnten halten fit und sind gesund für Körper und Geist. Zudem können die Sicherheitsmassnahmen und Hygienevorschriften beim Wandern problemlos eingehalten werden. Höchste Zeit, die geführten Gruppenreisen für Alleinreisende näher kennen zu lernen.

Jetzt Ferien buchen?

Ja – problemlos! Dank spesenfreier Umbuchung bis 31 bzw. 61 Tage vor Abreise (je nach Reiseart), Rückzahlungsgarantie, kostenloser Corona-Versicherung, bewährtem Schutzkonzept sowie verantwortungsvollen Entscheidungen im Sinne der Kunden u.a. bei Test- und Quarantäneverpflichtungen, kannst Du bei Imbach Reisen sorgenfrei und bedenkenlos Wanderferien buchen. Zudem übernimmt Imbach Reisen für Dich alle Abklärungen im Zusammenhang mit den sich immer wieder ändernden Einreisebestimmungen und lokalen Sicherheitsmassnahmen. Dabei profitiert Imbach Reisen auch von den wertvollen Kontakten zu den lokalen Partnern, Hotels sowie ReiseleiterInnen vor Ort und hat so Zugang zu den aktuellsten Informationen.

 

Was macht eine «Reise für Alleinreisende» besonders?

Vom Programm her gibt es keine grossen Unterschiede zu den Standard Imbach Reisen: Der Fokus liegt auf schönen und abwechslungsreichen Wanderungen. Doch nicht nur – vor, nach oder auch während einer Wanderung stehen Besichtigungen, Führungen und Besuche in typischen Restaurants oder eines lokalen Marktes auf dem Programm. Und mit etwas Wetter-Glück ist je nach Destination auch einmal ein Bad im Meer oder in einem erfrischenden See möglich.

Das Besondere liegt einerseits in der auf maximal 16 Personen begrenzten Gruppengrösse und andererseits auch darin, dass sich die Alleinreisenden untereinander schneller austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Das Bedürfnis nach Anschluss in der Gruppe ist grösser: Man verabredet sich zum gemeinsamen Apéro oder verbringt den freien Nachmittag zusammen. Alleine verreisen – gemeinsam erleben, genau das ermöglichen die geführten Wanderungen für Alleinreisende.

 

Wer nimmt an einer Wanderreise für Alleinreisende teil?

Offen stehen die Gruppenreisen jedermann und jederfrau, wer aber eine «klassische Solo Reise/Singlereise mit Verkupplungsgarantie» erwartet, ist sicher fehl am Platz. Selbstverständlich kann es aber sein, dass sich auf diesen Reisen neue Freundschaften entwickeln. Eine «Reise für Alleinreisende» buchen in der Regel Frauen und Männer ab +/- 45 Jahre – egal ob aktive Pensionäre oder Berufstätige und egal ob; ohne oder mit Partner, die oder der aber nicht zum gleichen Zeitpunkt Ferien nehmen kann oder einfach andere Interessen hat.

 

Wohin führen die Reisen?

Imbach Reisen hat ein abwechslungsreiches Angebot an 11 Gruppenreisen exklusiv für Alleinreisende. Während im Frühling und im Herbst Reisen an die Wärme auf die Kanaren, an die Algarve oder nach Italien führen, finden im Sommer Reisen nach England oder Irland statt. Und für jene, die lieber mit dem Zug oder individuell anreisen möchten, gibt es Angebote im Tirol, im grenznahen Cannobio oder auf die Insel Ponza in Italien.

Gönne Dir einen Tapetenwechsel und freue Dich auf gemeinsame Erlebnisse! Wandere mit Imbach Reisen statt alleine, und geniesse beim Wandern die Gesellschaft einer Gruppenreise.

 

Mehr Infos und Buchen

  www.imbach.ch/alleinreisende
  +41 41 418 00 00
  

Schneeschuhwandern Schweiz: Jetzt los auf die schönsten Schneeschuh-Trails! Erlebe einzigartige Naturerlebnisse und Ruhe pur im Winterwunderland!

 

1. Arnisee, Urnerland

mittel  |  3.35 h  |  ↔ 6.9 km  |   ↑ 344   |   ↓ 344 m

Schneeschuhwandern auf dem Arnisee Trail im Urnerland bei Amsteg – eine herrliche Schneeschuhwanderung durch eine verträumte ruhige Winterlandschaft, abseits von Tourismushochburgen.

Es warten grandiose Aussichten ins Urner Reusstal und auf die Urner Berggipfel mit dem mächtigen Bristen, dem Wahrzeichen von Uri. Und: nach der Schneeschuhtour im Outdoor-Whirlpool entspannen und danach sich im gemütlichen Schlaffass zur Ruhe legen – ein absolutes Highlight!

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Schneeschuhwandern durch das ruhige Hochplateau Arni

2. Rosenlauital, Berner Oberland

mittel   |   4.30 h   |   ↔ 10.9 km   |    ↑ 580m   ↓ 580 m   

Schneeschuhtour im wildromantischen Rosenlauital und Reichenbachtal zwischen Meiringen und Grindelwald von der Schwarzwaldalp via Alpiglen, Grosse Scheidegg, Gratschärem, Oberläger und wieder zurück zur Schwarzwaldalp. Das gemütliche Hotel Chalet Schwarzwaldalp lädt zur Pause ein.

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© Jungrau Region
Wintertraum im Rosenlauital! 

 

3. Weissenberge, Glarnerland

schwer   |   3.40 h   |   ↔ 5 km   |    ↑ 527 m   ↓ 4527 m

Schneeschuhtour auf der Sonnenterrasse Weissenberge mit herrlichem Blick über das Sernftal. Der Schneeschuh Rund-Trail führt durch die märchenhafte verschneite Winterlandschaft. Gemütliche Beizen warten unterwegs und zum Schluss bietet sich die Möglichkeit auf einer rasanten Schlittenfahrt wieder ins Tal zu gelangen.

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© Elm Ferienregion, Samuel Trümpy Photography

Auf der Sonnenterrasse Weissenberge

 

4. Eggberge, Schächental

leicht   |   1.55 h   |   ↔ 5.7 km   |    ↑ 449 m   ↓ 171 m

Wundervolle Panorama-Gratwanderung entlang des Schächentals im Kanton Uri in Richtung Klausenpass. Das Alpstubli Selez hat fast immer offen.

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Abstieg von der Hüenderegg mit Gipfelkreuz

 

 

 

5. Gurnigel, Gantrischgebiet

leicht  |   2.00 h   |   ↔ 4.1km   |   ↑ 189   |   ↓ 189 m   

Schneeschuh-Rundtour im Naturpark Gantrisch von der Gurnigel Stierenhütte auf und rund um den Selibüel. Zuoberst auf dem Aussichtsgipfel Selibüel wartet eine herrliche 360°-Rundsicht auf den schneebedeckten Jura und die verschneite Alpenkette.

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© Bern Welcome

Im Naturpark Gantrisch

 

6. Raten, Kt. Zug

leicht   |   2.15 h   |   ↔ 5.3 km  |   ↑ 162 m  ↓ 162 m

Leichte Schneeschuhtour vom Raten auf den Gottschalkenberg und zum Aussichtspunkt Bellevue und wieder zurück auf den Raten. Der höchstgelegene Schneeschuhtrail des Kantons Zug führt über offene Wiesen, Felder und abwechslungsreiche Waldpartien. Beim Bellevue geniesst man eine schöne Aussicht über Hütten, den Zürichsee und von den Zentralschweizer Alpen bis zum Säntis.

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Der Raten-Schneeschuhtrail ist für Einsteiger besonders geeignet

 

7. Jaunpass, Kt. Bern

mittel   |   3.10 h   |   ↔ 7.7 km   |    ↑ 242 m   ↓ 242 m     

Schneeschuhtour auf dem Jaunpass Schneeschuh Trail, bei der Passverbindung zwischen dem Simmental und Greyerzerland, mit Blick auf die imposanten Zähne der Gastlosen und in die Berner Alpen.

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© Fribourg Region
Winterwunderland beim Jaunpass

 

8. Aletsch Arena, Wallis

mittel   |   2.10 h   |   ↔ 3.8 km   |   ↑ 245 m   ↓ 245 m

Schneeschuhtour auf dem Sonnenplateau der Aletsch Arena, von der Bettmeralp zur Riederalp und wieder zurück (Bettmeralp–Riederalp Trail). Im Blick: die verschneiten Walliser 4000er.

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@ Aletsch Arena AG
Einzigartiger Blick auf die Walliser 4000er!

 

9. Kandersteg, Kt. Bern

leicht   |   1.30 h   |   ↔ 3.2 km  |   ↑ 162 m  ↓ 162 m

Schneeschuhtour von Kanderteg auf dem Höh Trail hinauf zum Aussichtspunkt Risete-Egge. Grandiose Ausblicke ins Kandertal und auf die gesamte Bergkette des UNESCO-Welterbes mit dem Blüemlisalp-Massiv warten auf dieser Panorama-Rundtour.

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© Kandertal Tourismus, Thomas Anthamatten 
Blick auf das Blüemlisalp-Massiv

 

10. Amden, Walensee

leicht   |   2.00 h   |   ↔ 4.3 km  |   ↑ 263 m  ↓ 263 m

Windgeschützte Schneeschuh-Rundtour auf der Sonnenterrasse Amden, von Arvenbüel auf die Egg mit einmaliger Aussicht auf die Glarner Alpen. In der winterlich stillen Landschaft begegnet man mit etwas Glück dem einen oder anderen Wildtier.

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Auf der Sonnenterrasse Amden

 

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Tierspuren im Schnee

Tierspuren lesen im Schnee: Schneehase, Hirsch, Steinbock? Welche Spur gehört zu welchem Tier? Erfahre mehr über Verhaltensweisen von Tieren im Winter und erlebe die Natur intensiver. Meide dabei unnötige Störungen der Wildtiere!

Den harten Winter überstehen können Wildtiere nur mit einem haushälterischen Umgang mit ihren Energiereserven. Bereits das unerwartete Auftauchen eines Schneeschuhläufers oder Winterwanderers kann für die Tiere im Winter problematisch sein. Die Flucht des Tieres vor dem Menschen kostet  sehr viel Energie, die dann zum Überleben fehlt. Daher dürfen Wildruhezonen nicht oder nur auf ausgewiesenen Routen betreten werden.

Verfolge bei deinen Beobachtungen der Wildtierspuren im Schnee niemals deren Fährte oder Spur!

Die Nahrung für die Tiere ist im Winter nur sehr spärlich vorhanden und nährstoffarm dazu. Lange Wintermonate müssen sie mit kurzen Tagen zur Nahrungsaufnahme überstehen. Bei durchschnittlich -10 Grad Celsius auf 2000 m.ü.M. und auch darunter zehrt die Nahrungssuche an den Kräften und ist bei hoher Schneelage erschwert. Energiesparen ist daher oberstes Gebot für die Tiere.

 

Vier Regeln für unterwegs

Halte dich unterwegs an die vier Regeln von «Respektiere deine Grenzen». Die Trichterregel hilft dir, die Regeln besser zu verstehen. Achte auf Markierungen im Gelände und auf die Anwesenheit von Wildtieren. Passe den Routenverlauf wo nötig den Verhältnissen an.

  1. Beachte Wildruhezonen und Wildschutzgebiete: Sie bieten Wildtieren Rückzugsräume.
  2. Bleibe im Wald auf den bezeichneten Routen und Wegen: So können sich die Wildtiere an den Menschen gewöhnen.
  3. Meide Waldränder und schneefreie Flächen: Sie sind die Lieblingsplätze der Wildtiere.
  4. Führe Hunde an der Leine, insbesondere im Wald: Wildtiere flüchten vor frei laufenden Hunden.

 

Das Trichterprinzip


Grafik: © natur-freizeit.ch

Im Winter ziehen sich Wildtiere in Lebensräume zurück, wo sie ungestört sind und Nahrung finden. Oberhalb der Baum- und Strauchgrenze leben im Winter nur wenige Wildtiere. Hier kannst du dich daher weitgehend frei bewegen. Man findet dort jedoch:

  • das Schneehuhn (windexponierte Kuppen und Zwergstrauchheiden)
  • den Steinbock und die Gämse (Felsbänder und schneefreie Flächen)
  • den Schneehasen (nachts)

Im Wald und an den Waldrändern sind dagegen für viele Wildtiere die Lebensbedingungen im Winter vorteilhaft. Entsprechend findet man hier:

  • das Birkhuhn (obere Waldgrenze)
  • das seltene Auerhuhn (lichte, offene Wälder)
  • die Gämse und den Hirsch (Wald, bevorzugt in sonnigen, südexponierten Lagen)

Wenn du Wildtiere siehst, beobachte sie aus der Distanz. Weiche ihnen nach Möglichkeit aus oder lass ihnen genügend Zeit, sich in Ruhe zu entfernen.

 

Fährte, Spur oder Geläufe?

Spuren und Fährten unterscheiden sich durch den Abstand zwischen den einzelnen Tritten. Fährten sind Trittsiegel von Gams, Steinbock, Hirsch, Reh und Wildschwein. Spuren sind von kleineren Tieren wie Eichhörnchen, Hasen, Marder oder Fuchs. Bei Vögeln spricht man von Geläufe.

 

Die Gämse

Bestand in der Schweiz: ca. 95 000
Lebensraum: Steilhänge um die Waldgrenze, Hochgebirge (1 000 – 2 500 m)
Hauptaktivität: tagsüber
Schulterhöhe: 70 – 85 cm; Gewicht: 35 – 50 kg

Gämsen, die im Winter unter Energiemangel leiden (z. B. nach wiederholter Flucht), kompensieren die Verluste, indem sie Triebe junger Bäume fressen. Dies kann besonders im Schutzwald zu Problemen führen. Wildtierfreundliches Verhalten schützt deshalb auch den Wald.


Tiergrafik: © natur-freizeit.ch

 

Alpensteinbock

Bestand in der Schweiz: ca. 14 000
Lebensraum: Hochgebirge (1600 – 3200 m)
Hauptaktivität: tagsüber
Schulterhöhe: bis 80 cm () bzw. bis 95 cm ()
Gewicht: 40 – 50 kg (), 70 – 120 kg ()


Tiergrafik: © natur-freizeit.ch

 

Rothirsch

Bestand in der Schweiz: ca. 26 000
Lebensraum: Wälder, Felder und Wiesen (bis 2000 m)
Hauptaktivität: tagsüber
Schulterhöhe: 
120 – 150 cm
Gewicht: 140 – 220 kg (♀ ca. 2/3 ♂)

Rothirsche stellen ihre Nahrung im Winter auf faserreiches Futter (Rinde, Zweige, Knospen) um. Bei erhöhtem Energiebedarf (z. B. nach wiederholter Flucht) fressen sie vermehrt die Triebe junger Bäume, was die Schutzwirkung der Wälder zusätzlich gefährdet. Wildtierfreundliches Verhalten schützt darum auch den Wald.


Tiergrafik: © natur-freizeit.ch

 

Schneehase

Bestand in der Schweiz: ca. 14 000
Lebensraum: offene Flächen über der Waldgrenze (1200 – 3600 m)
Hauptaktivität: nachts
Länge: 50 – 60 cm; Gewicht: 1,8 – 3,5 kg.


Tiergrafik: © natur-freizeit.ch

 

Alpenschneehuhn

Bestand in der Schweiz: 12 000 – 15 000 Paare
Lebensraum: 
offene Flächen über der Baumgrenze (1 500 – 3 600 m)
Hauptaktivität: 
in den frühen Morgen- und Abendstunden
Grösse: 35 cm
Gewicht: 0,4 – 0,6 kg
Besonderes: legt auch im Winter keine Fettreserven 
an


Tiergrafik: © natur-freizeit.ch

 

Birkhuhn und Auerhahn

Birkhuhn

Bestand in der Schweiz: 7 500 – 10 000 Paare
Lebensraum: lockere 
Wälder, Heiden und Moore an der oberen Waldgrenze (bis 2 300 m), gräbt sich in schützende Schneehöhlen ein, die nur einmal benutzt werden
Hauptaktivität: in den frühen Morgen- und Abendstunden
Grösse: 35 – 40 cm; Gewicht: 0,75 – 1,4 kg
Besonderes: legt nur 
sehr begrenzt Fettreserven an

 

Auerhahn

Bestand in der Schweiz: 450 – 500 Hähne
Lebensraum: strukturreiche 
Wälder mit Lichtungen und Unterholz (bis 1800 m)
Hauptaktivität: 
in den frühen Morgen- und Abendstunden, übernachtet meist auf Bäumen
Grösse: 60 – 85 cm
Gewicht: 1,5 – 4,4 kg
Besonderes: legt nur sehr begrenzt Fettreserven an


Tiergrafik: © natur-freizeit.ch

 

 

 

«Respektiere deine Grenzen – Schneesport mit Rücksicht»

Die Facebook-Fanpage der Kampagne «Respektiere deine Grenzen – Schneesport mit Rücksicht» beantwortet – neu – ihrer Community Fragen zur Naturverträglichkeit von Schneesport abseits der Pisten. Experten wie Wildhüter, Wildtier-Biologinnen, Bergführer, Wanderleiter oder die Kampagnenleitung stehen Rede und Antwort. Möchtest du auch Teil der Community sein? Besuche die Fanpage!

  Quelle: www.natur-freizeit.ch

Der schweizweit erste secondhand Outdoorshop ist kaum lanciert und vergrössert bereits: Im Dezember 2020 eröffnete 2nd Peak an der Freischützgasse 10 in Zürich einen grösseren secondhand Shop für Outdoor Bekleidung und Ausrüstung. Neu gibt es einen Mietservice, einen Reparaturservice, ein Upcycling Atelier und einen Onlineshop. 

Der Pop-up Store in der Europaallee Passage am HB Zürich, mit welchem 2nd Peak vor sechs Monaten erstmals an die Öffentlichkeit trat, bleibt noch bis Ende Januar 2021 offen. Vorübergehend stehen der Kundschaft somit zwei Shops zur Verfügung. Mit «2nd Peak» handeln sowohl Verkäufer als auch Käufer nachhaltig. Während der eine mit gutem Gefühl von einem Gewinnanteil profitiert, gibt’s für den anderen hochwertige Ware zu erschwinglichen Preisen. Das nachhaltige Business Modell erhielt bereits zwei Ehrungen.

Kaum eröffnet und schon wird vergrössert: Der schweizweit erste secondhand Outdoorshop «2nd Peak» erweitert sein Angebot und zieht von der Europaallee Passage am HB Zürich 100 Meter weiter an die Freischützgasse 10. Der erste Shop von 2nd Peak, welcher vor sechs Monaten als Pop-up Store eröffnet wurde, steht der Kundschaft bis Ende Januar 2021 ebenfalls zur Verfügung. «Wir sind der Pitch-Einladung für eine langfristige Miete in der Europaalle Passage gefolgt und wären gerne geblieben. 2nd Peak hat sich hier beeindruckend schnell etabliert und sich im sportlichen Lifestyle Komplex, welcher innovative und nachhaltige Geschäftsmodelle beherbergt, sehr wohl gefühlt. Ich bleibe dankbar für den tollen Start! Und ich freue mich, nur einen Katzensprung entfernt von hier auf einer grösseren Ladenfläche meinen Kunden am HB Zürich noch mehr zu bieten!», lässt Isa Schindler vielversprechend verheissen, welche «2nd Peak» als Antwort auf den Outdoor Fashion Waste ins Leben gerufen hat.

Nicht mehr genutzte Outdoor Bekleidung und Ausrüstung finden hier neue Besitzer und werden so vor der Entsorgung gerettet. Gut erhaltene «Schrankhüter» können direkt im Shop abgegeben werden. Der Anbieter erhält 30 Prozent vom 2nd Peak Verkaufspreis direkt bei der Übergabe ausbezahlt. Dieser beträgt in der Regel die Hälfte des Neupreises. Somit handeln sowohl Anbieter als auch Käufer nachhaltiger.

Neu: Mietservice, Reparaturservice, Onlineshop und Upcycling
Mit einer Verkaufsfläche von rund 200 Quadratmetern ist der neue Shop fast dreimal grösser und hält für seine Kundschaft eine entsprechend vielfältigere Produktauswahl im modernen Industrial Chic mit Tageslicht bereit. Aber das ist noch nicht alles! An der Freischützgasse 10 gibt es neu einen Mietservice für Outdoor Bekleidung, einen Reparaturservice, ein Upcycling Atelier und einen Onlineshop. Wer zum Beispiel eine Schnupper-Skitour im Schnee unternehmen möchte, kann schon bald funktionelle Kleidung mieten statt kaufen. Leicht beschädigte Outdoor Kleider können neu bei 2nd Peak professionell repariert werden lassen. Im Upcycling Atelier werden zum Beispiel aus ausgedienten Kletterseilen Fussmatten geflochten oder aus nicht verkäuflicher Bekleidung nützliche Gadgets für das nächste Outdoor Abenteuer genäht. Dazu finden gelegentlich auch Workshops für Kunden statt. Wer lieber online als im Ladenlokal einkauft, kommt ebenfalls schon bald auf seine Kosten.

Award für Nachhaltigkeit und Best Practice Ehrung
Die Geschäftsidee kommt nicht nur bei den Kunden gut an. So hat 2nd Peak in seinem jungen Leben bereits zwei Auszeichnungen empfangen. Das Zukunftsinstitut würdigt «2nd Peak» in einem der wichtigsten Trendreports des Einzelhandels als «Best Practice»-Beispiel. Der «Retail Report 2021» untersucht den Secondhandmarkt und weist nach, dass dieser sich zu einem wichtigen Wachstumsmarkt entwickelt und dies auch einem gesellschaftlichen Bedürfnis entspricht. «Circular Fashion» gilt als Geschäftsmodell der Zukunft. Corporate Livewire Switzerland hat dem jungen Business den «Corporate Livewire Switzerland Prestige Award 2021» in der Kategorie «Sustainable Outdoorstore» verliehen.

Secondhand und Neuwaren Sortiment
Das secondhand Sortiment beinhaltet hochwertige Kleider, Schuhe und Ausrüstungsprodukte wie zum Beispiel Rucksäcke und Brillen für Erwachsene und Kinder für den Outdoor Einsatz. Für den Weiterverkauf nicht angenommen werden hingegen sicherheitsrelevante Ausrüstung wie Helme, Skier oder Kletterausrüstung. Gelistet sind ausserdem Neuwaren der nachhaltigen Marken Ternua und Trollkids. Erstere stellt Kleidung aus rezyklierten Materialien her, wie zum Beispiel aus Fischernetzen, Teppichresten und Petflaschen. Daunenjacken werden gefüttert mit Bettfedern. Mit Grünschalen von Nüssen wird gefärbt und mit Kaffeesatz wird die geruchshemmende Oberflächenbeschichtung hergestellt. Trollkids bietet funktionelle Outdoor Bekleidung für Kinder zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis.

Es gelten folgende Öffnungszeiten, wobei Corona bedingte Änderungen vorbehalten sind:

Das Geschäft in der Europaallee Passage ist aktuell bis Ende Januar 2021 von Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet und ab dem 1. Februar geschlossen.

Das Geschäft an der Freischützgasse 10 ist ab 17. Dezember 2020 bis Ende Januar 2021 jeweils montags, donnerstags und freitags von 12 bis 18.30 Uhr geöffnet und samstags von 10 bis 17 Uhr. Ab dem 1. Februar 2021 ändern die Öffnungszeiten auf Montag bis Freitag von 11 bis 14.30 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

  www.2ndpeak.ch

 

 

Wandern mit Profis

In der Schweiz gibt es viele Wanderungen, die man ohne grosse Wandererfahrung und ohne viel Vorbereitung auf eigene Faust unternehmen kann. Dank dem bestens ausgebauten Wanderwegnetz, guten öV-Verbindungen und Online-Apps mit GPS-Ortung ist dies heutzutage beinahe ein Kinderspiel. Doch sucht man sich ein Wanderziel aus, das im Ausland liegt oder möchte man über eine Region in der Schweiz vertiefte Informationen erhalten und auch in Kontakt mit lokalen Personen kommen, wünscht man sich sehr gerne einen Wanderprofi zur Seite. Jemand, der nicht nur den Weg kennt, sondern sich auch richtig gut über die Region oder das Land auskennt, über Flora und Fauna Bescheid weiss, die lokale Sprache spricht, erste Hilfe leisten kann und vor allem auch die gesamte Organisation vor Ort übernimmt.


Die Wanderprofis: Barbara Schnyder, Samuel Schumacher, Marianne Zimmermann (v.l.n.r.)

 

Brücken schlagen

Barbara Schnyder beispielsweise ist ein solcher Wanderprofi, den man sich auf einer Wanderreise sehr gerne als Reiseleiterin an seiner Seite wünscht. Vor 20 Jahren ist die gebürtige Schweizerin nach Kreta ausgewandert und hat dort eine neue Heimat gefunden. Die Einheimischen haben sie richtig gut aufgenommen und so kommt es auch immer wieder vor, dass sie sogar mit einer Wandergruppe spontan zu lokalen Feiern eingeladen wird. Da sie auch noch fliessend Griechisch spricht sowie die Kultur und Geschichte hervorragend kennt, kann sie eine perfekte Brücke zwischen den zwei Kulturen schlagen und ihre Wandergäste können so in die Welt der Einheimischen eintauchen.

 

Jahrelange Erfahrung

Ein wertvoller Erfahrungsschatz als Wander- und Reiseleiterin bringt auch Marianne Zimmermann mit. Sie ist seit 1985 für Imbach unterwegs und führt vor allem Gruppen in Andalusien und auf den Kanaren. In all diesen Jahren hat sie viele verschiedene Menschen aus verschiedenen Lebensphasen, mit unterschiedlichen Charakterzügen und mit anderen gesellschaftlichen Hintergründen kennen gelernt. Das gemeinsame Interesse am Wandern und am Reisen steckt aber in Allen – und das ist die erste Basis für eine gute Gruppendynamik, welche für Reisegruppen natürlich von grosser Bedeutung ist. Beim Wandern ergeben sich interessante Gespräche fast von alleine. Es werden Lebensgeschichten erzählt, Erkenntnisse geteilt oder einfach nur Unterhaltung geboten. Dies wird besonders auch von den Alleinreisenden geschätzt.

 

Aussergewöhnliches

Spezielle Länder, politische Schwierigkeiten oder keine offiziellen Wanderwege aber eine aussergewöhnliche Landschaft, die entdeckt werden will…ja solche Reisen kann man fast nicht auf eigene Faust unternehmen und sind wie geschaffen für den Reiseleiter Samuel Schumacher. Als Leiter einer Auslandredaktion bei einem grossen Schweizer Verlagshaus kennt er sich Bestens aus in und mit der «Weltgeschichte» und führt unter anderem einmal im Jahr eine Imbach-Wandergruppe durch das palästinische Westjordanland. Eine Reise, die kulturell intensiv, politisch höchst spannend und lehrreich sowie in jeder Hinsicht eine Wucht ist. Eine solche Wanderung kann man fast gar nicht alleine unternehmen.

 

Geführte Wanderreisen entdecken

Entdecken auch Sie Wanderferien von Imbach Reisen, dem Spezialisten für geführte Wanderreisen in der Schweiz & weltweit und wandern Sie schon bald mit einem unserer Wanderprofis an einem aussergewöhnlichen Ort. Mit Imbach Reisen erfahren Sie mehr als nur das was in einem Reiseführer steht – und ohne Aufwand, jeden Tag selber planen und organisieren zu müssen. Sie können sich voll und ganz auf Ihre Ferien konzentrieren und sich auf ein unverwechselbares Reiseerlebnis freuen.

 

 

Imbach Reisen AG
Zürichstrasse 5
6000 Luzern 6
  +41 (0)41 418 00 00
  www.imbach.ch
  

Wandern für Anfänger – Mit diesen Tipps zur perfekten Wandertour in der Schweiz

Wander- statt Strandurlaub? Die Natur in ihrer ganzen Schönheit geniessen? Dem Alltag entfliehen? All das ist bietet ein Wanderurlaub. Und welches Land ist dafür besser geeignet als die Schweiz mit ihren herrlichen Alpen?

Als Neuling in der Welt des Wanderns kommen viele Fragen auf. Welche Wanderausrüstung ist notwendig? Was ziehe ich an? Gibt es Touren für Anfänger? Und wie lange dauern diese? Die nachfolgenden Tipps dazu erleichtern das Wandern in der Schweiz.

 

Wandern als Anfänger – Auf Schuhe und Socken besonderen Wert legen

Beim Wandern – vor allem in der Landschaft der Schweizer Alpen – werden die Füsse teilweise stark beansprucht. Sandalen, FlipFlops oder gar Pumps sind hier gänzlich ungeeignet. Wer als Anfänger oder echter Crack eine Wanderung macht, muss geeignetes Schuhwerk tragen.

Zwar tun es für kleinere Touren auch Laufschuhe, mit einem richtigen und robusten Wanderschuh sind aber auch Anfänger gut beraten. Das gilt vor allem, wenn sie regelmässig wandern möchten. Ausserdem empfehlen sich spezielle Wandersocken, die atmungsaktiv sind und bei stark schwitzenden Füssen die Feuchtigkeit nach aussen ableiten .

Gutes Schuhwerk schützt beim Wandern zudem vor Gefahren wie Zeckenbissen oder Schnittwunden durch Steine und vor anderen Verletzungen. Zudem lässt sich auf den Wanderwegen deutlich bequemer in Schuhen mit passendem Halt und guter Sohle laufen.

 

Die richtige Kleidung – So wird die Wanderung nicht ungemütlich

Ob Wandern im Tessin, dem Tor zum Süden mit mildem Klima, oder hoch hinauf auf einen Gletscher in der schroffen Bergwelt im Norden des Landes – eine wettergerechte Kleidung ist neben dem richtigen Schuhwerk ebenfalls von Bedeutung. Dabei darf es auch modisch zugehen. Eine bequeme Übergangsjacke, eine lockere Stoffhose oder ein Casual Shirt eignen sich durchaus für gelegentliche Wanderungen. Zudem können sie auch zu anderen Freizeit-Anlässen getragen werden, zum Beispiel zu einer Radtour, einem Bummel durch die Stadt oder auf einem Spaziergang zur Eisdiele um die Ecke.

Wenn es aber um funktionale Wanderkleidung geht, gibt es einiges zu beachten. Die folgenden Tipps sollten helfen:

  • Auch bei warmen Temperaturen empfiehlt sich eine vor schlechtem Wetter schützende Kleidung. Sinnvoll ist ein Funktionsjacke, die vor Regen und Wind schützt – hier könnte auch eine klassische Übergangsjacke zum Einsatz kommen – ergänzend ein leichter Fleece-Pullover. Gerade in höheren Berglagen kann es schnell zu einem Wetterumschwung kommen. Hinzu kommen kühlere Temperaturen mit steigender Höhe.
  • Trotz Schwitzen ist es besser, zu einer weniger luftigen Kleidung zu greifen, um sich keine Erkältung zuzuziehen. Viele unterschätzen den Wind, der auf Bergen häufig weht.
  • Ratsam ist eine Mütze, die sowohl vor Sonne als auch Regen Schutz bietet.

 


Monte Tamaro im Tessin

Weitere Ausrüstung – Das darf bei Wanderungen ebenfalls nicht fehlen

Bei einer Wandertour in der Schweiz spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle. Einsteiger sollten sich deshalb vorab über die wichtigsten Unfallverhütungstipps informieren. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ist dafür erste Anlaufstelle. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ist dafür erste Anlaufstelle.

Einige wichtige Tipps zeigt die folgende Liste:

  1. Wasser: Ausreichend Wasser ist das A & O bei Wanderungen. Pro Person sollten für eine Ganztageswanderung mindestens drei Liter Wasser eingeplant werden.
  2. Wanderkarte: Eine Wanderkarte ist immer mitzuführen, da du in den Bergen leicht die Orientierung verlieren kannst.
  3. Erste-Hilfe-Set und Reiseapotheke: Für kleine Schnittverletzungen und Blasen sind Pflaster und Salben das Mindeste. Komplette Sets für Wandertouren hält der Fachhandel bereit.
  4. Sonnenbrille und Sonnencreme: Die UV-Strahlung ist in der Höhe wesentlich intensiver als im Tal. Viele Wanderer unterschätzen, dass die Sonne bei klarem Himmel auch in der kalten Jahreszeit einen unangenehmen Sonnenbrand verursachen und die Augen blenden kann.
  5. Wanderstock: Wanderstöcke sorgen in den Bergen für Trittsicherheit. Nicht nur Anfänger, auch passionierte Wanderer nutzen sie regelmässig.
  6. Rucksack: Ergonomisch geformt und passend für den Rücken sollte er sein, damit auch auf längeren Touren keine unangenehmen Druckstellen oder gar Rückenschmerzen entstehen.

 

Wandern in der Schweiz – Schöne Touren für Anfänger

Was, wenn nicht die überwältigen Ausblicke und die herrliche Berglandschaft der Schweiz, könnte Wandermuffel und Couch Potatoes in die Natur locken?

Viele Wanderrouten in der Schweiz können für Ungeübte zur Herausforderung werden, weil sie zum Beispiel über steile Anstiege führen, Kondition und Klettererfahrung voraussetzen. Einsteiger sollten sich für den Anfang für leichte Touren entscheiden und Schritt für Schritt Kondition und Trittsicherheit aufbauen. Tipp: Das Berner Oberland hat für Einsteiger viel zu bieten. Von Bern bis Graubünden, von der Ostschweiz bis in die Zentralschweiz – überall gibt es schöne Routen, die auch für Einsteiger geeignet sind. Wer erstmalig in der Schweiz wandert, sollte sich nicht zu viel vornehmen. Ein guter Richtwert für eine Wanderstrecke sind maximal zwölf Kilometer. Als optimal geeignet erweisen sich kurze Strecken mit etwa 500 bis 600 Höhenmetern Unterschied. Hochalpine Touren oder gar Gebirgspässe eignen sich für Anfänger eher nicht. Stattdessen sind Touren durch Täler und vorbei an Seen über weniger anspruchsvolle Berge zu empfehlen. Die nun folgenden Wanderrouten sind einfach zu bewältigen und für absolute Neulinge gut geeignet.

Der Zuckerhut der Schweiz – Monte San Salvatore
Ab Lugano-Paradiso ist der Monte San Salvatore oberhalb von Lugano mit der Standseilbahn erreichbar. Vom Gipfel aus, der 912 Meter über dem Meeresspiegel liegt, zeigt sich eine wunderschöne Aussicht auf Poebene, See und Alpen. Auf dem Monte San Salvatore selbst finden Wanderanfänger verschiedene Wanderrouten sowie einen Naturpfad. Die einzelnen Routen sind gut ausgeschildet und dauern zwischen eineinhalb und dreieinhalb Stunden.


Monte San Salvatore, Blick auf den See

Der Höhenweg Obererbs
Auf einer Höhe von etwa 1.600 Metern ü.M. befindet sich ein schöner Wanderwerg, der vor allem für Familien, Senioren und Schul- oder Vereinsgruppen geeignet ist. Der Weg führt von Obererbs (Glarnerland) über die Bischofalp bis nach Ampächli und verläuft zum größten Teil durch das älteste Wildschutzgebiet in Europa (Freiberg Kärpf). Eine wunderbare Flora und Fauna und die abwechslungsreiche Sicht auf Tschlinglenhörner und Martinsloch laden zur kurzen Rast ein. Der Höhenweg erstreckt sich über 5,7 Kilometer, die reine Wanderzeit beträgt für diese Strecke etwa eine Stunde und 40 Minuten.

Der „Erlebnisberg“ im Tessin – Monte Tamaro
Der Monte Tamaro im herrlichen Tessin ist weniger ein Berg mit idyllischer Natur als ein Abenteuerspielplatz. Zahlreiche Aktivitäten und auch Funsport wie Sommerrodelbahn und Tyrolienne-Fliegen (Seilrutsche) sorgen – neben einer Gondelfahrt zur Alpe Foppa für die vorsichtigen Wanderer – für besondere Erlebnisse. Unglaublicher Weitblick und herrliche Ruhe bieten für Einsteiger einen kleinen Vorgeschmack auf weitere Touren.

Auf dem Monte Tamaro finden sich zwei kleinere einfache und ein weiterer mittelschwerer Gesundheitsweg. Kunst- und Panoramaweg führen vom Restaurant Alpe Foppa über verschiedene Sehenswürdigkeiten zurück zu dieser. Sie sind mit 800 Metern und 20 Minuten (Kunstweg) und zwei Kilometern und 50 Minuten (Panoramaweg) sehr einfach und auch für ältere Menschen sowie Familien mit Kindern gut geeignet. Mit 6,5 Kilometern und einer reinen Wanderzeit von drei Stunden ist der dritte im Bunde – der Alpe Duragno Weg von der Mittelstation zum Restaurant Alpe Foppa – schon etwas anspruchsvoller, aber durchaus auch für Anfänger geeignet.

 

Bilder:
Abb. 1: pixabay @ cermanni (Pixabay Lizenz)
Abb. 2: pivabay @ saysay75 (Pixabay Lizenz)

Mit Kind und Kegel: Familienausflug mit dem Velo

Ideal für einen tollen Sommerausflug mit der ganzen Familie: eine Tour mit dem Velo. Dabei kann man die Natur erkunden, die Landschaft geniessen oder sich einfach den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Gleichzeitig tut man etwas Gutes für die eigene Gesundheit und die der Familie, wenn man kräftig in die Pedale tritt. Wenn man allerdings das erste Mal mit den Kindern unterwegs ist, sollte man ein paar Sachen beachten, damit alle den Trip auch wirklich geniessen können. Was muss alles mit auf die Tour? Was muss ich mit Kindern ansonsten noch beachten? Wir haben die wichtigsten Informationen an dieser Stelle zusammengetragen.

 

Das passende Rad fürs Kind

Das wichtigste beim Velo fürs Kind ist vor allem, dass es auf die Körpergrösse angepasst ist. Bei einer Grösse von bis zu einem Meter sollte man zunächst erst einmal mit einem Laufrad üben. Ab etwa einem Meter Körpergrösse und einem Alter von etwa drei Jahren eignet sich das erste richtige Velo mit einem 12 Zoll grossen Rahmen. Wichtig ist, dass das Velo möglichst lang mitwachsen kann. Lenker und Sattel lassen sich dabei noch möglichst weit nach oben verstellen. So braucht man nicht jedes Jahr ein neues Fahrrad anzuschaffen.

Das Thema Sicherheit sollte man dabei auf keinen Fall vernachlässigen. Die Bremsen sollten richtig funktionieren. Ausserdem sollte es mit Licht, Reflektoren und einer Klingel ausgestattet sein. Am allerwichtigsten ist jedoch der Helm. Er kann bei einem Stürz vor schweren Kopfverletzungen schützen. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder selbst bei den kleinsten Entfernungen einen Helm tragen und selbst mit einem guten Beispiel voran gehen.

Auf Stützräder sollte man beim Kindervelo verzichten. Denn nur so lernen die kleinen das richtige Lenken, Anhalten, Anfahren und Kurvenfahren. Stützräder können sogar zur Gefahr werden, wenn sie beim Fahren gegen einen Bordstein prallen oder ein Schlagloch erwischen.

 

Was tun bei kleineren Kindern?

Nicht jedes Kind ist bei seiner ersten Tour mit dem Velo schon gross oder alt genug, um auf den Sattel zu steigen. Jedoch bedeutet das nicht unbedingt, dass es notwendigerweise zu Hause bleiben muss. Es kann die Fahrt ganz bequem in einem Fahrradanhänger geniessen. Die verschiedenen Modelle sind zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern. Dazu gibt es sie in verschiedenen Grössen, für einen oder sogar mehrere Passagiere.

Daneben bieten die Anhänger noch zusätzlichen Stauraum für Rücksäcke und den nötigen Proviant. Vor allem bei kleineren Kindern haben Eltern wirklich immer alles dabei und griffbereit. Für die Sicherheit der Kleinsten ist dabei gesorgt: Die Anhänger sind mit Gurten und mit Federungen ausgestattet, damit die ganze Familie sicher ans Ziel kommt.

 

Die Strecke für die ganze Familie

Grundsätzlich gilt bei der Planung der Strecke: Es wird sich nach der „langsamsten“ Person gerichtet, damit diese gut mithalten kann. Gerade bei kleineren Kindern ist das wichtig, damit sie nicht direkt den Spass an der Tour verlieren. Es ist also wichtig ein gutes Tempo zu finden und eine Strecke, die wirklich in der geplanten Zeit machbar ist.

Oft erfreuen sich Kinder weniger an der Natur und der Fahrt selbst als die Erwachsenen. Als Ansporn dient ein tolles Ausflugsziel, auf das die Kinder hinstrampeln können. Bestens geeignet ist der Besuch in einem Tierpark, in einem Schwimmbad oder vielleicht ein Nachmittag an einem Badesee. Die Hauptsache beim Ziel ist, dass sich sowohl Kind als auch die Eltern darauf freuen können.

Jedoch sollte nicht nur ein tolles Ziel ein Highlight des Ausflugs sein, sondern auch der Ausflug selbst. Auch wenn sich die Kinder möglicherweise weniger an der Natur und der Landschaft erfreuen, sollte man die Tour abwechslungsreich planen. Dabei gilt es zu beachten, dass sie nicht zu lang ist und es nicht allzu grosse Höhenunterschiede gibt, die sich später als frustrierend herausstellen könnten. 20 bis 50 Kilometer sind ein guter Richtwert für eine Distanz, die selbst untrainierte Grundschüler meisten können. Bei Kleinkindern sollten es maximal 20 Kilometer am Tag sein.

Neben tollen Wanderwegen bietet die Schweiz hier wirklich tolle Wege für Radtouren, die auch für Kinder geeignet sind. Vielbefahrene Strassen sollte man jedoch meiden.

 

Das muss alles mit auf die Tour

Gerade wenn man mit Kindern auf dem Velo unterwegs ist , sollte man ein paar Sachen unterwegs nicht vergessen. Das gehört neben dem Helm fürs Velo unbedingt in der Rucksack hinein:

Verstaut wird die Ausrüstung am besten im Rucksack oder noch besser in einer geeigneten Tasche für den Gepäckträger. Auf diese Weise entlastet man seinen Rücken und ist deutlich entspannter unterwegs.

 

Pausen nicht vergessen

Vor allem bei längeren Strecken sollte man immer wieder Pausen einlegen, um sich für den restlichen Weg zu stärken. Pro Stunde sollte man etwa 10 Minuten Pause machen. So schafft man garantiert auch die längste Route. Wenn man allerdings wirklich nicht mehr kann oder es vielleicht einen Notfall gibt, sollte man die Strecke möglichst so geplant haben, dass man innerhalb kurzer Distanzen einen oder idealerweise einen Bahnhof erreichen kann.

Bild: pixabay.com © Werner Jena CC0 1.0

13 Wanderungen zu (SAC)-Hütten mit 2er-Zimmern versprechen Privatsphäre und Komfort. In Zeiten von Corona sind sie besonders gefragt. Mehr noch: Vom Saunagang auf 2652 Metern über Meer, bis zur eigenen Wellness-Suite mit Blick über die Gletscher, das ist Hüttenwandern mit Luxus pur!

 

Nach einer langen und erlebnisreichen Wanderung, ein Hüttenznacht und dann die Türe hinter sich schliessen und Privatsphäre geniessen. Nicht selbstverständlich im Hochgebirge. Die meisten Hütten sind einfach ausgestattet. Dennoch wurden und werden die Hütten ausgebaut und die Massenlager in kleinere Zimmer umfunktioniert. Wenige bieten Doppelzimmer an. Die Zeiten der kratzigen Wolldecken sind aber in den meisten Hütten vorbei. Heute warten kuschelige Duvets und 4-Gang-Menus mit frischem Gemüse zum Znacht. Den veränderten Bedürfnissen gerecht zu werden ist ein Balanceakt. Die einen suchen die Einfachheit, die anderen möchten mehr Komfort. Im Versus stehen die ökologischen und ökonomischen Aufwände für diesen Komfort im Hochgebirge. 

 

Die Hütten mit Doppelzimmer auf einen Blick:

  1. Chamanna Jenatsch CAS, 2652 m.ü.M., Val Bever GR
  2. Leglerhütte SAC, 2273 m.ü.M., Glarnerland GL
  3. Anenhütte, 2358 m.ü.M., Lötschental VS
  4. Chamanna Coaz CAS, 2610 m.ü.M, Pontresina GR
  5. Hüfihütte SAC, 2334 m.ü.M., Maderanertal UR
  6. Rugghubelhütte SAC, 2296 m.ü.M., Engelberg OW
  7. Tschiervahütte SAC, 2583 m.ü.M., Val Roseg GR
  8. Baltschiederklause SAC, 2783 m.ü.M., Baltschiedertal VS
  9. Fornohütte SAC, 2574 m.ü.M., Val Forno VS
  10. Capanna Adula CAS, 2012 m.ü.M., Bleniotal TI
  11. Chamanna Boval CAS, 2495 m.ü.M., Morteratsch GR
  12. Dossenhütte SAC, 2663 m.ü.M., Rosenlaui BE
  13. Capanna Monte Bar, 1814 m.ü.M., Val Colla TI

 

Gemütliche Doppelzimmer in der Chamanna Jenatsch, 2652 m.ü.M.

 

1. Chamanna Jenatsch CAS, 2652 m.ü.M., zwischen Julier- und Albulapass

In der Bio-Sauna auf 2652 Metern über Meer schwitzen, danach ein herrliches Znacht geniessen und später im heimeligen Doppelzimmer mit wärmendem Chriesisteisack einschlafen. Neben Massenlager bietet die Chamanna Jenatsch 3 Doppelzimmer. Alle Zimmer sind einzigartig und haben ihren persönlichen Charme.

Die Wanderung zur Jenatschhütte vom Piz Nair bei St. Moritz, zwischen Julier- und Albulapass: Ein Eldorado mit atemberaubender Aussicht! Vom Piz Nair (3022 m.ü.M) geht es in rund 3.5 Stunden zur Hütte.

Chamanna Jenatsch, 2652 m.ü.M.

 

2. Leglerhütte SAC, 2273 m.ü.M., im Glarnerland

Mitten im ältesten Wildschutzgebiet Europas, dem Freiberg Kärpf, liegt die top-monderne Leglerhütte, 2273 m.ü.M. Eine unberührte Naturlandschaft mit klaren Bergseen begeistern, wie das atemberaubende Panorama mit Blick auf 192 Berggipfel und die moderne Bergunterkunft mit Massenlager und sogar einem Doppelzimmer: die Tödi-Suite.

Von Kies, im Glarnerland, geht es mit der Seilbahn hinauf nach Mettmen und in 3 Stunden zur Leglerhütte. Unterwegs stehen die Chancen gut, beim Auf- oder Abstieg Gämse, Steinböcke, Adler und viele andere Tiere beobachten zu können.

Leglerhütte SAC, 2273 m.ü.M.

 

3. Anenhütte im Lötschental – Luxus pur auf 2358 m.ü.M.

So viel Luxus bietet kaum eine Hütte. Die Anenhütte überrascht mit der Alpen-Suite mit eigener Dusche und Toilette im Zimmer und der Wellness-Suite mit Sauna, Whirlwanne und grosser Sonnenterrasse mit Blick über die Gletscher. Mehr geht nicht!

Auch die Bergwanderung zur Anenhütte durch vielfältige Vegetationsstufen des Gletschervorfeldes, von der Fafleralp im Lötschental bis zum Gletschertor am Langgletscher, gehört zu den Top-Wanderungen. Das Gletschervorfeld des Langgletschers ist von der UNESCO ausgezeichnet und das Auengebiet von nationaler Bedeutung.


Anenhütte im Lötschental – Luxus auf 2358 m.ü.M.

 

4. Chamanna Coaz CAS, 2610 m.ü.M, Pontresina GR

Im Komfortzimmer mit Dachfenster fühlt man sich den Sternen noch ein bisschen näher. Hoch über dem Val Roseg thront die Coazhütte auf einer Felskanzel in unmittelbarer Nähe der Gletscher. Es gibt viel zu entdecken: Kleine Gletschermühlen, Mineralien, Pionierpflanzen, ein Gletschertor, u.s.w.

Chamanna Coaz, 2610 m.ü.M, Pontresina

Chamanna Coaz, 2610 m.ü.M., in der Nähe von Pontresina

 

5. Hüfihütte SAC, 2334 m.ü.M., Maderanertal UR

Mitten im idyllischen Maderanertal liegt die Hüfihütte. Hier findet sich neben gemütlichen Schlafräumen sogar ein Doppelzimmer: das Hüfi-Chämmerli. Und wer möchte, kann sich noch ein Chriesisäckli zum Wärmen oder eine Wärmflasche ins Bett nehmen.

Die Rundwanderung führt durch das Maderanertal mit seiner intakten Alpenflora bis zur Hüfihütte und dem Hüfigletscher und weiter zur Windgällenhütte. Das Golzerenseeli am Ende der Wanderung lädt zum Baden, Bräteln, Verweilen und Entspannen ein.

Hüfihütte, 2334 m.ü.M., im idyllischen Maderanertal

 

6. Rugghubelhütte SAC, 2296 m.ü.M., Engelberg OW

Diese Wanderung durch das eidgenössische Wildschutzgebiet bietet die Gelegenheit, Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die Rugghubelhütte SAC steht auf 2290 m.ü.M., mitten in einer stolzen Bergwelt, hoch über Engelberg. Von einfachen aber heimeligen Mehrbettzimmern bis hin zum kuscheligen 2-Bett-Zimmer inklusive Extras, erfüllt die Rugghubelhütte fast jeden Wunsch. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz: Wer hier übernachtet, geniesst ein 3- bis 4-Gang-Menu.

Rugghubelhütte, 2296 m.ü.M., bei Engelberg

 

7. Tschiervahütte SAC, 2583 m.ü.M., Val Roseg GR

Wanderung von Pontresina ins Val Roseg, via Hotel Restaurant Roseg Gletscher und Alp Misaun zur Chamanna da Tschierva. Tschiervagletscher, Piz Roseg und der Piz Bernina mit dem berühmten Biancograt bieten ein fantastisches Panorama.

Nebst dem gemütlichen Massenlager bietet die Tschiervahütte auch ein einziges Doppelzimmer an.


Tschiervahütte, 2583 m.ü.M., im Val Roseg

 

8. Baltschiederklause SAC, 2783 m.ü.M., Baltschiedertal VS

Anspruchsvolle Berg- und Suonenwanderung zur Baltschiederklause SAC, hoch oben im Rhônetal, durch das wildromantische Baltschiedertal im UNESCO Welterbe Jungfrau-Aletsch an den spektakulären Suonen Niwärch und Gorperi Suon entlang. Oben bei der Hütte angekommen, geniesst man währschafte Hüttengerichte und kann, bei genügend Platz, in einem Doppelzimmer übernachten.


Baltschiederklause SAC, 2783 m.ü.M., im wildromantischen Baltschiedertal

 

9. Fornohütte SAC, 2574 m.ü.M., Val Forno GR

Durch sämtliche Vegetationsstufen in einer grossartigen Gebirgslandschaft, das bietet die Wanderung von Maloja, im Val Bregaglia, durch das Val Forno zur Fornohütte. Oben angekommen geniesst man einen spektakulären Blick von der Hüttenterrasse auf den Fornogletscher, eine moderne Infrastruktur und eine authentische Hüttenatmosphäre fernab von der Zivilisation.

Nebst diversen Massenlagern verfügt die Hütte auch über ein Viererzimmer und vier Doppelzimmer. Alle Schlafplätze sind mit Duvets ausgestattet, und zusätzlich können Wolldecken benutzt werden. Der Gebrauch eines Seidenschlafsacks ist für alle Gäste obligatorisch – eine beschränke Anzahl kann gemietet werden. Hunde müssen aus hygienischen gründen leider draussen schlafen.


Fornohütte, 2574 m.ü.M., mit pektakulärem Blick auf den Fornogletscher

Doppelzimmer der Capanna del Forno CAS

 

10. Capanna Adula CAS, 2012 m.ü.M., Bleniotal TI

Von Olivone, im Bleniotal, führt eine herrliche Rundwanderung durch das Val di Carassino zur Capanna Adula CAS am Fusse des Rheinwaldhorns, dem höchsten Gipfel des Kantons Tessin.

Die Hütte verfügt über 4 kleine Schlafräume mit 4, 5 und 7 Schlafplätzen, geeignet auch für Familien. Gegen Aufpreis stehen auch 2 Doppelzimmer, mit frischer Bett-Badewäsche, zur Verfügung.

Alle Betten sind mit warmen und gemütlichen Daunendecken und Kissen ausgestattet.


Auf dem Weg zur Capanna Adula CAS am Fusse des Rheinwaldhorns, dem höchsten Gipfel des Kantons Tessin

 

11. Chamanna Boval CAS, 2495 m.ü.M., Morteratsch GR

Die Wanderung von der RhB-Station Morteratsch bei Pontresina zum Ende des Morteratsch-Gletschers ist ein grandioser Weg, der durch Jahrtausende der Erdgeschichte führt. Bereits nach knapp 50 Gehminuten ab dem Bahnhof Morteratsch erblickt man das Ziel: den milchigen Gletschersee und die gigantische Eiszunge und natürlich die Bovalhütte.

Die Bovalhütte bietet 95 Schlafplätze im Matratzenlager. Zusätzlich verfügt die Hütte über ein Doppelzimmer in der Chamanna. Das Doppelzimmer steht nur im Sommer zur Verfügung und muss vorgängig reserviert werden. 

Morteratschgletscher

 

12. Dossenhütte SAC, 2663 m.ü.M., Rosenlaui BE

Alpinwanderung von Rosenlaui zur Dossenhütte, die wie ein Adlerhorst auf dem Grat zwischen Gstellihorn und Dossen thront, und durch das Urbachtal nach Innertkirchen. In der Dossenhütte wird frisch gekocht… alpine Hüttenmenüs: das Brot wird im Holzofen gebacken – himmlisch! Die Tagesgerichte werden täglich frisch zubereitet und es gibt jederzeit frischen, hausgemachten Kuchen, der Haslikuchen darf da nie fehlen.

Die Dossenhütte hat 4 Schlafräume mit insgesamt 51 Schlafplätzen. Zusätzlich gibt es in der Hütte ein Zimmer mit 3 Einzelbetten. Das Zimmer kann für 2-3 Personen reserviert werden.


Blick von der Dossenhütte

 

13. Capanna Monte Bar, 1814 m.ü.M., Val Colla TI

Der Weg ist steil. Aber der schweisstreibende Aufstieg zur Capanna Monte Bar lohnt sich. Die Aussicht von der grossen Sonnenterrasse ist grandios. Von Lugano mit dem Lago di Lugano, bis zum Monte-Rosa-Massiv und den Berner Alpen.

Die moderne, 2016 eröffnete, Hütte bietet Massenlager und auch Doppelzimmer sowie Duschen. Auf dem Menuplan stehen Tessiner Gerichte.


Hier geniesst man eine Top-Aussicht: Capanna Monte Bar

 

Die Hütten:

  Chamanna Jenatsch CAS
  Leglerhütte SAC
  Anenhütte
  Chamanna Coaz SAC
  Hüfihütte SAC
  Rugghubelhütte SAC
  Tschiervahütte SAC
  Baltschiederklause SAC
  Fornohütte SAC
  Capanna Adula CAS
  Chamanna Boval CAS
  Dossenhütte SAC
  Capanna Monte Bar CAS

 

Alle Hüttenwanderungen

Der Wandersommer kommt! Die Schweiz ist ein Traum-Wanderland, pefekt für Ferien im eigenen Land.

Ein Land mit einmaligen und besonderen Naturschönheiten. Ob am Wasser, im Tal, im Wald, auf dem Berg – es gibt immer etwas zu entdecken! Ein Land mit über 65’000 Kilometern markierten Wanderwegen. 

Entdecke hier besondere Ferienunterkünfte! 

 

Buche ein gemütliches Wanderhotel oder miete eine Alphütte, ein Maiensäss oder Rustico, eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus, oder verbringe Ferien auf dem Bauernhof oder gar im Baudenkmal – Hier geht’s zu den Angeboten. Ab in die Wanderferien!

Alphütten, Maiensässe

Jetzt unvergessliche Ferien in einer heimeligen Alphütte, in einem -Maiensäss in höheren Berglagen verbringen. Abgelegen, ruhig und mit traumhafter Aussicht, fernab der Zivilisation: ein Traum!

  Zu den Alphütten und Maiensässen

 

Wanderhotels

Wanderferien in gemütlichen Wanderhotels verbringen hat Vorteile: Hier darf man sich in schönster Umgebung wunderbar verwöhnen lassen. Ab in’s Wanderwunderland Schweiz!

  Zu den Wanderhotels

 

Ferienwohnungen- & Häuser

Viel Wohnraum, Privatsphäre, Ruhe, Unabhängigkeit und Flexibilität lassen Wanderferien in einer Ferienwohnung oder einem -Haus perfekt werden.

Entspannung fängt schon beim Blick aus dem Fenster auf die Berggipfel oder die sattgrünen und bunten Alpwiesen der Feriengegend an. Welche Wanderregion darf es sein?

  Zu den Ferienwohnungen- & Häuser

 

Rustico

Das echte Tessin neu entdecken! Ferien in einem Rustico in der Tessiner Alpen- und Talwelt sind unvergessliche Auszeiten der Ruhe.

Es gibt Trouvaillen dieser urchigen, typischen Tessiner Granitsteinhäuser, die Tradition und Moderne verbinden. Darf es eher im ruhigen, abgelegenen Flusstal sein oder mittendrin im kleinen Tessiner Bergdorf?

  Zu den Rustici

 

Ferien im Baudenkmal

Aussergewöhnliche Ferien gibt es im Baudenkmal. Die Stiftung Ferien im Baudenkmal nimmt sich historischen Gebäuden, die vor dem Verfall und Abriss stehen an, renoviert sie sanft und belebt sie als Ferienunterkünfte.

Ein Projekt an der Schnittstelle von Tourismus und Denkmalpflege. So stehen spannende Unterkunftsarten an unterschiedlichen Orten für Ferienerlebnisse zur Verfügung. Hier geht es los!

  Ferien im Baudenkmal

 

Ferien auf dem Bauernhof

Hier kannst du hautnah das Bauernhofleben miterleben. Sei dabei, wenn die Hoftiere gefüttert oder auf die Weide geführt werden oder lege selber mal Hand an beim Melken.

Der Genuss von frischen Hof-Produkten gehört dazu. Ideal für Familien und Naturverbundene. Brich einmal aus deinem Alltag aus und wende dich einem ganz anderen Ferienerlebnis zu. Ab in die Ferien auf dem Bauerhof!

  Ferien auf dem Bauernhof

 

Neueröffnung: Schweizweit erster Secondhand Outdoorshop in der Europaallee Passage Zürich

Seit Mai 2020 gibt es einen neuen Secondhand Shop – speziell für Outdoor Bekleidung und Ausrüstung.

«Mein Ziel ist es, möglichst viel gute Outdoor Bekleidung im Kreislauf zu halten und neuen Besitzern zugänglich zu machen. 2nd Peak ist meine Antwort zum Outdoor Fashion Waste», erklärt die Gründerin und passionierte Bergsportlerin, Isa Schindler. Mit «2nd Peak» handeln sowohl Verkäufer als auch Käufer nachhaltig. Während der eine mit gutem Gefühl von einem Gewinnanteil profitiert, gibt’s für den anderen hochwertige Ware zu erschwinglichen Preisen. Noch bis zum 30. Mai 2020 winkt beiden Anspruchsgruppen ein attraktives Eröffnungsangebot. 

Darauf haben preis- und nachhaltigkeitsbewusste Outdoorsportler gewartet. Am 16. Mai 2020 öffnete der neue Secondhand Outdoorshop in der Europaallee Passage beim Bahnhof Zürich: «2nd Peak». Fehlen vielleicht ein paar Trekkingschuhe für das geplante Wanderwochenende oder eine Softshelljacke für die Velotour im Tessin? Bei «2nd Peak» gibt es eine grosse Auswahl an hochwertigen Produkten aus zweiter Hand, mit denen man sich gut und nachhaltig einkleiden und ausrüsten kann. Denn gut, muss nicht gleich neu sein. Wer sich trotzdem im direkt gegenüber liegenden Spezial-Geschäft «Transa» etwas Neues besorgen will, kann seinen Schrankhütern bei «2nd Peak» ein zweites Leben ermöglichen und damit erst noch einen Batzen ans «Neue» verdienen. Das gibt nebst Geld auch ein gutes Gefühl – und Zeit. Denn der Aufwand für den Gang zum On- oder Offline-Flohmarkt bleibt erspart. 

So geht’s nachhaltig 

Mit «2nd Peak» handeln sowohl Verkäufer als auch Käufer nachhaltiger: Nicht mehr gebrauchte Outdoor Bekleidung und Equipment kann direkt im Shop abgegeben werden. Gemeinsam mit 2nd Peak wird der Verkaufspreis festgelegt. Sobald das Produkt einen Käufer gefunden hat, erhält der Verkäufer einen Drittel des Erlöses. Gegenüber Onlineanbietern wie Tutti, geniesst der Kunde den Vorteil, dass er einen schnellen Überblick zum Angebot hat, das Objekt der Begierde in Augenschein nehmen, vergleichen und anprobieren kann. Das mühevolle Hin- und Herschicken entfällt. Und wer sowieso in der Stadt beim Hauptbahnhof Zürich ist, findet hier sein Schnäppchen schneller. 

Eine Antwort zum Outdoor Fashion Waste 

Gemäss Greenpeace kaufen die Deutschen im Durchschnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr. In der Schweiz sind es jährlich 20 Kilogramm. Und der Bedarf wird bis 2030 gar auf 62 Millionen Tonnen prognostiziert, liest man auf der Webseite von WWF Schweiz. Zwischen 2000 und 2014 gab es zum Beispiel eine Verdoppelung der Kleidungsproduktion. Das Frappante: Die Kleidung wird nur noch halb so lange getragen wie vor 15 Jahren. Greenpeace benennt den Trend als «doppelte Menge – halbierter Tragedauer» und resümiert: Die Trends von heute sind der Müll von morgen. 

«Ich schaute in meinen Kleiderschrank und konnte mich gleich selbst an der Nase nehmen. Als begeisterte Bergsportlerin verfüge ich über ein Arsenal an hochwertiger Funktionsbekleidung und kaufe trotzdem ab und an wieder mal etwas Neues. Vielen meiner Bergkollegen geht es genauso. Fast alles ist noch viel zu gut für den Müll und trotzdem zieht man es nicht mehr an. Also hängen die Teile einfach nur im Schrank», erzählt Isa Schindler, wie sie ins Grübeln kam. Outdoor Bekleidung ist robust und langlebig gemacht und wurde grundsätzlich für Profis konzipiert. Am Ursprung stand die Funktionalität. Getragen wird sie heute aber von allen, die es sich leisten können und sich damit in ihrem Stil und Selbstausdruck bestätigt fühlen. Man braucht sich bloss im Unterland umzuschauen, um die zahlreichen Überlandabenteurer und Stadtindianer sogar im Business-Alltag zu entdecken, die dem Urban Outdoor Fashion Trend frönen. Nicht selten dient ein Kauf dem Wunsch, seinem Traum ein Stück näher zu kommen – zum Beispiel einen Marathon zu laufen oder einen bestimmten Berg zu besteigen. Und so ist der nächstgelegene Berg der Kleiderberg. 

«Bei Outdoor Bekleidung ist Second Use besonders sinnvoll. Sie ist beständig, hat einen längeren Modezyklus, ist in der Entsorgung im Vergleich z.T. höchst problematisch – und sie ist teuer.» Auf das Problem und die Marktlücke aufmerksam geworden, entschied sich Isa Schindler, die Sache selbst in die Hand zu nehmen: «Mein Ziel ist es möglichst viel gute Outdoorbekleidung im Kreislauf zu halten und neuen Besitzern zugänglich zu machen. 2nd Peak ist meine Antwort zum Outdoor Fashion Waste. Mein Traum wird wahr!» 

Shop und Sortiment 

«2nd Peak» gibt es während neun Monaten als Pop-Up Store in der Europaallee Passage. Wie es danach weiter geht, hängt vom Erfolg ab. Das Geschäft ist jeweils Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 

Das secondhand Sortiment beinhaltet hochwertige Kleider und Ausrüstungen für Erwachsene und Kinder für den Outdoor-Einsatz. Nebst Kleidung und Schuhen steht auch Equipment wie z.B. Rucksäcke zu Verfügung, jedoch keine First-Layer und keine sicherheitsrelevante Ausrüstung wie Helme. Gelistet sind ausserdem Neuwaren der nachhaltigen Marken Ternua und Trollkids. Erstere stellt Kleidung aus rezyklierten Materialien her, wie zum Beispiel aus Fischernetzen, Bettfedern, Grünschalen von Nüssen und als Fütterung mit sonst nicht verarbeitbarer Schafwolle. Trollkids bietet funktionelle Outdoorbekleidung für Kinder zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. 

Für das Interieur wurden Naturmaterialien rezykliert, so zum Beispiel Fichtenholz, das bei einem Hausabbruch gerettet werden konnte, und alte Beizentische, oder eine SAC-Wolldecke, die als Garderobenvorhang dient. Das Shoppingerlebnis wird durch Aufnahmen der berühmten Naturfotografen Martin Mägli und Tobias Rysen verstärkt. 

 

Shop-Adresse:

Europaallee Passage, Lagerstrasse 10, 8004 Zürich 

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 – 20 Uhr
Samstag 10 – 18 Uhr 

  www.2ndpeak.ch

 

Verlaufen beim Wandern: Orientieren in der Wildnis

Es ist der Horror eines jeden Wanderers: man verirrt sich im Wald und findet nicht mehr den Weg zurück. Zwar ist es beispielsweise hier in der Schweiz eine sehr irreale Furcht, da die Wanderwege meist gut ausgeschildert sind. Dennoch ist es nicht unmöglich, dass sich gerade unerfahrene Menschen im Wald verlaufen und schliesslich verirren. Jetzt ist guter Rat teuer, denn nicht immer hat man ein Smartphone zur Hand, das zufällig Empfang hat und einen aus dieser Situation hinausmanövrieren kann. Viel besser ist es doch zu wissen, wie man sich auch ohne moderne Technik in der Wildnis orientieren kann.

 

Leitfragen bei der Orientierung

Wenn man sich verlaufen hat, dann weiss man nicht genau, wo man sich gerade befindet. Wichtig ist, dass man jetzt nicht in Panik gerät, sondern wirklich ruhig bleibt. Um den Weg aus dieser Situation gilt es jetzt in aller Ruhe, diese drei Fragen zu klären. Wo ist man? Wo will man hin und wie schafft man das?

Wo man hinwill ist im Prinzip die einzige Frage, auf die man eine Antwort hat in dieser Gleichung. In den meisten Fällen will man nach Hause oder an das festgelegte Ziel. Um dorthin zu gelangen, muss man jedoch erst wissen, wo man sich selbst befindet. Erst dann, wenn man weiss, wo man sich befindet, kann man die letzte Frage beantworten.

 

Wandern mit offenen Augen

Auch dann, wenn man sich noch nicht verlaufen hat, ist es wichtig, dass man stets die Augen offen hält. Denn meistens verirrt man sich erst dann so richtig, wenn man nicht mehr weiss aus welcher Richtung man gekommen ist. Das kann nicht passieren, wenn man auf seine Umgebung hat und sich bestimmte Dinge einprägt.

Besonders praktisch sind beispielsweise Bäume, Sträucher oder auch Felsen, die einem unterwegs begegnen und aus der Reihe fallen und sich auf diese Weise leichter merken lassen. Hin und wieder empfiehlt es sich einfach mal zurückzublicken. Vor allem dann, wenn die selbe Strecke als Rückweg dient. Denn es ist gut zu wissen, wie der Weg aus der anderen Richtung aussieht, damit man sich später besser orientieren kann.

Auch Gerüche und Geräusche können einem helfen, sich zu orientieren. Der Tastsinn wird von den Füssen bedient, die ein bereits bewandertes Terrain möglicherweise wiedererkennen. Man sollte also zu jeder Zeit mit allen möglichen Sinnen wandern.

 

Orientieren mit der Armbanduhr

Sollte man komplett die Orientierung verloren haben, ist es von Vorteil, wenn man eine analoge Armbanduhr an hat. Besonders wichtig ist dabei, dass sie zuverlässig ist und sehr genau geht, wie etwa die abenteuerlichen Uhren von Sinn. Die sind auf der einen Seite sehr elegant, auf der anderen Seite robust und genau. Das macht sie zu guten Begleitern bei ausgedehnten Wanderungen.

Neben einer Uhr braucht man dazu noch die Sonne. Da sich die Erde innerhalb von 24 Stunden genau einmal um die Sonne dreht. Im Osten geht die Sonne auf, Mittags steht sie im Süden im Zenit am höchsten und Abends geht sie im Westen unter. Auf diese Weise kann man zu jedem Zeitpunkt tagsüber die Himmelsrichtungen ziemlich genau bestimmen.

Um die Himmelsrichtung nun mit der Uhr zu bestimmen, hält man sie so, dass der Stundenzeiger in Richtung der Sonne zeigt. Genau in der Hälfte zwischen der 12 auf dem Zifferblatt und dem Stundenzeiger liegt Norden. Allerdings sollte man dabei beachten, dass es vor zwölf Uhr mittags im Bereich im Uhrzeigersinn und danach im Bereich gegen den Uhrzeigersinn liegt.

Die Methode funktioniert ebenfalls in der Nacht, wenn man es mit dem Stand des Mondes probiert. Auch mit Hilfe der Sterne kann man sich orientieren, wenn man beispielsweise weiss, dass man auf der Nordhalbkugel den Polarstern nutzen kann, der den Weg in Richtung Norden weist.

 

Den Weg markieren

Wenn man sich an das Märchen der Gebrüder GrimmHänsel und Gretel erinnert, kann man sich daraus ebenfalls eine Hilfe zur Orientierung ableiten. Hänsel streut nämlich Brotkrumen auf ihrem Weg durch den Wald aus, damit die Geschwister sich nicht verirren. Diese Methode ist allerdings nicht ganz effektiv, da die Tiere die Markierungen direkt auffressen würden.

Besser sind Äste oder Steine, die man in Formationen anordnet, die man schnell wiedererkennen kann. Allerdings sollte man das bereits tun, bevor man sich verirrt hat, quasi als Präventivmassnahme.

 

Orientierung mit Landmarken

Den Begriff Landmarken kennt man eher aus den Bereichen Schiff- und Luftfahrt. Dabei handelt es sich um gut sichtbare topographische Objekte. Das können Berge, Flüsse aber auch Gebäude sein. Sobald man einige dieser Landmarken ausgemacht hat, kann man sich um diese herum bewegen und kann im Prinzip nicht die Orientierung verlieren, da man immer wieder zu diesen Landmarken zurückkehren kann.

Sollte man sich dann wider erwarten doch einmal verirren, kann man sich beispielsweise am nächstgelegenen Fluss orientieren. Kleinere Flüsse fliessen früher oder später in grösseren Flüssen zusammen. Folgt man dem Verlauf in Strömungsrichtung, wird man früher oder später wieder auf andere Menschen treffen.

Bild: unsplash.com, © Jametlene Reskp

Text: Claudia Ruf (WegWandern.ch), Bilder: Yvonne Zürrer (WegWandern.ch)

 

Wanderungen durch Moorlandschaften – Augen und Ohren auf!

Wer durch Moore streift, ist wie auf einer Pirsch. Vorsichtig geht man Schritt für Schritt, mit scharfen Augen die umliegende Natur beobachtend, nach seltenen Tieren wie Vögeln, Insekten und Pflanzen suchend, durch die Gegend. Manch eine ist karg, fast eintönig und einfarbig, der Boden von Moosen und Heiden bedeckt, durch den ein mäandrierender Bach plätschert. Ein kühler Nebel schwebt über die Gegend, Feuchtigkeit setzt sich auf die Haut. Ein modriger Geruch zieht durch die Nase. Eine andere Landschaft ist wiederum bunt, mit weiter Blumenpracht wilder Wiesen und grenzt an lichte Föhren-, Fichtenwälder. Seltene, gar unbekannte Geräusche lassen einen aufhorchen. Die Moorgegend erscheint in einem sanften, fast mystischen Licht. Diese Eindrücke berühren all unsere Sinne.

Moorlandschaften sind spezielle Naturschönheiten und sehr wichtige Ökosysteme. Und, sie sind in der Schweiz geschützt. Mit dem richtigen Verhalten und auf den dafür frei gegebenen Wegen dürfen Moorlandschaften vorsichtig und unter Einhaltung der geltenden Regeln begangen werden. Das sind besondere Wandererlebnisse.


Hochmoor von Rothenthurm, die grösste zusammenhängende Hochmoorfläche der Schweiz

 

Alles Wasser oder was – was sind Moore?

Moore können vielfältige Strukturen aufweisen. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Moore lieben und brauchen Wasser, ohne können sie nicht überleben. Sie bilden sich in Gegenden mit Staunässe: Mehr Wasser wird zugeführt als ablaufen, versickern oder verdunsten kann. Ein steter Wasserüberschuss aus Niederschlägen und/oder Mineralbodenwasser ist wichtig, ebenso auch eine Ausgeglichenheit zwischen Wasserzufluss und -abfluss.


Naturschutzgebiet Bätzimatt am Oberen Zürichsee

 

Flach- oder Hochmoor?

Es gibt zahlreiche Namen, die den Charakter eines Moores benennen, wie Niederungsmoor, Ried, Wiesenmoor, Waldmoor, Regenmoor (Flachmoore) oder Heide-, Torfmoor, Moos, Fenn, Fehn (Hochmoore), Übergangsmoore uvm.

Seit der Annahme der Rothenthurm-Initiative 1987 stehen Moore unter dem Schutz der Bundesverfassung. Im Bundesinventar der Schweiz sind 1268 Flachmoore und 551 Hochmoore unter Schutz gestellt (Stand 2020). Sie werden zwischen zwei Begrifflichkeiten differenziert: Flachmoor und Hochmoor. Die Begriffe bezeichnen jedoch weder die Höhenlage, noch die Ausdehnung des Moores. 

Flachmoore werden hauptsächlich durch nährstoffreiches Grundwasser genährt. Die Pflanzen haben eine Verbindung zum Grundwasser. Flachmoore sind jünger als Hochmoore und zeichnen sich durch ihre grosse Artenvielfalt und den Reichtum von seltenen Pflanzen aus. Oftmals haben sie sich an verlandeten Seen, Flüssen und Bächen oder auch durch Rodungen von feuchten Wäldern entwickelt. Auch durch Quellen an Hängen oder sogar in Flussauen können sie entstehen.

Gefahren für Flachmoore bestehen, wenn sich die Faktoren Licht bzw. Überschattung oder die Wasserversorgung ändern. Wenn beispielsweise das Volumen des zufliessenden Wassers gegenüber dem abfliessenden nicht ausgewogen bleibt oder die Temperatur die botanische Zusammensetzung des Flachmoores ändert. Lichteinfluss, der eine stärkere Überschattung von Pflanzen bewirken kann, lässt flachmoorfremde Arten (Neophyten) eindringen. Diese errichten Kolonien und verdrängen seltene Pflanzenarten. Der Lebensraum kann sich grundlegend verändern. 

Hochmoore werden durch Regenwasser, Oberflächenwasser versorgt. Die Hochmoore haben keine Verbindung zum Grundwasser. Es gibt sie in Gegenden mit reichlich Niederschlag, hoher Luftfeuchtigkeit, geringerer Wärme und dadurch weniger Verdunstung. Torf kann sich in grösseren Mengen durch abiotische Bedingungen bilden. Wenige aber hochspezialisierte Pflanzenarten können darin leben. Beispielsweise die Rosmarinheide, der Sonnentau, das Wollgras, die Moosbeere.

Hochmoore benötigen zwar keine extensiven Pflegemassnahmen wie Flachmoore, erfordern jedoch Regeneration, da durch frühere Nutzungen, wie beispielweise durch den Torfabbau, Störungen erfolgten. Eine Regeneration stoppt den Abbau der Torfschicht und ermöglicht das Wachstum des Moores. In den meisten Fällen ist dies ein sehr langandauernder Prozess. Hochmoore sind gefährdet durch direkte Eingriffe wie Entwässerung, Torfabbau, Landwirtschaft und Besiedlung, auch durch indirekte Einflüsse wie Nährstoffeinträge durch Dünger aus der Landwirtschaft, Pestizide, sowie Nähr- und Schadstoff belastetes Regenwasser. 


Waldweiher bei Langnau-Gattikon

 

Es gibt zahlreiche Mischformen von Moorarten

Aus Flachmooren sind viele Hochmoore über Jahrtausende entstanden, aber auch umgekehrt können Flachmoore aus Hochmooren entstehen. Es gibt Moorflächen im Gebirge genauso wie im Flachland, kleinst- und grossformatige Moorhabitate. In kleinen Gruben gibt es sogar Moosmoore, die sich in sogenannten Schneetälchen in den Bergen, nach der Schneeschmelze bilden.

Moorlandschaften können Sümpfe, Auen, Tümpel sein und Mooraugen haben. Sie können Moose, Streuwiesen, Riede, Seggenriede, Schilfröhricht, Pfeifengraswiesen, bewirtschaftete Wiesen und Weiden, Weiss- und Schwarztorf, uvm. aufweisen und an Wälder, Tundra oder Steppen, Flüsse, Bäche, Seen angrenzen.

Intakte Hochmoore beispielsweise, sind natürlicherweise waldfrei. Nur wenige Baumarten tolerieren nasse und nährstoffarme Bedingungen, beispielsweise die Bergföhre. Aber aus nährstoffarmen Böden von versumpften Wäldern wiederum können sogenannte Versumpfungs-Hochmoore entstehen. Aber in gut entwässerten Randbereichen von lichten Moorwäldern können sich Föhren und Fichten befinden.

Auch das Klima ist für Moorlandschaften von grosser Bedeutung. Verdunstung, Sonnenscheindauer, Regen- und Oberflächenwasser beeinflussen Moore. Sie haben diffizile hydrologische Verhältnisse. Die Torfmoose der Hochmoore etwa wirken wie Schwämme. Sie bilden dichte und Wasser aufsaugende Decken wie Polster (Bulten genannt), die an der Oberfläche weiterwachsen. Sie können bis zum Zwanzigfachen ihres Trockengewichtes an Wasser speichern. In Trockenphasen geben sie dann kontinuierlich Wasser ab. Zeitweise trocknen die Torfmoos-Hügel aus. Doch in einem intakten Hochmoor gibt es kleine Wasserrinnen, die ständig gefüllt sind (Schlenken sogenannt). Auch grössere und offene Wasserflächen können sich in Moorlandschaften finden, sogenannte Mooraugen (Blänken genannt). Das Klima beeinflusst die Entstehung und Entwicklung von Moorlandschaften.

Ein Charakteristikum für Hochmoore ist Torf. Aus abgestorbenem Pflanzenmaterial, das nicht richtig zersetzt werden kann, da die Bedingungen sauer und nährstoffarm sind, bildet sich im Laufe der Zeit Torf anstatt Humus. So wächst das Hochmoor immer mehr in die Höhe (ca. 1mm pro Jahr). Es dauert rund 1000 Jahre bis ein Meter Torfschicht gebildet ist. Der Abbau von Schwarz- oder Weisstorf zur Anreicherung von Gartenerde ist bedenklich. Für den konventionellen Verkauf von mit Torf angereicherter Gartenerde in Europa kommt heute hauptsächlich aus dem Baltikum und Russland. 

Intakte Moore sind in der Lage Kohlenstoff im Torf zu binden. Alle Moore der Erde speichern etwa 455 Gigatonnen Kohlenstoff, das sind rund 60% des Kohlenstoffs der Atmosphäre. In Zeiten des Klimawandels ist diese Fähigkeit wertvoll. Zerstörte Moore können gar CO2 abgeben.

Ohne jährliches Schneiden des Schilfes und Röhrichte (Mahd) beginnt eine Verbuschung und der Wald erobert sich den Lebensraum zurück. Die Wurzeln der Büsche und Bäume würden ein Flachmoor entwässern. An gewissen Orten können zur Pflege dafür auch Tiere, wie das Schottische Hochlandrind, eingesetzt werden. Es frisst Schilf, Seggen und Weideruten, ohne dabei den Boden übermässig zu belasten. 

Weltweit sind circa 3 % der gesamten irdischen Landfläche von Mooren bedeckt. Sie zählen zu den am meisten vom Verschwinden bedrohter Lebensräume.


Flachmoorgebiet um den Gräppelensee, Toggenburg

 

Entstehung, geschichtlicher Rückblick

Vor etwa 200 Jahren gab es in der Schweiz ein dichtes Netz von einigen grossen und zahlreichen kleineren Mooren. Sie bildeten sich vorwiegend nach der letzten Eiszeit, als die Gletscher schmolzen. Diese hinterliessen Mulden, Becken und Täler, die sich mit Wasser füllten und so Seen, Weiher, Sümpfe und Tümpel schufen. Die stehenden Gewässer entwickelten sich zu undurchlässigen Schlamm- und Lehmschichten (sog. Gyttjen). Die Staunässe ist eine wichtige Voraussetzung zur Bildung von Mooren. Auch Verlandungen, totes Pflanzenmaterial, was sich nicht zersetzen kann (Sauerstoffarmut, saure Böden), Vorhandensein bestimmter Torfmoosarten uvm. sind Bedingungen, die die Entstehung beeinflussen.

Einige entstanden durch Rodungen zur Gewinnung von Alpweiden, Siedlungs- und Kulturlandschaften. Im 18. Jahrhundert wurden Hochmoore sogar kultiviert. Man baute mancherorts Kohlarten, Kartoffeln, Rüben, Getreide und Hülsenfrüchte darin an. Auch Streue von der Mahd wurde vielerorts für den Stall genutzt. Dabei wurden aber oft auch Hochmoore zerstört oder entwickelten sich hin zu Flachmoorarten. 

Eine begehrte Ressource war immer schon Holz, das als Brenn- und Baumaterial, zur Werkzeugherstellung und als Laubfutter für Nutztiere genutzt wurde . Es kam zum Einsatz beim Schiffbau, in Ziegeleien, Köhlereien und zur Verhüttung von Eisen. Früh schon gab es eine Holznot. Die recht genauen Kenntnisse der Vegetations- und Waldentwicklung sowie die Nutzung sind den Pollenanalysen zu verdanken. Dazu werden aus Torfen, die einige Moorleichen wie Pollen und Samen, Tierknochen und mehr im sauren und luftdichten Boden konserviert haben, geschichtete Bohrkerne gewonnen und analysiert. 

Als Ersatz des rarer werdenden Holzes wurde früh getrockneter Torf als Brennmaterial genutzt. Um 1700 intensivierte man das Torfstechen. Um 1850 wurde der Bedarf an Brennmaterial «des armen Mannes» im Kanton Zürich zu ca. 20% von Torf gedeckt. So wurden Hochmoore stark beeinträchtigt oder gar zerstört.

Generelle Eingriffe in den Wasserhaushalt wie z. B. durch Drainagen, Wasserentnahme, Quellfassungen oder versiegelte Flächen, über die das Wasser konzentriert abfliesst und die damit verbundene Entwässerung, sind äusserst bedenklich für intakte Moorlandschaften.

So folgten Seeregulierungen und Flusskorrekturen durch Begradigungen, Sanierungen, Meliorationen, Eindämmungen im Sinne des Menschen, wie er damals die Natur zu beherrschen versucht hat. Dies liessen besonders im Mittelland sehr viele Moore verschwinden. Betroffen waren die Linthebene, der Alpenrhein, die Rhone, die Broye, das Juragewässer, die Emme, die Reuss und der Ticino.

Erste Tonrohrdrainagen nach englischem Vorbild wurden 1850 im Thurgau angelegt. Sogar «Entsumpfungsgenossenschaften» mit dem Recht zur Austrocknung von Mooren entstanden. Zwischen 1885 und 1940 subventionierte der Bund sogar die Entwässerung von mehr als 80’000 ha Moorflächen. (Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, Walter Thut, Moore)

 


Hochmoor von Rothenthurm

 

Den Mooren Sorge tragen

Die Schweiz ist das einzige Land der Welt, welches seit der Volksinitiative «zum Schutz der Moore – Rothenthurm-Initiative» ab 1987 seine Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung in der Verfassung (gemäss Artikel 78 Absatz 5 der Bundesverfassung) mittels Verordnungen schützt.

Für viele und besonders gefährdete Flora- und Fauna-Arten sind die Moore die einzigen Lebensräume. Vom Aussterben bedrohte Arten können nur in diesen Habitaten und/oder daran angrenzenden Gegenden leben. 

 

Einmal zerstörte Moore lassen sich nicht wiederherstellen!

Wer durch eine Moorlandschaft wandert, hält sich immer an die folgenden Regeln:

  • Tiere dürfen weder gestört, gejagt, gefangen noch getötet werden
  • Pflanzen und Pilze dürfen nicht gepflückt, zerstört oder ausgegraben werden
  • Wege dürfen nicht verlassen werden
  • Hunde müssen an der Leine geführt werden
  • Kein Feuer entfachen
  • Sämtliche Abfälle müssen mitgenommen werden (auch Papiertaschentücher!)

 

Hier eine Auswahl von Wanderungen, auf denen man Mooren begegnet:

 

 

Das Scheiden-Wollgras beispielsweise hat in seinem Stängel eine Vertiefung, die wie ein Röhrchen funktioniert. Damit leitet es den Sauerstoff bis zu den Wurzeln im wassergesättigten Boden hinunter. 

Nur ein eindrückliches Beispiel von vielen, was die gegenseitigen Abhängigkeiten aufzeigt:

Das Weibchen des Dunklen Moorbläulings (Maculinea nausithous) legt seine Eier in Blüten des Grossen Wiesenknopfs (Sanguisorba offi cinalis), einer Charakterpflanze der Hochstaudenriede (Filipendulion) und Dotterblumenwiesen (Calthion). Die junge Raupe ernährt sich von Blütenteilen. Nach ihrer dritten Häutung schnellt sie sich von der Wirtspflanze weg und fällt zu Boden. Hier wartet sie bewegungslos, bis sie von einer Roten Wiesenameise (Gattung Myrmica) aufgelesen und in deren Nest transportiert wird. Von der Raupe abgesonderte Sekrete bewirken, dass die Ameise sie nicht als Beute erkennt, sondern wie eine Larve der eigenen Art behandelt. Es existieren mehrere Myrmica-Arten, doch eine Überlebenschance hat die Raupe des Dunklen Moorbläulings nur, wenn sie in einem Nest der Art Myrmica laevinodis landet. Hier ernährt sie sich von der Ameisenbrut und verpuppt sich im Winter. Nach der Metamorphose verlässt der Falter das Nest. (Quelle: Eidg. Dep. UVEK)

Diese Schmetterlingsart ist besonders vom Aussterben bedroht und gehört zu den hoch prioritären Arten für Fördermassnahmen.

Ein anderes Beispiel der Überlebenskunst: Der fleischfressende Sonnentau. Er hat sich auf tierisches Eiweiss umgestellt, zur Umgehung der Nährstoffknappheit und gehört zu den Karnivoren. Der starke Duft des Sonnentaus zieht Insekten an, die am Nektar festkleben. Dann wickelt er sein Opfer ein und verdaut es mit Enzymen. Der Sonnentau wie auch das Fettblatt oder der Gewöhnliche Wasserschlauch und die Krugpflanze, die alle Karnivoren sind, sind typische fleischfressende Überlebenskünstler im Moor. Er findet sich in Hochmooren in Begleitung von Torfmoosen, im Mittelland und im Wallis. (Weiterführende Informationen/Quelle:newsd.admin.ch)


Auf dem Amdener Höhenweg durch das grösste Hochmoor der Ostschweiz

 

Ein weiteres Beispiel findet sich in einem der grössten Hochmoore der Schweiz, das erste Moor der Schweiz, welches 1987 unter Schutz gestellt wurde: das Hochmoor Rothenthurm. Hier findet man Musse und Erholung auf einer Wanderung an Bergföhren, Fichten, Auen vorbei. Der Torfabbau war einst bis in die 1940 Jahre ein blühender Wirtschaftszweig. Torfstichkanten und Torfhütten erinnern daran. Der natürliche, mäandrierende Bachverlauf ist einer der raren und sehr eindrücklichen, die es gibt.

Und vielleicht kann man auf einem Wanderweg durch eines der grössten Flachmoore der Schweiz – im Neeracher Ried – die verschiedenen Strukturen einer weiträumigen Moränenlandschaft erkennen. Das Neeracher Ried ist ein Flachmoor und eine Moorlandschaft sowie ein Wasser- und Zugvogelschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Total wurden seit 1900 über 230 Vogelarten im Reservat festgestellt. Unter den Brutvögel sind vor allem folgende Arten gut vertreten: Zwergdommel, Wasserralle, Tüpfelsumpfhuhn, Kiebitz (leider kaum erfolgreiche Bruten), Lachmöwe, Kuckuck, Nachtigall, Feldschwirl, Sumpfrohrsänger, Drosselrohrsänger und Rohrammer. Unregelmässig brüten zudem Drosselrohrsänger und Bartmeise. Sehr oft finden sich in Flachmooren Sauergräser. Daneben gibt es auch Grosseggenbestände, welche durch Anhäufen von unvollständig abgebautem Pflanzenmaterial, so genannte Bulten bildet (erhöhte Grashorste).

Ein Flachmoor beheimatet viele Blütenpflanzen. Auf einer eindrücklichen Wanderung durch die Bätzimatt bei Tuggen kann man die wunderschönen Schwertlilien (Iris) und Knabenkräuter (Orchideen) bestaunen, nebst einer Vielzahl anderer Moorbewohner!

Das grösste zusammenhängende Moorgebiet der Schweiz, welches auf Etappen wandernd erlebt werden kann, steht in der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Auf dem Moorlandschaftspfad geht es über federnde, auch mit Holz belegten Moorwegen, auf steinigen Bergpfaden und historischen Passrouten durch faszinierende Moorwälder, blumige Flach- und Hochmoore. Er begeistert die Sinne!

 


Im Naturschutzgebiet Bätzimatt am Oberen Zürichsee

Es gibt viel zu entdecken beim achtsamen Begehen der für Wanderungen zugänglichen Moorgegenden, aber halte Dich dabei immer an die geltenden Regeln!

 

Covid-19: SAC-Hütten und Wandern in Zeiten von Corona: An der Medienkonferenz vom 29. April 2020 hat der Bundesrat entschieden, ab dem 11. Mai 2020 verschiedene Massnahmen des Lockdowns zu lockern.

Unter bestimmen Voraussetzungen ist Bergsport, und damit auch das Wandern, ab sofort wieder möglich. Allerdings gelten dafür bestimmte Regeln!

 

SAC-Hütten

SAC-Hütten dürfen ab dem 11. Mai 2020 wieder öffnen. Vorausgesetzt, sie verfügen über ein Schutzkonzept unter Einhaltung der geltenden Massnahmen des Bundes. Dies beinhaltet Hygiene- und Distanzregeln sowie Schutzmassnahmen für Hüttengäste und Mitarbeitende. Es müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Mehr zu den Regeln findest Du auf der SAC-Webseite und auch die Empfehlungen des SAC. Welche Hütte ab dem 11. Mai 2020 öffnet, erfährt man auf der jeweiligen Hüttenwebsite.

Regeln für Hüttengäste:

  • Reserviere Deinen Schlafplatz – ohne Reservierung keine Übernachtung!
  • Besuche SAC-Hütten nur in gesundem Zustand!
  • Selbst mitbringen: Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Handtuch!
  • Kein Schlafplatz ohne eigenen Hüttenschlafsack!
  • Nimm Deinen Abfall wieder mit ins Tal!

Eigenverantwortung ist jetzt besonders wichtig!

  124 Wanderungen zu Hütten

 

Nach wie vor gilt:

  • Gründlich Hände waschen
  • Kein Händeschütteln
  • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen
  • Mindestens 2 Meter Abstand halten –> «Social Distancing» 
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben
  • ÖV meiden

 

 

Die wichtigsten Tipps zum Wandern während COVID-19

  • Achtung beim Kreuzen mit anderen Menschen!
  • Möglichst mit Personen aus dem gleichen Haushalt wandern, ansonsten den Personenkreis klein halten
  • Keine Risikobereitschaft, kehre im Zweifelsfall um
  • Desinfektionsmittel und Maske gehören in den Rucksack
  • Wasche oder desinfiziere Deine Hände regelmässig
  • Bei Erste-Hilfe: verwende eine Schutzmaske und Handschuhe
  • ÖV: Distanz einhalten, meide ÖV vorübergehend, wo möglich
  • Privatautos: Auch hier gilt es die Schutzmassnahmen einzuhalten
  • Lange Anreisen meiden
  • Plane Deine Touren sorgfältig
  • Erste-Hilfe-Set und ein Handy in den Rucksack
  • Auf den markierten Wegen bleiben

 

(Wander-)Ferien in der Schweiz

Dieses Jahr sind wohl Ferien in der Schweiz angesagt. Unser Tipp: Verbringe Deine Wanderferien zum Beispiel in einer gemütlichen Alphütte, einem Maiensäss, Rustici oder in einer komfortablen Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder in speziellen Unterkünften, wie in einem Baudenkmal oder auf dem Bauernhof.

Wanderhotels: Wanderferien in gemütlichen Wanderhotels zu verbringen hat Vorteile: Hier darf man sich in schönster Umgebung wunderbar verwöhnen lassen. Ab in’s Wanderwunderland Schweiz!

  Zu den Ferienunterkünften

 

Wichtige Links

  Bundesamt für Gesundheit BAG
  Neues Coronavirus: Massnahmen des Bundes
  Situation Schweiz und International

 

 

In Zeiten von Corona ist jeder aufgefordert, seinen Teil zur Eindämmung des Virus beizutragen und Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet ua. die Hygienemassnahmen strikt zu befolgen, ÖV meiden, auf Social Distancing zu gehen. Auch keine Freunde nach Hause einzuladen oder zu treffen!

Wanderungen sollten nur alleine oder mit Personen aus dem gleichen Haushalt unternommen werden (Stand 16.03.2020).

 

  Zum Update vom 3.5.2020

Auch wenn es schwer fällt und wir lernen müssen zu verzichten und unser Verhalten ändern müssen, kann der Coronavirus nur bekämpft werden wenn ALLE die Massnahmen des Bundes strikt befolgen! Stay Safe!

 

Massnahmen des Bundesamt für Gesundheit BAG:

  • Gründlich Hände waschen
  • Kein Händeschütteln
  • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen
  • Mindestens 2 Meter Abstand halten
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation
  • ÖV meiden
  • Zu Hause bleiben
  • Physische soziale Kontakte meiden –> «Social Distancing» 

 

Wichtige Links

  Bundesamt für Gesundheit BAG
  Neues Coronavirus: Massnahmen des Bundes
  Situation Schweiz und International

 

Wandern in Zeiten von Corona

Wandern in Zeiten von Corona: Der Frühling und die Sonne sind da und man möchte nach draussen! Was bedeutet das? Das Bundesamt für Gesundheit BAG fordert auf, zu Hause zu bleiben. Derzeit (Stand 16.03.2020) ist es aber nicht verboten sich draussen aufzuhalten. 

Nutze für Deine Wanderungen keine ÖVs. Meistens liegen Wanderwege direkt vor der Haustüre. Oder bring zum Beispiel Dein Velo wieder in Schuss und reise ökologisch zu Deinem Ausgangspunkt Deiner Wanderung.

Hier die wichtigsten Tipps:

  • Alleine Wandern oder nur mit Personen aus dem gleichen Haushalt!
  • Kein ÖV benutzen! 
  • Plane Rundwanderungen, am Besten direkt von der Haustüre aus
  • Keine Hot Spots, meide Menschenansammlungen
  • Beim Kreuzen mit anderen Menschen –> Distanz von 2 Metern einhalten!

 

Fit bleiben

Auch in Zeiten von Corona und Home Office sollte man fit bleiben. Hier ein paar Apps und Links:

Link zu Home Workout Apps:

  Home Workout – ohne Geräte

 

YouTube:

  30 Minuten Ganzkörper Workout für Zuhause ohne Geräte!
  Workout für Zuhause | Ohne Geräte zur Bestform
  HappyAndFitPilates
  Pilates für Anfänger – das Einsteiger-Workout für den ganzen Körper

 

App Store:

  Plank Workout
  Home Workout – ohne Geräte

 

Google Play:

  Plank Workout
  Home Workout – ohne Geräte

Bergdörfer ohne Schutzwald sind schutzlos. Ebenso sind alle grossen Nord-Süd Transitachsen auf den Schutz der Bergwälder angewiesen. Das Ökosystem Bergwald reagiert empfindlich auf Störungen, da nur wenige Baumarten auf dieser Höhe gedeihen können. Jährlich helfen rund 2400 Freiwillige des Bergwaldprojektes mit, den Bergwald zu stärken.

 

Bergwald Projekt

Eine Reise im Zug oder dem Auto von Zürich oder Chur nach Bellinzona wäre ohne Schutzwald unvorstellbar. Im Winter würden Lawinen die Strassen und Schienen verschütten, im Sommer nach grossen Regenfällen kämen Schlamm- und Erdlawinen die Berge hinunter. Auch an ein Leben in den Bergdörfern oder an Winterferien in den Bergen wäre nicht zu denken. Im Kanton Graubünden z.B. ist jedes zweite Haus durch Schutzwald geschützt.

So wie wir heute leben, kann man den Schutzwald nicht sich selber überlassen. Hohe Wildbestände gefährden die natürliche Verjüngung, die Klimaerwärmung macht v.a. der Fichte das Leben schwer. Nur Diversität in der Artenzusammensetzung kann ein gewisses Mass an Sicherheit in einer unsicheren Zukunft bieten.

Deshalb setzt sich das Bergwaldprojekt mit seinen jährlich rund 2400 Freiwilligen für die Verjüngung des Waldes, den Schutz junger Bäume gegen Wildverbiss, eine gesunde Artenzusammensetzung des Waldes und die Vielfalt auf Alpweiden ein. Auch im 2020 wird wieder fleissig gearbeitet. In über 100 Projektwochen an 36 Orten der Schweiz können wiederum erwachsene Freiwillige, Schulklassen und Firmeneinsätze mithelfen, das Berggebiet bewohnbar und unsere Verkehrswege befahrbar zu halten. Jung und Alt, Bürolisten und Handwerker, Mann und Frau arbeiten zusammen bei Sonne und Regen am gemeinsamen Ziel. Gewohnt wird in einfachen Unterkünften, die Verköstigung ist lokal und biologisch.

Interessierte können sich direkt über www.bergwaldprojekt.ch für eine Projektwoche anmelden.

 

Anmeldung Bergwald Projekt
  www.bergwaldprojekt.ch

 


Das Montafon ist ein bekanntes, touristisches Tal im Vorarlberg, Österreich. Das Bergwaldprojekt engagiert sich im Montafon im Silbertal, einem spärlich besiedelten Seitental, das bei Schruns abzweigt.


Trin, Bild: zVg


Alp Ramsa Höjahus im Madris (Avers, Graubünden) wird von der ansässigen Bauernfamilie gepachtet und zusammen mit dem Bergwaldprojekt betrieben. Im Sommer weiden rund 120 Rinder und Kühe, 150 Mutterziegen und Gitzi von Juni bis September auf der Alp. Bild: Jaromir Kreiliger


Entlebuch – Im 19. Jahundert wurde der Wald im Entlebuch im Zuge der zunehmenden Industrialisierung stark übernutzt. Mit dem eidgenössischen Waldgesetz von 1876 wurden die Wälder grossflächig wieder aufgeforstet, was heute die Auswirkung hat, dass der Wald vielerorts gleichförmig und somit relativ unstabil aufgebaut ist. Bild: zVg


Bild: zVg


Seit 2002 arbeitet das Bergwaldprojekt auch im Gebiet der fusionierten Gemeinde Arosa im Schanfigg, Graubünden. Ein stabiler Schutzwald ist lebensnotwenig für die Menschen in den Dörfern und die Infrastruktur. Der Wald übernimmt im Tal eine zentrale Rolle mit seiner Schutzfunktion vor Lawinen, Steinschlag und Erdrutschen. Bild: Gregor Schmucki


Trin – Der Bergwald macht keine Winterferien! Die Schneedecke schützt den Wald, kann aber auch zerstörerisch wirken. Holznutzung und Waldpflege werden traditionell im Winterhalbjahr gemacht. Bild: zVg


Trin – Im Projekt Winterwald steht die Jungwaldpflege mit Handsäge und Axt im Zentrum., Bild: zVg


Trient liegt am Fusse des Mont Blanc Massivs im französisch sprechenden Unterwallis. Die Wälder sind lebensnotwendig an den steilen Bergflanken, welche Zuglinie, Strasse und Häuser im Tal schützen vor Steinschlag, Lawinen und Hangrutschungen. Bild: zVg


Trin Winterwald, Bild: Fabian Jaugstetter


Das Montafon ist ein bekanntes, touristisches Tal im Vorarlberg, Österreich. Das Bergwaldprojekt engagiert sich im Montafon im Silbertal, einem spärlich besiedelten Seitental, das bei Schruns abzweigt.


Trin, Bild: zVg

 

Anmeldung Bergwald Projekt
  www.bergwaldprojekt.ch

Wanderferien exklusiv für Alleinreisende oder mit tiefem Einzelzimmerzuschlag (SOLO+)

Alleine und Lust auf Wanderferien? Aber keine Lust alleine wandern zu gehen oder lange nach Wanderpartner/-innen zu suchen? Was gibt es Schöneres, als unabhängig zu sein und doch in der Gemeinschaft von kleineren Gruppen zu wandern, sich auszutauschen, schöne Momente zu teilen und den erklommenen Berggipfel zusammen zu feiern. Neu gibt es bei IMBACH Reisen auch Wanderferien exklusiv für Alleinreisende im Angebot. 

Im Frühling 2020 führen fünf Wanderreisen an die Sonne nach Mallorca, Madeira, Teneriffa, in die Algarve und nach Cannobio und im Herbst 2020 nach Ponza. Alle Wanderreisen haben ein leichtes bis mittleres Anforderungsprofil und eine maximale Gruppengrösse von 16 Personen. 

IMBACH reagiert mit dem neuen Angebot auf das zunehmende Bedürfnis auf Wanderferien für Alleinreisende. Diesem Trend trägt IMBACH mit dem Angebot SOLO+-Reisen zusätzlich Rechnung. Hier können Alleinreisende Angebote buchen mit einem maximalen Zuschlag von nur 20 Franken pro Nacht.

  www.imbach.ch/alleinreisende
  www.imbach.ch/alleinreisende-exklusiv
  www.imbach.ch/soloplus

 

Die Wanderdestinationen


Madeira


Algarve, Portugal


Mallorca Südosten


Insel Ponza


Teneriffa


Cannobio

 

Zu den Reisen
  www.imbach.ch

Wandern Digital

Diese Apps brauchst du unbedingt auf deinem Smartphone

Es hat nicht nur Nachteile in dem Zeitalter der sogenannten Digital Natives zu leben. Die Technologie für Smartphones und Tablets entwickelt sich gefühlt fast täglich weiter und es gibt immer bessere, schnellere und hilfreichere Apps fürs Handy. Auch im Bereich Wandern, Trekking und Hiking gibt es mittlerweile einen grossen Markt an kostenlosen und kostenpflichtigen Programmen, die einem die Wanderung erleichtern sollen. Von Notruf-Apps über interaktive Karten bis hin zu kleinen Spielereien ist im Prinzip alles vertreten. Wir stellen dir die wichtigsten Apps vor, die du bei deiner nächsten Wanderung auf jeden Fall auf deinem Smartphone haben solltest.

 

Omio: Bahn-, Bus- & Flug-Tickets für Europa-Reisen

Zuerst willst du am Startpunkt deiner Wanderung ankommen. Je nach Entfernung reist du dort mit der Bahn, dem Bus oder auch dem Flieger an. Damit du alles auf einen Blick hast und dich nicht mehr mit einer Vielzahl an Papieren verzettelst, gibt es Omio. Dabei trägst du nicht nur deine Tickets für diverse Reisepartner übersichtlich mit dir heraum, sondern du kannst direkt über das Programm Buchungen vornehmen. Deine gesamte Anreise planst du ganz einfach mit einer App.

Während deiner Reise wirst du dann mit aktuellen Informationen, wie etwa mögliche Verspätungen oder Ausfällen, auf dem Laufenden gehalten. Falls doch einmal etwas schieflaufen sollte, kannst du sich rund um die Uhr an den Kundenservice wenden.

 

Zecke

Gerade dann, wenn die Temperaturen langsam wieder in die Höhe gehen, beginnt die Zeit der Zecken. Sobald etwa im Februar die Sonne wieder häufiger scheint, beissen die kleinen Parasiten zu und das kann gefährlich sein. Im Jahr 2018 war die Zahl der Hirnhautentzündungen durch Zeckenbisse so hoch wie nie: 326 Fälle gab es damals in der Schweiz. Deshalb ist es wichtig, dass du dich bei deiner nächsten Wandertour gegen die Biester schützt.

Dabei kann dir die App „Zecke“ helfen. Mittels Karte werden besonders gefährdete Regionen in der Schweiz und Liechtenstein angezeigt und wie hoch dort das aktuelle Risiko ist. Sollte es doch einmal zu einem Stich gekommen sein, helfen Ratschläge zum Entfernen des Tierchens sowie weitere Handlungsmöglichkeiten weiter.

 

Wetter-Alarm: Wetter Schweiz (Prognosen, Radar, Livecams)

Wenn du draussen unterwegs bist, dann bist du natürlich vom Wetter abhängig. Apps, wie etwa meteoblue, informieren zwar umfangreich und auch übersichtlich über das Wetter, jedoch geht Wetter Schweiz noch einen Schritt weiter. Hier werden dir präzise Wetterberichte mit Hintergrundinformationen geliefert. Zusätzlich warnt dich die App kostenlos vor Unwettern und Naturgefahren.

Im Vorfeld kannst du festlegen, vor was du alles gewarnt werden möchtest. Seien es Starkregen, Stürme, Glätte oder Hochwasser. Aber auch Warnungen, die vom Bund ausgesprochen werden, wie beispielsweise Erdbeben, Lawinen oder Dauerregen werden über Wetter-Alarm weitergegeben.

Solltest du doch einmal in ein Unwetter geraten, werden die kostenlose Sicherheitstipps und Präventionsmassnahmen zur Verfügung gestellt.

 

EchoTopos

Mit Echotopos legst du dir eine ganz witzige App zu. Sie will dir, mithilfe einer Karte, ein perfektes „Echo-Erlebnis“ bieten. Wenn du in den Bergen unterwegs bist, etwas rufst und ein Echo zurückhallt, kannst du dein Erlebnis in der Karte eintragen. Gleichzeitig, können Personen, die im Rahmen ihrer Wanderung nach Plätzen suchen, um ein Echo zu erleben, mit der App fündig werden. Alle gemeldeten Orte werden in Blau auf der Karte gezeigt, die verifizierten Orte erscheinen in Rot.

Neben den Orten selbst bietet EchoTopos auch Routen, um zu den Orten zu gelangen. Zusätzlich werden auf der Karte noch weitere akustische Besonderheiten erfasst.

 

Uepaa! – 24h Sicherheit

In Sachen Sicherheit kann man sich ebenfalls auf die App-Entwickler verlassen. Gerade bei Wanderungen in den Bergen oder Wäldern ist es häufig so, dass das Smartphone ohne Empfang auskommen muss. Aus diesem Grund gibt es die App Uepaa! Wenn du kein Netz hast, scannt die App in einem Umkreis von 500 Metern, ob Handys in der Nähe sind, die ebenfalls Uepaa! benutzen. Diese Kette bildet sich weiter, bis ein Smartphone gefunden wurde, das schliesslich eine Verbindung ins Netz hat. Dann wird automatisch ein Notruf gesendet und die zuständigen Rettungsdienste alarmiert. Das Programm erkennt mittlerweile sogar, wenn du einen Unfall baust.

Um diesen digitalen Schutzengel in vollem Umfang zu nutzen kostet es dich 70 Franken pro Jahr, 15 pro Woche oder 3 pro Tag.

 

Peakfinder

Natürlich darf auch die wohl bekannteste App für die Berge nicht fehlen: Peakfinder. Mittels Augmented Reality kannst du dir von jedem beliebigen Standort aus in den Bergen eine Rundumsicht mit Bergnamen durch deine Handykamera anschauen. Das Ganze funktioniert komplett offline und zwar auf der ganzen Welt. Ausserdem kennt Peakfinder auch weniger bekannte Berge und Hügel direkt bei dir um die Ecke.

Mit diesen Apps solltest du für deine nächste Wandertour bestens gerüstet sein. Peakfinder und noch einige weitere Apps für dein Smartphone und für dein GPS-System findest du bei unseren Tipps zur Ausrüstung.

Bild: unsplash.com, © Patrick Schöpflin

 

 

Schneetourenbus: klicken, mitfahren, Umwelt schonen! Der Schneetourenbus fährt in die 2. Saison. Der Winterfahrplan 2019/2020 ist online. Der Schneetourenbus erschliesst die letzte Meile zu verschiedenen klassischen Ski- und Schneeschuhtouren in 8 Regionen und 5 Kantonen.

 

Der Schneetourenbus ergänzt das Netz des öffentlichen Verkehrs: Er bringt Wintersportler*innen von der letzten erschlossenen öV-Haltestelle bis zu den beliebten Touren-Ausgangspunkten. Diese sind oftmals sonst nur mit dem Auto zu erreichen. 

In der Saison 2019/2020 gibt es 8 Verbindungen in den 5 Kantonen Bern, Graubünden, Luzern, Uri und Wallis. Erschlossen werden klassische Tourenziele beispielsweise im Julier- oder Sustengebiet, ausgeschilderte Schneeschuhtrails in Prättigauer Pany oder im Luthertal am Napf, aber auch Ziele für GeniesserInnen wie die Schlittelpiste in Brün (Safiental). Attraktive Angebote gibt es auch in den Regionen Binntal VS, Diemtigtal BE und Lukmanier GR. 

Der Schneetourenbus muss – ähnlich wie ein Rufbus – vorab reserviert werden und fährt nur, wenn genügend Reservationen vorliegen. Die Fahrpläne sind ausschliesslich auf dem Schneetourenbus-Webportal publiziert. Alle regionalen Anbieter haben neu ab dieser Saison Schwellenwerte definiert, ab welcher Personenzahl ein bestimmter Kurs fährt. In einigen Regionen genügen bereits 2 Reservationen. Die Bestätigung an die reservierende Person erfolgt automatisch vom System. 

Der Schneetourenbus ist ein Projekt von Schweizer Alpen-Club SAC und VCS Verkehrs-Club der Schweiz. PostAuto und Mountain Wilderness Schweiz sind seit dem Start des Pilotbetriebes Partner. 

Fahrpläne, weitere Informationen und Reservationen unter www.schneetourenbus.ch 


Schneetourenbus – hier Taxi Demont (Lukmanier), Bild: zVg


Dötra mit Schneeschuhen (Lukmanier), ©Sedrun Disentis Tourismus, Heidi Meier

 

Die Tourengebiete

Huttwil – Luthern Bad (Luthertal)
Für Schneeschuhtouren im Napfgebiet. Die Krone bildet der Napf (1’408 m.ü.M.), welcher rundum eine wunderbare Fernsicht bietet. Das Luthertal liegt mitten im Napfgebiet im Luzerner Hinterland. Luthern Bad, am Fusse des Napf, ist der beliebteste Wallfahrtsort im Kanton Luzern. Den wunderbaren Charakter der hügeligen Landschaft sowie die grandiose Aussicht lässt sich am besten auf den Schneeschuhtrails geniessen.

Der Schneetourenbus bringt Sie an den Ausgangspunkt der drei Touren in Luthern Bad. Kulinarisch werden Sie dort vom Restaurant Hirschen verwöhnt oder unterwegs von der Alp Badegg. Nicht verpassen sollten Sie vor oder nach der Tour einen Abstecher zum Kraftort im Badbrünnli und dem mystischen Arm- und Fussbad. Geniessen Sie dort die Ruhe, Kraft und Harmonie.

Bivio – Alp Güglia (Julierpass)
Die Ferienregion Savognin Bivio Albula lässt das Herz von Skitourenfans höherschlagen. Das wunderschöne Panorama ist mehr als eine Entschädigung für den schweisstreibenden Aufstieg. Tourenfahrer und Tourenfahrerinnen gelangen neu mit einem Bus bis auf den Julierpass. Der Julierpass ist Ausgangsort für wunderschöne Skitouren.

Disentis – Curaglia – Lukmanier – Casaccia
Disentis Sedrun – das beliebte und bekannte Ski- und Schneeschuhtourengebiet in der Quellregion des Rheins. Hier gibt es Klassiker unter den Skitourengipfeln zu entdecken. Auch Schneeschuhwanderer finden ein abwechslungsreiches, ausgedehntes und signalisiertes Routennetz vor. Eher ein Geheimtipp ist der Lukmanierpass, der aber auch mit einigen wohlklingenden Gipfelnamen aufwarten kann. Die Passhöhe erlaubt im Talbereich entspanntes Schneeschuhwandern durch die Arvenwälder und dem Fluss Brenno entlang.

Pany – Geisswis
Pany – auf der Sonnenterrasse des Prättigaus mit dem familiären Skigebiet, zahlreichen Winterwander- und Schlittelwegen, Schneeschuhtrails und den idyllisch gelegenen Langlaufloipen. Mit dem Schneetourenbus erreicht man die Ausgangspunkte dieser Winterangebote bequem von Pany Dorf zum Skilift und weiter über Riedwies zur Geisswis. Spezielles: Der Bus verkehrt nach Fahrplan und die Benützung ist für alle gratis.

Andermatt – Göschenen – Wassen – Meiental
Die Ferienregion Andermatt besticht durch die zentrale Lage und bietet die perfekte Umgebung, um Winteraktivitäten inmitten einer starken Bergkulisse nachzugehen. Die Skiarena Andermatt-Sedrun ist mit über 120 Pistenkilometern das grösste Skigebiet der Zentralschweiz. Wer von Wassen auf der Sustenpassstrasse ins Meiental fährt, dem öffnet sich ein Gebiet, welches als wahre Schatzkammer für Skiberge gilt. Abgelegen und mit keiner Seilbahn erschlossen, starten alle Anstiege für Skitouren in Färnigen.

Ernen – Binn – Fäld
Der Landschaftspark Binntal ist ein «Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung» und steht für einmalige Natur- und Kulturlandschaften. Auch im Winter hat das Binntal seinen besonderen Reiz und lädt für schöne Schneeschuh- und Skitouren ein. Vom verschlafenen Weiler Fäld aus, dem Ziel des Schneetourenbusses, führt eine markierte Schneeschuhroute nach Brunnebiel und via Eggerebode zurück nach Fäld. Dazu gibt es viele weitere Ziele, die von hier aus entdeckt werden können.


Pany – auf der Sonnenterrasse des Prättigaus, Bild: zVg


Im Landschaftspark Binntal, Bild: zVg


Im Napfgebiet, Bild: zVg


Skitour Urner Haute Route (Wassen/Meiental), Bild: ©Johan Axelsson

 

 

Reservation Schneetourenbus
  www.schneetourenbus.ch

Ganz grosse Fotografie geht meistens auch mit grossem Gewicht einher. Keine gute Kombination, wenn man auf schmalen Alpenpfaden wandelt und jedes einzelne Gramm sich nach ein paar Stunden in einschneidenden Tragegurten bemerkbar macht. Wer die Berge imposant ablichten will, sollte deshalb beim Equipment etwas umdenken.

Zugegeben, die Schweizer Berge brennen sich ins Gedächtnis. Bloss bringt das den Daheimgebliebenen nur wenig. Sie wollen Fotos sehen – und natürlich macht sich das Alpenglühen auch als grossformatiges Poster unter Glas im Wohnzimmer ganz hervorragend.

Für alle, die aus dem Bergurlaub mehr als nur Handy-Schnappschüsse mitbringen möchten, hier nun ein paar essenzielle Hardware-Tipps.

 

1. Reiseobjektiv und gut

Bei Spiegelreflexkameras und ihren spiegellosen Weiterentwicklungen gibt es für jede denkbare Foto-Situation passende Wechselobjektive. Doch jedes davon hat mindestens dreistellige Gramm-Gewichte.

Dabei sollten auch Sportliche sich nicht überschätzen: Oberhalb von 1500 Metern spürt man dank der ungewohnt dünnen Luft im anstrengenden Marsch jedes zusätzliche Gramm gleich doppelt. Statt mehreren Zoom-Objektiven oder gar Festbrennweiten empfiehlt es sich deshalb, auf das Universaltalent unter den Optiken zu setzen, das Reiseobjektiv.

Zwar kann das „alles, aber nichts perfekt“, aber:

  • Man muss nur das Gewicht einer Optik durch die Berge tragen.
  • Kein Objektivwechsel, keine Gefahr für Staub auf Chip oder Spiegel.
  • Kein umständliches Aus- und Einpacken von Wechselobjektiven, dadurch spontaneres Fotografieren.

Dass der maximale Blendenwert bei diesen Optiken geringer ist, fällt in den Bergen weniger ins Gewicht, weil es gerade bei Distanzaufnahmen nicht so sehr also geringe Schärfentiefe ankommt.

Tipp: Wer für den Urlaub sowieso eine Kamera anschaffen will, sollte auf ein Bridge-Gerät setzen. Bei denen ist das fest installierte Objektiv meist sowieso ein Reiseobjektiv.

2. Weg mit dem Nackengurt

Selbst bei hochpreisigen Kameras steckt immer ein einfacher Nylon-Nackengurt im Karton. Für viele Fotografen die einzige Tragehilfe, die sie nutzen. Wer sich allerdings in die Berge begibt, sollte diese simple Strippe zuhause lassen:

  • Wenn Body + Reiseobjektiv stundenlang über Stock und Stein am Nacken hängen, wird dort nicht nur die Haut wundgescheuert, auch die Muskulatur wird sich bemerkbar machen.
  • Durch den langen Hebelarm schwingt die Kamera stark aus – passiert das an der falschen Stelle, sind schwungmassenbedingte, lebensbedrohliche Stürze durchaus möglich.
  • Aus dem gleichen Grund besteht das Risiko, mit der Kamera hängen zu bleiben.

Nackengurte sind für die Berge unbequem und gefährlich. Hier sollte man einige Franken in ein Brustgurtsystem investieren. Das trägt sich wie ein Rucksack, nur vorne und hält dort die Kamera zuverlässig, aber problemlos benutzbar fest und verteilt ihr Gewicht auf die Schultern und den Rücken.

Tipp: Wer feststellt, dass der die Kamera trotzdem immer wieder losschnallen will, sollte unbedingt eine Handschlaufe montieren: Ein starker alpiner Windstoss, die Kamera entgleitet einem und fällt womöglich hunderte Meter tief ins Tal.

 

3. Monopod & Wanderstock

Ein Dreibeinstativ wiegt nicht viel? Zuhause sicherlich nicht. Hat man es aber drei Stunden und länger den Berg hinaufgetragen, werden einem selbst wenige hundert Gramm wie ein Vielfaches vorkommen.

Natürlich, gerade bei den Weitdistanz-Aufnahmen mit hoher Brennweite von einem Berggipfel zum nächsten muss einfach eine feste Auflage her, sonst kann selbst die Bildstabilisierung nichts mehr ausrichten. Aber das Dreibein sollte im Tal bleiben und nur ein Einbein, ein Monopod, mitgenommen werden.

Grosser Vorteil: Das ist mangels zweier Beine und vor allem der Kipp- und Drehmechanik des Kopfes ungleich leichter. Zwar ist die Stabilität naturgemäss nicht ganz dieselbe wie beim Dreibein, weil der Fotograf das waagerechte Abstützen übernehmen muss. Etwaige daraus entstehende Unschärfen lassen sich aber auch hinterher in Photoshop via Hochpassfilter mit einigen Klicks korrigieren, sind also vernachlässigbar.

Spielt man zudem bei Google mit „Monopod + Wanderstock“ stellt man fest, dass einige Hersteller mittlerweile Kombinationen von beidem anbieten, was weiteres Gewicht spart – bislang mussten sich bergwandernde Fotofreunde mit Eigenkonstruktionen helfen.

4. Nie ohne Raincover und Plastiktüte

In den Bergen kann das Wetter tückisch-schnell umschlagen; das steht in wirklich jedem Wanderführer. Bedeutet, auch wenn beim Losgehen das Wetter schön ist, sollte man nie damit rechnen, trockenen Fusses zurückzukehren.

Darauf aufbauend sollte man sich auch niemals auf Versprechen von Rucksackherstellern wie „absolut wasserdicht“ verlassen; gleiches gilt für Kameragehäuse und Linsen. Sobald sich der Himmel zuzieht, sollte man seine Kamera mit einem Raincover bedecken; das lässt weiterhin Fotografieren zu.

Schüttet es jedoch, wird es Zeit, die ganze Kamera in eine grosse Plastiktüte (das kann auch ein simpler Müllbeutel sein) zu stecken, sie zu verknoten und mit der Öffnung nach unten im Rucksack zu deponieren – schon weil die regenbedingt-hohe Luftfeuchtigkeit sich im Kamera-Inneren niederschlagen kann und dort langwierig herausgetrocknet werden muss. Der Bergurlaub ist der falsche Ort für Experimente mit tausenden Franken teurem Equipment.

 

5. Hilfreiches aus dem Jagdbedarf

Auch abseits des Winters gibt es am Berg Tage, die haben das wunderschönste Fotolicht, sind aber eisig kalt. So kalt, dass herkömmliche dünne Fingerhandschuhe, mit denen man die Kamera noch normal bedienen könnte, nichts mehr bringen.

Wer dennoch mit der Kamera arbeiten möchte, sollte sich im Jagdsportbedarf sogenannte Ansitz-Fäustlinge besorgen. Dick gefütterte Fausthandschuhe, bei denen aber die Möglichkeit gegeben ist, den Stoff über dem Zeigefinger oder auch allen Fingerkuppen nach hinten zu klappen; was dem Waidmann beim Schiessen hilft, ermöglicht dem Bergfotografen das Auslösen. Und: im warmen Handschuh könnte man theoretisch sogar einen Fernauslöser bedienen…

 

6. Gern mit UV-Filter

Sinn und Unsinn von UV-Filtern vor den Objektiven von Digitalkameras sind eines der grössten Fotografie-Stammtischthemen. Wer jedoch am Berg fotografiert, sollte seinem Reiseobjektiv durchaus ein hochwertiges Stück vorschrauben. Aus mehreren Gründen:

  • Je höher man kommt, insbesondere bei Schnee, desto stärker die UV-Einstrahlung. Zwar haben Digitalkameras auf dem Chip eine eigene UV-Schutzschicht, aber „doppelt hält besser“ – insbesondere, weil der Chip-Filter dem ungeschützt durchs Spiegelreflex-Objektiv blickenden Fotografenauge nichts nützt.
  • Wenn es am Berg „richtig bläst“, fliegen oft auch kleinste Steinchen. Besser die verkratzen den vorgeschraubten UV-Filter als die vorderste Objektivlinse.
  • Stolpern kann man ebenfalls immer. Abermals dient der Filter dann als zweite Schutzschicht für das Objektiv.

Zumal man bedenken sollte, dass ein derartiger Filter tatsächlich nur zweistellige Gramm-Zahlen auf die Waage bringt. Die spürt man selbst am Berg auch nach Stunden nicht.

 

 

Bildquellen:

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Die Naturfotografie ist ein spannendes und erfüllendes Hobby – so funktioniert sie unter ethischen und nachhaltigen Gesichtspunkten. Nichts ist so faszinierend wie die Natur. Daher ist es auch nur natürlich, dass viele Hobbys und Freizeitbeschäftigungen im Freien stattfinden und wir gerne viel Zeit draussen verbringen. Eine der beliebtesten Beschäftigungen im Grünen ist die Naturfotografie.

Schon seit den frühen Anfängen der Fotografie ist die Möglichkeit, die spektakulären oder idyllischen Eindrücke festzuhalten eine wichtige Grundfeste des Metiers. Das hat sich bis heute nicht geändert und dürfte auch so bleiben – die Faszination, die unser Planet ausstrahlt, ist zeitlos. Diese zu dokumentieren beschäftigt Menschen schon seit wir denken können­.

Insbesondere in Zeiten, in denen die Erhaltung unserer Umwelt zu einem immer wichtigeren Thema geworden ist und Nachhaltigkeit stets im Gespräch ist, ist die Dokumentation der Flora und Fauna von besonderer Relevanz.

Doch wer die Natur fotografiert, muss sich auch in ihr bewegen. Auch für Naturfotografen gelten daher gewisse Verhaltensregeln, die dringend beachtet werden müssen. Sonst schadet man der Umwelt und tut dem Objekt der eigenen Leidenschaft keineswegs etwas Gutes. Trotz eventuell guter Absichten ist die Durchführung des Hobbys dann für die Umwelt eher kontraproduktiv. Daher sollte man in jedem Fall bewusst darauf achten, sorgsam mit der Natur umzugehen, während man mit Kamera und Stativ darin unterwegs ist.

 

Naturfotografie und ihre Relevanz

Schon vor hunderten oder tausenden von Jahren diente die Umwelt als Muse und Inspiration für Künstler – damals noch hauptsächlich in der Form von Gemälden und ähnlichen Kunstformen. Mit der Entwicklung der Fotografie hat die Natur sogar eine noch grössere Rolle angenommen, als in den traditionellen bildenden Künsten.

Das Endprodukt – also ein Foto – wird wesentlich direkter davon beeinflusst, welches Motiv abgebildet wird. Somit ist es eine Kunstform, die näher an der Dokumentation steht als beispielsweise die Malerei. Naturfotografen und Dokumentarfilmern kommt daher eine wichtige Aufgabe zu – die Wunder der Natur festzuhalten und zu veröffentlichen, um diese somit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Diese Aufgabe gewinnt auch immer mehr an Relevanz, besonders unter Berücksichtigung der ökologischen Entwicklungen der letzten Jahre. Die Natur wird vom Menschen immer mehr belastet und bedroht. Das eröffnet sowohl Chancen, diese Einflüsse direkt oder eben die unberührte Natur, die symbolisch dafürsteht, zu dokumentieren.

 

Fotografie als Dokumentararbeit verstehen

Die reine Schönheit der Natur als solches ist natürlich schon Grund genug, um ihre Phänomene mit der Filmkamera bewaffnet festzuhalten. Doch über die reine Ästhetik hinaus geben Naturfotos Einblicke in die Welt, in der wir leben, die unseren alltäglichen Augen für gewöhnlich verborgen bleiben.

Wie Dokumentationsfilme erzählen die Bilder eine bestimmte Geschichte, zeigen Eindrücke der Natur so wie sie tatsächlich ist. Die Fotos mit unseren Mitmenschen zu teilen ist also ein wichtiger Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte. Nur, wenn die Bilder auch andere Personen erreichen, in Form von Ausstellungen oder Magazinen wie National Geographic, entfaltet sich ihre Wirkung.

Leider wird dieser Aspekt von Hobbyfotografen, besonders, wenn sie noch am Anfang stehen, häufig vernachlässigt. Seit der Zeit der Digitalfotografie werden die Fotos immer weniger mit anderen Menschen geteilt, da es nicht mehr die Norm ist, die Fotos zu entwickeln. Stattdessen verstauben sie dann auf der Festplatte des Computers.

Wer also an der Fotografie interessiert ist, sollte sich durchaus von Anfang an darum bemühen, die Ergebnisse unter die Leute zu bringen. Vielerorts können digitale Fotos noch auf Papier entwickelt werden – ein klassisches Fotoalbum ist auch heute noch eine gute Möglichkeit, um die Bilder mit anderen zu teilen.

Das moderne Pendant dazu ist ein Fotobuch – wenn dieses schön gestaltet ist und auf dem Couchtisch platziert wird, zieht es die Blicke von Besuchern an und wird automatisch zum Gesprächsthema. Dann greifen diese sogar freiwillig zu den Bildern um die Naturfotografien zu betrachten – vorbei mit dem Klischee, Freunde mit dem Durchblättern der Alben zu langweilen.

Schon in diesem kleinen Kreis fängt der Diskurs um die Natur an, der mit der privaten Fotografie von jedem mitgestaltet werden kann. Doch wer nun Interesse daran entwickelt hat, einmal mit der Kamera durch Wälder und Felder zu streifen, sollte sich bewusst sein, dass man dabei Einiges zu beachten hat.

 

Die Problematik im Vergleich mit anderen Natursportarten

Es gibt viele Sportarten oder Hobbys und Freizeitaktivitäten, die sich draussen in der Natur abspielen. Dennoch lassen sich die meisten davon recht einfach unter Rücksicht auf die Natur ausführen. Wer sich an die dafür ausgewiesenen Flächen und Zeiten hält und zusätzlich achtsam mit der umgebenden Natur umgeht, kann sich mit gutem Gewissen in ihr aufhalten. So sind beispielsweise ausgeschilderte Wanderwege perfekt dafür geeignet – wer diese nicht verlässt und keine zusätzliche Lärm- und Müllbelästigung verursacht, macht alles richtig.

Doch als Fotograf ist dies allein häufig nicht ausreichend. Denn interessante Fotos entstehen zumeist nur da, wo wir uns im Alltag nicht aufhalten oder nicht hinsehen. Für gute Ergebnisse muss man also deutlich näher ran.

Da sich die Natur, insbesondere die Tierwelt, immer mehr von der Zivilisation und von ausgetretenen Pfaden zurückzieht, muss man diese verlassen. Man muss der Fauna also an ihre Rückzugsorte folgen. Auch als Landschaftsfotograf ist es bisweilen notwendig, etwas abseits der Wege nach der perfekten Aussicht zu suchen.

Dadurch hält man sich zumeist viel direkter im Herzen der Natur auf, als etwa auf kontrollierten Wanderwegen. Daher muss man natürlich deutlich vorsichtiger sein und mehr Dinge beachten, damit das Hobby keine zerstörerischen Auswirkungen auf die Natur hat.

 

Das richtige Verhalten als Naturfotograf

Also ist es wichtig, dass man sehr aufmerksam ist und sich bezüglich der Verhaltensregeln gut informiert, wenn man mit einer Kamera inmitten der Natur unterwegs ist. Damit man mit gutem Gewissen dem eigenen Hobby nachgehen kann, gibt vieles zu beachten. Nur wenn man alle Regeln befolgt kann man sich sicher sein, dass man im Namen der Dokumentation der Natur dieser nicht letztendlich mehr Schaden zufügt, als man ihr Gutes tut.

Viele der Regeln sind zwar mit etwas Umsichtigkeit und gesundem Menschenverstand offensichtlich und leicht zu befolgen, doch einige Aspekte sind auch weniger bekannt. Insgesamt sind es so viele Vorgaben, dass man sie sich durchaus einmal bewusst anschauen sollte, um nichts zu übersehen.

Wir haben daher einmal versucht, die richtige Verhaltensweise als Fotograf in der Natur zusammenzufassen. Mit diesem Leitfaden dürfte man sich mit gutem Gewissen die Wanderschuhe anziehen können, um die Digitalkamera einmal in die Natur zu entführen.

 

1. Grundlegende Etikette

Zuerst einmal gibt es natürlich grundlegende Verhaltensregeln, die für jeden gelten, der sich draussen in der Natur bewegt. Nur, weil man sich als Naturfotograf bezeichnet und letztendlich die Nachhaltigkeit im Sinn hat, steht man nicht über diesen Regeln.

Im Gegenteil, man sollte sogar als möglichst gutes Beispiel vorangehen und minuziös darauf achten, eine angemessene Verhaltensweise zwischen Pflanzen und Tieren zu pflegen. Für alle, die die Natur betreten, gilt grundsätzlich:

  • Oberste Maxime: Das Wohl der Natur geht vor eigene Interessen! Diese Richtline sollte man verinnerlichen und alle Entscheidungen, die man trifft, danach richten. Selbst, wenn man das Motiv des Jahres vor sich hat, sollte man dennoch nicht störend in die Natur eingreifen. Bei jedem Schritt muss man überlegen, ob man sich noch innerhalb akzeptabler Grenzen bewegt.
  • Anfassen verboten! Wildtiere sind von Natur aus scheu, weshalb man im Normalfall nur selten in diese Situation kommt. Aber sollte man dennoch einmal näher rankommen, sollte man versuchen, Abstand zu halten und sie nicht zu berühren. Diese Grundregel geht sogar noch weiter – jede Störung von Tieren sollte vollständig vermieden werden. Einerseits aus Gründen der eigenen Sicherheit – wer einmal einer Wildschwein-Familie über den Weg gelaufen ist, wird dies sicherlich verstehen – aber hauptsächlich, um die Tiere nicht in Panik zu versetzen oder von ihren Brut- und Rückzugsorten zu vertreiben.
  • Möglichst viel auf ausgewiesenen Wegen aufhalten: Vor allem, wer häufiger draussen unterwegs ist und die Gegend gut kennt, ist schnell der Meinung, die üblichen Pfade verlassen zu können. Aber auch, wenn man stets aufmerksam ist und nur beste Intentionen hat, sollte man darauf verzichten. Besonders in Naturschutzgebieten sind Wege ohnehin verpflichtend zu benutzen, aber auch überall sonst im Grünen sollte man sich so viel wie möglich auf für Menschen bestimmten Wegen aufhalten.
  • Informiert sein: Wer sich nicht aktiv mit der Umwelt und Natur beschäftigt, sie nicht kennenlernt und sie nur für die eigenen Zwecke nutzt ist egoistisch und nutzt sie voyeurhaft aus. Man sollte sich daher möglichst bemühen, Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen. Nur so kann man über bestimmte Gefahren, Empfindlichkeiten und Probleme Bescheid wissen und das eigene Verhalten entsprechend anpassen beziehungsweise andere damit belehren.
  • Keine Spuren hinterlassen: Es gilt, alles so zu hinterlassen, wie man es vorgefunden hat (oder im Idealfall sogar sauberer). Die Natur sollte vom menschlichen Besuch völlig unberührt und unverändert bleiben. Daher sollte man Lärm, Müll und Zerstörung bzw. Beschädigungen vollständig vermeiden.
  • Aufmerksam sein: Ständige Aufmerksamkeit ist natürlich ohnehin wichtig, wenn man sich in einem so dynamischen Umfeld bewegt. Doch wer sich vermehrt in der Natur aufhält, sollte sich bewusst sein, dass man eine bestimmte Rolle in der Gesellschaft ausfüllen kann. Als regelmässiger Besucher sollte man den Gedanken des Naturschutzes verinnerlichen und sehr bewusst darauf achten – beispielsweise, wenn durch die wiederholte Dokumentierung Veränderungen (etwa auch ungewöhnliche, neu auftauchende Arten)

2. Aspekte die die Fotografie betreffen

Dies sind also Hinweise, die man dringend beachten sollte, wenn man fair und vorsichtig mit der Natur umgehen möchte. Jeder, der zu welchem Zweck auch immer einen Fuss vor die Haustür setzt, sollte sich danach richten um sich möglichst umweltfreundlich zu verhalten.

Speziell als Fotograf hat man jedoch noch bestimmte Anforderungen, die auf Spaziergänger oder andere Hobbyisten weniger zutreffen. Daher kommen noch einige Punkte hinzu, die man dringend beachten muss, damit beim Knipsen die Natur, die ja schliesslich das Subjekt der Bilder darstellt, nicht darunter leidet.

  • Blitz: Besonders nachtaktive Tiere können hiervon negativ beeinflusst werden – ein greller Blitz ist sehr störend und schreckt Wildtiere auf. Tagsüber sollte man daher also ohnehin darauf verzichten – es gibt fast immer einen Weg, das Bild auch mit natürlichem Licht zu schiessen. Wer dringend nachts Tiere fotografieren möchte ist eventuell mit einer Infrarot-Wildkamera besser bedient. Diese beleuchtet das Bild ebenfalls, jedoch mit einem Infrarot-Scheinwerfer, der für die meisten Tiere kaum sichtbar und somit wesentlich weniger störend ist. Doch es gibt auch bestimmte Richtlinien für Wildkameras zu beachten.
  • Sicherheitsabstand einhalten: Besonders Vögel und Wildtiere reagieren sehr scheu auf ungewohnte Bewegungen, fremde Gerüche oder Geräusche. Ein leistungsfähiges Teleobjektiv mit starkem Zoomfaktor hilft dabei, auf Distanz zu bleiben und so Tiere nicht zu stören. Gleichzeitig kommt man damit sicherer zum erwünschten Ergebnis, da man die Rehe, die man ablichten möchte, nicht verscheucht. Es ist also im Interesse aller Beteiligten, wenn man sich möglichst weit entfernt halten kann. Der Nachteil: Teleobjektive sind leider recht teuer – wer also an der Wildtierfotografie interessiert ist (oder im schlimmsten Fall an Vögeln), wird etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Glücklicherweise lassen sich Objektive jedoch auch ausleihen beziehungsweise mieten, falls man hin und wieder besonders nah ran will.
  • Mit Jägern und Förstern im Dialog stehen: Egal, wie viel man sich draussen aufhält – diejenigen, die offiziell für die Natur verantwortlich sind, kennen sich weit besser damit aus. Daher sollte man sie möglichst als Ansprechpartner nutzen, mit ihnen eigene Vorhaben abklären und fragen, wie man sich im Optimalfall verhalten sollte. Zum einen dürfte es Jäger nie erfreuen, wenn sich ohne Ankündigung ein Fotograf in ihrem Revier niederlässt. Ausserdem kann man mit guter Zusammenarbeit sowohl Fehler vermeiden, als auch spezielle Hinweise und Tipps erhalten, wie oder wo man am besten bestimmte, schwer fassbare Tiere vor die Linse bekommen kann.
  • Fotoverstecke richtig nutzen: Vor allem, wer ein bestimmtes Tiermotiv im Sinn hat, wird früher oder später nicht an einem guten Versteck zum Fotografieren vorbeikommen. Da man mit etwas Pech mehrere Stunden warten muss, um die Chance auf das Traumfoto zu bekommen, benötigt man einen Rückzugsort. Dieser dient hauptsächlich dazu, die Tiere in ihrer Wildbahn nicht zu stören. So kann man sich sicher sein, dass sie nicht negativ beeinflusst werden und sich automatisch näher an die Kamera trauen. Die einfachste Variante sind Tarnzelte. Nach Möglichkeit sollte man diese langfristig an der gleichen Stelle nutzen, so dass sie möglichst zu einem Teil der Umgebung werden und Tiere nicht verstören.

 

3. Gesetzliche Richtlinien

Wenn man sich im Wald oder in Naturschutzgebieten nicht entsprechend an die richtige Verhaltensweise hält, hat dies jedoch nicht nur Konsequenzen für die Natur. Damit der Naturschutz gewährleistet wird, gibt es auch einige Gesetze, die diesen bekräftigen sollen.

Doch auch darüber hinaus gibt es einige Punkte die man beachten muss, um keinen Ärger mit anderen Menschen oder dem Gesetz zu kommen. Es ist daher wichtig, sich bezüglich all dieser Punkte möglichst gut zu informieren.

  • Naturschutzgebiete respektieren: Ein Naturschutzgebiet klingt wie ein Paradies für Fotografen, verspricht es doch die Existenz seltener Tier- und Pflanzenarten in grösserer Zahl. Doch da der Naturschutz hier das oberste Gebot ist, ist die Nutzung für Menschen stark eingeschränkt und sogar unter Strafe gestellt. Das wichtigste ist unter anderem das Wegegebot, das in den meisten Naturschutzgebieten gilt – wer die festen Wege verlässt, macht sich bereits strafbar. Als selbsternannte Naturliebhaber haben hier auch Fotografen, die sich möglichst vorsichtig verhalten würden, keine Sonderrechte.
  • Befugnisse: Nicht alles, was wie Wildnis aussieht, ist öffentlicher Besitz. Es kommt immer mal wieder vor, dass sich Privatgrundstücke dort befinden, wo man sie nicht erwarten würde oder dass etwa ein Angelverein das alleinige Nutzungsrecht für einen Uferbereich in einem Naturschutzgebiet hat. Daher sollte man sich nicht einfach auf gut Glück an einer beliebigen Stelle niederlassen, sondern sich vorher informieren und gegebenenfalls die Grundstückseigentümer für eine Genehmigung konsultieren.
  • Besondere Vorsicht bei geschützten Arten: Man sollte sich auf jeden Fall mit der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN vertraut machen und sich bewusst sein, falls Arten, die darauf verzeichnet sind, im zu betretenden Gebiet vorkommen. Diese dürfen üblicherweise nicht gejagt werden, es ist jedoch im besten Interesse aller Naturschützer, wenn sie auch möglichst in Ruhe gelassen werden.
  • Brutzeiten und Schutzperioden beachten: Es gibt immer wieder bestimmte Jahreszeiten oder Orte, die zum zusätzlichen Schutz einer bestimmten Art dienen – dann dürfen beispielsweise bestimmte Brutgebiete oder so genannte Wildruhezonen nicht betreten werden. Dies ist lokal sehr unterschiedlich geregelt – man sollte sich also dringend mit den Behörden vor Ort in Verbindung setzen.

4. Weitere Aspekte, die beachtet werden können 

Wer alle diese Regeln und Richtlinien befolgt, kann guten Gewissens den Auslöser in freier Wildbahn bedienen. Man kann es natürlich noch weiterführen und sich noch aktiver um die Natur bemühen. Beispielsweise könnte man folgende Punkte beachten:

  • CO2 Bilanz: Das perfekte Bild zu schiessen kann viele Versuche benötigen. Dennoch sollte man versuchen, regelmässige Anfahrten in die Natur mit dem Auto vermeiden. Ausserdem kann man sich bewusster überlegen, ob man für ein bestimmtes Motiv überhaupt eine weitere Reise in einen Nationalpark antreten muss, oder ob man sehenswerten Arten auch zu Fuss im Naherholungsgebiet finden kann.
  • Die eigene Stimme positiv nutzen: Durch die Tätigkeit hat man als Naturschützer die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken. Dies kann man durchaus zum Zweck und zur Motivation für die eigene Fotografie machen. Da man die Schönheit der Natur früher oder später ohnehin lieben lernt, ist so schon manch ein Fotograf nebenbei zum Aktivisten geworden.

 

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Wandern auf Ischia – ganz persönlich

Ischia ist eine vielseitige Wanderinsel mit hunderten von Thermalbademöglichkeiten, feinsandigen Stränden, mediterranem Essen und wird zurecht, die grüne Insel genannt. Sie ist geradezu ideal zum Wandern in Kombination mit Thermalbaden und für Erkundungen.

Die Anreise mit dem Zug ist erstaunlich kurz und klimaschonender obendrauf. Start ist am frühen Morgen von Zürich HB aus und mit nur einem Umstieg in Mailand ist man bereits am Nachmittag im süditalienischen Neapel. Frecciarossa, der italienische Schnellzug, der mit teilweise über 300 Stundenkilometern ab Mailand fährt, macht es möglich. Das Taxi bringt einen in etwa 10 Minuten an den Fährhafen. Die etwa einenhalbstündige Fährüberfahrt nach Ischia, Casamicciola bietet tolle Ausblicke auf die Golfregion von Neapel. Der Hafen von Casamicciola Terme liegt im Norden der Insel, am Fusse des grossen Epomeo, zwischen Ischia Porto und Lacco Ameno.

 

Epomeo – ein Muss!

Eine der geologisch interessanten Wanderungen mit einer 360-Grad-Aussicht mit Bergrestaurant und von etwa 1,5 Stunden Dauer, ist jene auf den höchsten Berg der Insel, den Epomeo, der mit seinen 783 m.ü.M. die Dörfer der Insel überragt. Start ist vom Dorf Fontana aus, es liegt bereits auf 500 Metern, und kann mit den Bussen ideal erreicht werden.

Auf einem gut ausgeschilderten Wanderweg, der zuerst durch das Dorf führt und dann im stetigen Hinauf, erst auf gepflasterten kleinen Strassen, vorbei an kleinen Restaurants im Wald, die wie alpine Wirtschaften wirken. Später führt der Weg durch lichten mediterranen Wald auf ausgewaschenen Wegen, durch sandige Erdschluchten und weiter oben über Steinplatten bis zum Bergrestaurant mit einer fantastischen 360-Grad-Aussicht über Dörfer der Insel, die Golfregion von Neapel und auf das offene Meer und Capri. Die Wanderung ist eher steil aber einfach, dennoch sind gutes Schuhwerk sehr empfohlen und genügend Flüssigkeit.


Gute Beschilderung der Wanderwege auf den Epomeo.


Sandige, ausgewaschene Wege zwischen der Macchia hindurch


Der Epomeo ist aus verfestigter Vulkanasche und ist kein Krater sondern aufgetürmtes Gestein, auch grünes Tuffgestein ist zu finden, welches ursprünglich im Meer lag und durch Eroptionen hinaufgedrückt wurde.

Gute Beschilderung der Wanderwege in Richtung Epomeo. Alle Wege führen auf den Epomeo, auch von anderen Startpunkten aus. Die meist begangenen Wanderwege sind jene auf den Epomeo. Zahlreiche andere Wanderungen sind weniger gut ausgeschildert, können auch schon mal ausgesetzt und manchmal kaum im dichten Wald zu finden sein. Daher ist eine Karte, gute Orientierung wichtig. Im Hotel Casa Di Meglio wird man sehr gut von Andrea Di Meglio, Hotelmanagerin beraten. Sie kennt die aktuellen Wanderweginformationen und kann sehr wertvolle Tipps über passende Wanderungen den Gästen mitgeben.


Kurz vor dem Gipfel breitet sich ein wunderbarer Blick über die Macchia und das Meer aus.


Die eigentliche Spitze des Epomeo, in der Nähe des Bergrestaurants. Typisches Tuffgestein.

Solche Felsenhäuser wurden ins Tuffgestein gehauen. Die meisten finden sich zwischen Serrara und Forio. Sie wurden in Kriegszeiten zum Schutz vor dem Entdecken gehauen und dienen teilweise heute als Weinkeller. Im Sommer und Winter bleibt die Temperatur gleich, bei etwa 18 Grad Celsius.

Die Umgebung mag auf den ersten Blick karg erscheinen. Doch beherbergt die Insel Ischia einige wilde Kräuter, viel Flora und im Unterholz der Akazien- und Kastanienwälder finden sich Pilze. So findet man wilden Spargel ebenso wie Bergminze, Rosmarin, Salbei, Myrte, Heidekräuter und einige mehr. Dank dem milden Klima, der Sonneneinstrahlung und des Gesteines wächst hier auch wunderbarer Wein.

Die Reben wurden lange nicht mehr kultiviert, heutzutage leben doch einige Weinbauern davon. Es lohnt sich, den Wein zu versuchen, den es in vielen unterschiedlichen Qualitätsklassen gibt. Und natürlich lohnt sich eine Rebenwanderung zu unternehmen und bei Francisco einen Stop einzulegen. Mehr Informationen finden man bei Andrea Di Meglio im Hotel dazu.


Uferpromenade beim Castello Aragonese


Sehenswert: Castello Aragonese

 

Castello Aragonese

Sehr sehenswert ist das Castello Aragonese: die kleine Insel neben Ischia. Eine 200m lange Steinbrücke verbindet die Inseln. Man begegnet einer langen Geschichte. Es war einst auch ein Gefängnis für politische Gefangene der Bourbonen, die Zellen sind heute noch zu sehen. Ganz oben steht die Kuppel des Klarissen Klosters aus dem 16. Jahrhundert.

Die Gruft des Klosters hat es in sich. Dort wurden die Nonnen auf steinernen Bänken, wie auf Thronen sitzend, bestattet, so dass die Körperflüssigkeiten durch die geöffnete Sitzfläche hinabtropfte und in speziellen Gefässen aufgefangen werden konnten.  Die langsam verwesenden Gebeine fielen nach unten. Nach vollständiger Skelettierung wurden die Gebeine in einem besonderen Knochenraum gelagert. Täglich wurde nach den Verstorbenen geschaut und dabei über den Tod meditiert. Man kann sich den Duft in dieser Grotte noch heute ausmalen, auch wenn die Gebeine längst nicht mehr dort liegen. Der Verwesungsgeruch, die schlechte und auch vergiftete Luft, die die dort täglich betenden Nonnen einatmeten, führte viele zum vorzeitigen Tod.


Maronti-Strand bei Sant’Angelo

 

Sant’Angelo

Auf jeden Fall muss man Sant’Angelo mit dem Maronti-Strand besuchen. Dank der Südlage und den Fumarolen ist es dort auch im Winter angenehm temperiert. Zahlreiche Strandrestaurants laden ein. Die Cava Scura oder Omitello-Quellen sind nicht weit entfernt – Thermalquellen mit Geschichte. Erreichbar ist der Strand nur zu Fuss oder per Taxiboot.


Maronti-Strand mit zahlreichen Strandrestaurants


Zahlreiche Wanderungen bieten immer wieder tolle Ausblicke über die Insel, auf das offene Meer oder in den Golf von Neapel und bei klarer Sicht auch auf die Nachbarinseln.

 

Hotel Casa di Meglio

Eine ideale Unterkunft für Wanderer, die gerne thermalbaden ist das Hotel Casa di Meglio (+39 081 994144) in Casamicciola. Das Haus wurde 1960 von Antonio Di Meglio erbaut. Zusammen mit Tochter Andrea und Sohn Giovangiuseppe führen sie heute gemeinsam das Hotel. Dank ihrer aus Deutschland eingwanderten Mutter sprechen beide perfekt Deutsch. So kommt man rasch mit Andrea ins Gespräch, die unzählige Wander- und Ausflugsmöglichkeiten kennt und gerne bei der Organisation hilft.


Thermalwasserpool mit eigener Quelle


Indoor-Themalbad mit Massagedüsen

Ein weiteres Plus des Hauses ist die eigene Thermalquelle, ideal für den Thermalwasser- und Innenpool des Wellnessbereiches. Nach dem Wandern kann man sich eine Massage gönnen oder an den Massagedüsen des Innenpools entspannen.

Auf der Poolterrasse ist eine dezente Stimmung, auch dann, wenn die meisten Hotelgäste anwesend sind. Es gibt keine Dauerbeschallung irgendeines Musiklautsprechers oder Horden von plantschenden Kindern. Dafür gibt es lauschige Ecken zum Lesen und Verweilen, mit Ausblicken auf das offene Meer oder in die bunte Blütenpracht der mediterranen und gepflegten Flora.

Zahlreiche lauschige Ecken zur Entspannung finden sich im Poolbereich, der mit Thermalwasser aus der hoteleigenen Quelle gefüllt ist und dadurch immer wunderbar warm ist. Ein kleiner Kiosk bietet zudem gekühlte Getränke und kleine Snacks an.

Der Speisesaal wirkt elegant mit seinen weissen Tischtüchern. Ein Saal, in dem die Worte nicht in den Ohren hallen, wie so oft in anderen italienischen Speisesälen. Eine Freude sind die typischen Gerichte Ischias und napoletanischen Spezialitäten. Auf Ischia werden u.a. typische kleine, runde und voll intensive, leicht süssliche Tomaten angebaut. Die Grundpfeiler der Lokalküche sind zahlreiche Gemüse, Pasta und Fisch; manchmal auch scharf, denn es gibt etwas sechs Sorten Pfefferschoten. Und die vielen Kräuter runden jedes Gericht wunderbar ab. Das Gemüse wird entweder gebacken oder in Olivenöl und Essig eingelegt und kommen so auf das Vorspeisenbuffet. Ischia bringt ausgezeichnete Weine hervor, Dank des vulkanischen Bodens und der Sonnenlage. Leichte, trockene, würzige Weissweine wie Biancolella, Tenuta Frassitelli nd Forastera oder erlesene Rotweine. Man fragt einfach den äusserst aufmerksamen Service, welcher Wein, welches Essen passend begleitet. Der Weinkeller bietet eine gute Auswahl an Weinen von Ischia.

Auch, wenn es keine Pflicht ist, allabendlich dort essen zu müssen, finden sich die meisten Gäste dort ein. Das liegt wohl an den typischen Gerichten und dem erstaunlich perfekten Service. Dieser kann nur mit Stammpersonal, das die Gäste liebt, so gut gelingen.

Einladendes Entrée, hell, klar und schlicht. Das Casa Di Meglio ist ein kleineres 3-Sternehaus mit persönlichem Service und wird von einigen Stammgästen immer wieder aufgesucht, die das familiäre Ambiente mögen, die Ruhe und die Möglichkeit, zu Fuss in wenigen Minuten ins Dorf gelangen zu können oder mit dem Bus zum Wandern aufzubrechen. Andrea Di Meglio kennt ihre Heimatinsel und gibt sehr wertvolle Wander- und Ausflugstipps. Sie kennt die aktuelle Lage und macht auf allfällige Schwierigkeiten bei den verschiedenen Wanderwegen aufmerksam. Man ist gut beraten bei Andrea!

Die Zimmer sind schlicht eingerichtet, man findet jedoch alles Notwendige darin vor, ausser einem Kühlschrank bzw. einer Minibar. Teilweise verfügen sie über Balkone oder sie haben Zugang zur grossen Gemeinschaftsterrasse, wo man sich auch am Abend in Ruhe auf einer Couch bei einem Glas Ischia Rosso entspannen kann.


Mit viel Liebe gepflegter Garten des Hauses Di Meglio.


Meer und Macchia. Zahlreiche Wildkräuter, auch Spargel finden sich auf der Insel. Der Norden der Insel ist etwas dichter bewachsen. Bis in steilste Regionen werden Datteln, Zitronen, Granatäpfel, Wein, Tomaten, Feigen uvm. bewirtschaftet.


Auch ein Tagesausflug nach Capri oder Procida kann unternommen werden.


Eine Wanderung durch die Weinterrassen ist sehr lohnenswert. Andrea Di Meglio gibt sehr gerne Auskünfte über die Möglichkeiten.

Wir empfehlen das Casa Di Meglio für Gäste, die gerne wandern und thermalbaden. Das Haus hat besonders guten Service und die typische Küche der Ischiatiner mit vielen Speisezutaten von der Insel, sogar aus dem eigenen Familiengarten kommt das eine und andere Gemüse.

Ein Haus mit einigen Stammgästen vorwiegend aus Italien, der Schweiz und Nordeuropa. Es ist ein mittelgrosses Haus mit Familiengeschichte und gewachsenen Strukturen, eigener Thermalwasserquelle, einem kleineren Wellnessbereich, Innenpool mit Massagedüsen und einem grösseren Aussenpool, geeignet für Paare und Einzelreisende oder Kleinfamilien mit älteren Kindern.

Wer kleinere Häuser, die persönlich geführt werden und eine familiäre Atmosphäre liebt, auf berauschenden Luxus bewusst verzichten will, ist hier besonders gut aufgehoben. Die Familie und Andrea Di Meglio wissen über ihre Heimatinsel bestens Bescheid und können wertvolle Tipps über Wanderungen und Ausflüge geben. Andrea bietet Wanderungen, von ihr begleitet, an!

 

Hotel Casa di Meglio
Corso Vittorio Emanuele 46
80074 Casamicciola-Terme
  +39 081 994144
  www.casadimeglio.it
  

 

Wanderangebot
  Wandern zwischen Meer und Weinbergen

Das idyllische Val Müstair ist eine Welt für sich. Sattgrüne Wiesen und malerische Dörfer kontrastieren mit der wilden Natur des nahen Nationalparks. Zudem bildet das Val Müstair gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalpark und Teilen der Gemeinde Scuol das erste hochalpine UNESCO Biosphärenreservat der Schweiz.

 


Lai da Rims (Foto: Ivan Tschenett)

 

Von Natur aus anders!

Im sonnigen Hochtal Val Müstair produzieren 80 Prozent der lokalen Landwirte rein biologisch. Das facettenreiche Handwerk des Tales arbeitet traditions- und qualitätsbewusst und die Region bietet eine einmalige Kultur- und Naturlandschaft. Besondere Juwelen zeichnen das Val Müstair aus, darunter das UNESCO Welterbe Kloster St. Johann, die Handweberei Manufactura Tessanda, die vielen Museen, sowie die typischen Bündner Dörfer – umrahmt von einer spektakulären Gebirgslandschaft. 


Tessanda (Foto: Janosch Hugi)

 

Allegra im Naturpark!

Das Val Müstair ist eine aussergewöhnliche Region mit wunderschönen Landschaften und lebendigen Traditionen. Deshalb wurde es vom Bundesamt für Umwelt mit dem Label «Naturpark von nationaler Bedeutung» ausgezeichnet. Der Naturpark Biosfera Val Müstair setzt sich zusammen mit der Bevölkerung für die Erhaltung und Aufwertung der vorhandenen Natur- und Kulturwerte ein und strebt eine nachhaltige regionale Entwicklung an.


Val Müstair (Foto: Andrea Badrutt)

 

Herrliche Wanderlandschaft

Auf 250 Wanderweg-Kilometer können Sie die vielfältige und intakte Landschaft im Tal entdecken – von hochalpinen Matten über sattgrüne Alpwiesen, durch duftende Lärchenwälder und entlang tosender Bergbäche – immer umgeben von einer imposanten Bergkulisse.

Einen tollen Einstieg ins Wanderland Val Müstair bietet die Themenwanderung A la riva dal Rom – an den Ufern des Rom. Ausgangsort ist das Quellgebiet oberhalb von Tschierv. Von hier schlängelt sich der Pfad 14 Kilometer weit dem natürlichen Lauf des Rom entlang durch das ganze Tal bis nach Müstair. Faszinierende Landschaften mit geheimnisvollen Auen, prächtigen Mooren und blühenden Wiesen bereichern die Wanderung.


Tschierv (Foto: Daniel Fleuti)

 

Einzigartige Kultur und Sprache

Eingebettet in die wunderschöne Landschaft liegen die sechs sgraffitoverzierten Dörfer Tschierv, Fuldera, Lü, Valchava, Santa Maria und Müstair, die gemeinsam die Gemeinde Val Müstair bilden. Diese Gemeinde ist Heimat für rund 1’500 Einwohnerinnen und Einwohner, die «jauers», welche sich durch ihre bescheidene, offene und herzliche Art und auch durch ihre Sprache auszeichnen. Denn nur im Val Müstair wird der rätoromanischen Taldialekt «jauer» gesprochen.

Einzigartig sind auch die Sitten und Bräuche im Val Müstair, die durch die einheimische Bevölkerung gehegt und gepflegt werden. So zum Beispiel der Chalandamarz am 1. März, an dem die Kinder des Tals mit Glockengeläut, Peitschenknallen und Gesang den Frühling ankündigen. Oder das traditionelle Erntedankfest (Festa da la racolta) am ersten Sonntag im Oktober.

 

Vielfältige Tier- und Pflanzenwelt

Vom Talgrund des Rombachs bis hinauf zu den höchsten Gipfeln bieten vielseitige Lebensräume hervorragende Bedingungen für eine grosse Zahl an Tieren und Pflanzen. So beherbergt das Val Müstair einige aussergewöhnliche Orchideen. Auch der Felsenfalter, der in der Schweiz als so gut wie ausgestorben gilt, ist hier noch zu finden.

Dank der traditionell bewirtschafteten Landschaft fühlen sich im Val Müstair auch selten gewordene Vogelarten wie Braunkehlchen und Neuntöter wohl. In den Wäldern ist das Auerhuhn verbreitet und am Himmel sind öfter Steinadler und Bartgeier zu sehen. Mit einem guten Auge können auch Wildtiere wie Reh, Rothirsch, Gemse und Steinbock beobachtet werden. Selten streift auch ein Bär auf leisen Sohlen durchs Val Müstair.


Bartgeier (Foto: Ivan Tschenett)


Orchideen (Foto: Daniel Fleuti)

 

Mehr erleben in der Biosfera Val Müstair

Um den Gästen im Val Müstair Themen und Projekte aus dem Parkgebiet näher zu bringen, wurden spezielle Naturpark Angebote entwickelt. Diese werden von gut ausgebildeten Guides geleitet, die nebst den Exkursionsinhalten auch viel Hintergrundwissen vermitteln. Gehen Sie also mit einem Jäger mit auf die Pirsch, lernen Sie, mit welchen Tricks Alpenpflanzen auf 3000m ü.M. überleben oder wie aus einem winzigen Baumsamen ein schönes Möbelstück wird…

Auf eigene Faust können Sie zudem die Schnitzeljagd Chatscha jaura erleben, die zeigt wie Nachhaltigkeit im Tal gelebt wird. Oder Sie geniessen entspannt die literarische Wanderung Promenada William Wolfensberger mit Gedichten und Geschichten über das Val Müstair von William Wolfensberger.


Ausblick (Foto: Daniel Fleuti)


Steinbock (Foto: Ivan Tschenett)

 

Regionaler und nachhaltiger Genuss

80 Prozent der Bäuerinnen und Bauern im Val Müstair bewirtschaften ihre Betriebe nach den Richtlinien des biologischen Landbaus. So gibt es feine Biofleisch-Spezialitäten sowie hochwertige und geschmackvolle Bio-Käsesorten, die in der taleigenen Chascharia hergestellt werden.


Käse aus der «Chascharia Val Müstair» (Foto: Daniel Fleuti)

Das spezielle südliche Klima im Val Müstair ermöglicht auch den Ackerbau bis in Höhen von 1’900 m über Meer. Dieser Vorteil ist während Jahrhunderten von den Münstertaler Bauern genutzt worden. Noch heute zeugen Ackerterrassen sowie die Muglin Mall (mit dem ältesten funktionstüchtigen Mühlwerk der Schweiz) vom Getreideanbau. Das Berggetreide wird auch heute noch für viele kulinarische Spezialitäten verwendet, z.B. Berghafer in den knusprigen Schaibiettas da Terza, Bergweizen in der schweizbesten Tuorta da Nusch oder Bergroggen im Slowfood-Roggenbrot. Sogar in flüssiger Form findet sich Weizen aus dem Val Müstair im Bio-Weizenbier der Tschliner-Kleinbrauerei.

Produkte aus dem Val Müstair, die mindestens 80% regionale Zutaten enthalten, sind mit dem Produktelabel das Naturparks gekennzeichnet. Es garantiert die Werte Nachhaltigkeit und lokale Herkunft.

Tipp: Viele dieser feinen Spezialitäten gibt es ab 1. Juli auf dem neuen FoodTrail zu entdecken! Sie rätseln sich anhand von Hinweisen von Genuss-Stopp zu Genuss-Stopp und werden jeweils mit einer regionalen Spezialität belohnt.


Tuorta da Nusch – Nusstorte (Foto: Janosch Hugi)


Muglin Mall (Foto: Anita Brechbühl)

 

Bainvgnü!

Die wunderschöne Landschaft des Tals vor der eindrücklichen Bergkulisse ist der Stolz der «jauers». Das heutige ausgewogene Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie soll auch langfristig die Lebensgrundlage für die einheimische Bevölkerung garantieren. Der Naturpark bewahrt die kostbaren Natur- und Kulturgüter und bietet den Besuchern echte Naturerlebnisse, faszinierende Geschichten und den Genuss regionaler Spezialitäten. Aber das erleben Sie am besten gleich selbst… Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Piz Daint (Foto: Roland Gerth)


Herbst im Val Müstair (Foto: Ivan Tschenett)

 

Biosfera Val Müstair
Center da Biosfera
7532 Tschierv
  +41 81 850 09 09
  www.biosfera.ch
  

 

 

Headerbild Alp Prasüra: Ivan Tschenett

Genussvolle, gemütliche Vier-Seen-Wanderung mit Übernachtung: Vom Trübsee (Engelberg) zur Melchsee-Frutt. Eine der schönsten und landschaftlich eindrucksvollsten Wanderungen in der Schweiz.

Highlights: idyllische Bergseen und Hochtäler, fantastische Bergwelt rund um den mächtigen Titlis, mit atemberaubenden Ausblicken und einzigartiger Alpenflora.

Ein unvergessliches Erlebnis für alle Wanderer, Familien mit Kindern und Panoramaliebhaber. 

 

Text: Claudia Ruf, WegWandern.ch

Es lohnt sich! Mit nur wenig Rucksackgepäck endlich aus dem hitzig-schwülen Stadtmoloch abreisen, um angenehm «auf Touren» zu kommen. Am besten gleich nach der Arbeit oder früh morgens im Zug nach Engelberg starten und mit den Titlis-Bergbahnen hoch hinaus.

 

Weltberühmt und nie besucht?

Zum Auftakt geht es auf den weltberühmten Titlis, den höchsten Berg der Zentralschweiz, mittendrin und ganz schön hoch. Mitten im heissen Sommer den Winter im Schnee bei 9 Grad Celsius zur Abkühlung geniessen, das tut gut. Mit der ersten drehbaren Luftseilbahn der Welt «Rotair» schwebt man auf den kleinen Titlis auf 3020 m.ü.M. Noch kühler ist es im Eistunnel. Das gigantisch dicke, feste, «ewige» Eis der Grotte des mächtigen Titlis-Gletschers lässt ein leichtes Schaudern durch den Körper fahren. Die Mächtigkeit und Kühle des Eises wirken eindrücklich.

 


Auf dem Titlis mit den Vier-Seen im Blick: Trübsee, Engstlensee, Tannensee, Melchsee

Viele der weltweit hergereisten Gäste sehen, spüren, riechen das erste Mal Schnee. Lustig zu beobachten für uns, wie manche auf blankem Hosenboden auf dem Schnee hinunterrutschen und die Nässe in Kauf nehmen. Manch eine Inderin trägt unter ihrem Sari gemietete Bergschuhe. All die staunenden Gäste stecken auch uns an. Ich werde spontan von einem jungen Paar aus Asien begeistert angesprochen, wie überwältigend das Panorama sei. Ich teile bestätigend das Erlebnis mit ihnen. Ich bin auch gerne beim Fotografieren von Mutter und Tochter aus dem Südamerikanischen Raum behilflich und zaubere so viele glückliche und auch stolze Gesichter in ihre Kameras und Erinnerungen.

Auf dem Titlis, 3041 m.ü.M.

Europas höchstgelegene Hängebrücke, der Titlis Cliff Walk, macht auch mir kribbelnde Beine und braucht Mut zum Begehen. Die Aussichten sind fantastisch. Die Architektur und Technik der Installationen sind äusserst beeindruckend. Mein Blick vom Cliff Walk schweift von Gipfel zu Gipfel und bleibt an einem gegenüberliegenden Schneefeld hängen: Da bewegt sich doch in der Ferne etwas? Ich entdecke zwei ganz klein wirkende Seilschaften, wie sie gemächlich und ruhig über Schnee- und Eisfelder ziehen. Auf der anderen Seite des Titlis erkenne ich alle vier Seen der bevorstehenden Vier-Seen-Wanderung. Die stillen Bergseen liegen vor unseren Füssen. Ich bin froh, eine unangestrengte Wanderung vor mir zu haben.

Schwindelerregende Tiefblicke auf dem TITLIS Cliff Walk, der höchstgelegenen Hängebrücke Europas – 3041 Meter Höhe, 500 Meter Abgrund

 

Für uns sind all die Gesichter und Selfie schiessenden Gäste bezaubernd. Manch Pose bringt uns zum Schmunzeln. Unsere Reaktionen werden auch wahrgenommen: «Now, you are also one of us Chinese!», und wir lachen alle. Wohl die meisten dieser Gäste werden nur einmal im Leben die Schweiz in dieser «Höchstform» erleben. Ein herrliches und aussergewöhnliches Erlebnis – auch für uns. Wir wollten kaum mehr den Ort verlassen und denken: Gerade als Schweizer*in, hier Lebende muss man einmal in seinem Leben auf dem Titlis gewesen sein!

 

Der Trübsee, Berggasthaus Trübsee – ganz klar

In der Bergwelt angekommen! Ein freundlicher Empfang und ein sehr komfortables Zimmer mit moderner Ausstattung erwartete uns. Im Eckzimmer mit bequemer Couch, ähnlich einer Junior-Suite, überrascht ein grosser, gestufter Kachelofen. Im Winter ideal zum Wärmen und im Sommer zusätzliche Ablagefläche. Das Thema Bergwelt wird mit einer Art Trockenmauer, einer geschichteten Steinmauer innerhalb der Mauer, aufgegriffen. Säumerwege wurden oft von Trockenmauern gesäumt. Das angenehme Alpenambiente des Zimmers wird durch einen schönen, massiven Eichenboden abgerundet. Die neuen Zimmer wirken warm und sehr gemütlich. Ich freue mich schon auf die walk-in Regendusche!

Bewegung tut not – ab auf den Trübsee-Rundweg! Die perfekte Aktivität für den Nachmittag. Ein eindrückliches Bergpanorama umringt den spiegelglatten, klaren Bergsee, umsäumt von üppigen Wiesen. Das Panorama spiegelt sich im See. Die freilaufenden, grasenden Kühe stehen schon auch mal auf dem Wanderweg. Das Kuhglockengeläut schwingt in den Ohren. Wir tanken frische Alpenluft und spazieren gemächlich. 


Am Trübsee

Der Rundweg bietet Familien mit Kindern viele spannende, gut gebaute, neue Spielplätze und Feuerstellen mit bereitgestelltem Holz. Der zum Baden einladende, aber doch kühle Bergsee, ist eher für Mutige. Wir nehmen unser obligates «Plättli» mit Alpspezialitäten draussen im Schatten auf der Holzbank bei der urchigen «Hüethütte» ein. Eine zurecht «Hüethütte» heissende Alp. Hier wohnt eine Bergbauern-Familie, die ca. 180 Rinder während des Sommers hütet. Kaum ein Gast der fernen Welt findet den Weg hierher. Eine Station weiter wartet beim Restaurant Alpstübli eine weitere Kostbarkeit: das Trübsee Bier. Bei Gelegenheit kann man zusehen, wie es auf offenem Feuer gebraut wird.

Die am Ufer angebrachten Hängematten sind verlockend. Einfach mal dahindösen und dabei den fast meditativ wirkenden Kuhglockenklängen zuhören. Dem leichten Treiben der Menschen am und im See zusehen? Manch ein weither gereister Gast probiert sich zum ersten Mal auf einem Ruderboot. So sitzt vor unseren Augen ein Paar aus dem arabischen Raum im Boot, der Mann am Ruder. Das Boot kommt kaum vom Fleck. Etwas irritiert. Wir kommen nicht umhin helfend zu erklären, dass er sich doch besser umdrehen möge, um rudernd vorwärts zu kommen. Er dreht und bedankt sich lachend für den Tipp. Wir gehen auch vorwärts, schmunzelnd und leichtfüssig zum Berghotel Trübsee.

 

Trübsee – Jochpass – ein alter Säumerweg – Teil der Sbrinz-Route

Der Trübsee ist für alle und besonders für Familien mit Kindern ein spannender Ort. Hier locken für einmal viele Aktivitäten und nicht die absolute Abgeschiedenheit. Dennoch ist es kein mit Menschen überfüllter Ort. Und wer zur Übernachtung bleibt, hat die am frühen Abend, nach der letzten Gondelabfahrt einkehrende Ruhe und Alpenidylle, für sich. Die Tagesgäste sind weg. Jetzt noch meine erfrischende Regendusche, und wir sind bereit für den genussvollen Teil des Abends. Im abendlichen Sonnenschein auf der Hotel-Terrasse geniessen wir den Apéro und schauen immer mal wieder auf den imposanten Titlis. Im gemütlichen, rustikalen Restaurant stillen eine feine Gemüsesuppe, ein breites Angebot vom Salatbuffet und ein Hauptgang unseren kräftigen Hunger. Der sehr freundliche und zuvorkommende Service bedient uns später auf der Terrasse weiter, mit einem feinen Kaffee und dem Dessert. 

Nach einer wunderbar ruhigen Bergnacht in einem herrlichen Bett, mit sinnlichem Kuhglockengeläut, bei geöffnetem Fenster von weither hörend, geht es früh morgens zur Stärkung ans grosse Frühstücksbuffet. Das Hotel ist ideal für einen frühen Wander-Start. Ohne Anfahrtsstress gemütlich frühstücken. Mit einem Lunchpaket ausgestattet starten wir vom Hotel aus dem Seeweg entlang. Das Seewasser liegt still und glatt vor uns. Manch ein Rind steht bereits mit all seinen Vieren knietief im See und gönnt sich eine Morgenfrische. Jetzt geht es mit dem Sessellift auf den Jochpass. Weil wir noch einige sich lohnende, aber zeitverzögernde Fotostopps vor uns haben, lassen wir uns gemütlich hinauftragen. Erstaunlich: Hier wurde im Juli 1944 der allererste Sessellift von ganz Europa in Betrieb genommen. Bis kurz davor galt der Jochpass Jahrhunderte lang als Säumerpfad und direkteste Verbindung zwischen dem Haslital und Engelberg . Er ist auch Teil der Sbrinz-Route. 

Wer Zeit und Musse hat, wandert auf diesem historischen Säumerpfad, auf etwas steileren Serpentinen, mit herrlichen Rückblicken ins Tal während den Verschnaufpausen, bis zum historischen «Bärghuis». Beruhigend: Die Säumer wählten ja Kraft sparende, witterungsbedingt sinnvolle und möglichst kurze Wege. Im «Bärghuis» auf 2222 m.ü.M. kann man sich dann ja bereits wieder eine Pause mit grandioser Aussicht gönnen.

 

Jochpass – Engstlensee – Engstlenalp: Kraftort der Natur

Auf zu stillen Wassern – der nächste Bergsee wartet! Für Kniegeplagte kann die Reise bequem im Sessellift bis fast zum Engstlensee weitergehen. Wer bergab wandert, geniesst die grandiose Aussicht über den See bis in die Berner Alpen etwas länger. Dieser Abschnitt, von der Talstation bis zur Engstlenalp, ist der einzige, der nicht abgekürzt werden kann. Es ist unserer Meinung nach ein sehr schöner Teil der gesamten Wanderwegstrecke. Leichtfüssig geht es weiter. 


Engstlensee

Auf einem einfachen und schönen Weg, an Wildblumen- und Kräuterwiesen vorbeiziehend, immer mit prächtiger Bergarena voraus und dem Titlis im Rückblick, geht die Wanderung oberhalb des Engstlensee vorbei. Dabei tun sich grandiose Postkartenbilder auf. Anglerherzen schlagen jetzt höher. Es gibt einige Forellen im See (Informationen zu den Patenten und Regeln finden sich hier.)

 

Auf der Engstlenalp gönnen wir uns in der Rossbodenhütte eine Erfrischung. Rundherum Viehherden – Kühe hier, Rinder da. Manch eine schlürft literweise Bergwasser vom fast überfliessenden Brunnen oder kratzt sich genussvoll den Hals am Holzgeländer der Terrassenumrandung.

 

Eine paradiesische Landschaft mit besonderer Ausstrahlung. Ein Kraftort. Hier schwingen natürliche geomantische Kräfte. Stärken von Mikroröntgen wie auf dem Himalaya und gleich hohe Boviseinheiten wie bei der Pyramide von Gizeh wirken. Der Kompass reagiert desorientiert. Wir nicht. Wir laden hier gerne unsere Batterien auf. Ein spürbar besonderer Ort.

Grosse Persönlichkeiten wie Goethe, Twain und Einstein schätzten den Ort ebenfalls. Alle haben sie die Hochmoor- und Seenlandschaft inmitten steiler Kalkflühe bewundert. Nur ein paar Schritte weiter und man steht vor dem historischen Berghotel Engstlenalp. Es lohnt sich, einen Blick ins Innere des 1892 erbauten Hotels zu werfen. Im Salle à manger, wo man wie anno dazumal weilt, kommt noch heute die schöne Grand-Hotel-Stimmung aus der Belle-Epoque auf. 

 


Eine besonders schöne Hochebene mit Alpsiedlungen, wunderschönen Holzhäusern.

 

Mit Musse die Zeit sinn- und genussvoll «versäumen»

Es geht gemütlich weiter über die schöne Hochebene der Engstlenalp, die auch Teil der Säumerroute war. Ein gut unterhaltener Weg führt nun an einer langgezogenen Bergflanke mit leichter Steigung hinauf zur Tannalp. Bei manch einem Tritt braucht es etwas Vorsicht. Es lässt sich aber bestens mit entgegenkommenden Wanderern kreuzen. Die eine und andere etwas schwierigere Stelle ist mit dickem Drahtseil gesichert. Ein wundervoller Weg, immer begleitet von einem fantastischen Bergpanorama.

 


Eine mässige Steigung führt zur nächsten Hochebene, der Tannalp.

 

Tannalp – alles nur Käse? 

Wie schon früher wird auf der Tannalp das Käsekessi auf dem Holzfeuer täglich befeuert und mit traditionellen Geräten hantiert. Hier entsteht der sehr schmackhafte Käse der Tannalp. Im Sommer werden Viehherden von etwa 30 Bauern gesömmert. In der Alpkäserei verarbeitet der Käser täglich die frische Milch der Alpkühe. 

Butter, Joghurt, Sbrinz, Bergkäse können vor Ort in der Käserei gekauft und probiert werden.

 

Auch im Berggasthaus Tannalp, unweit der Käserei, werden die Käsereiprodukte angeboten und verwertet. Wo ein Gasthaus ist, ist auch die Kirche nicht weit – oder doch umgekehrt? 

 

Tannalp mit dem Berggasthaus und seiner Hochalpen-Kapelle «Maria, Königin der Engel», welche 1959 durch Fronarbeit und Spendengeldern erstellt wurde. Das Hochtal ist voller Leben: Viehherden, Geissen, Älpler, Wanderer und andere Bewohner. Mit fast drei Metern Flügelspannweite, feuerroten Augen, als ausdauernder Segler und Aasfresser gibt es auch den wiederangesiedelten Bartgeier zu entdecken, der unweit der Tannalp in seinem Gefilde lebt. Mehr zum Projekt hier.

 

Tannalp – Tannensee/Tannalpsee – Melchsee-Frutt

Der Tannensee sowie der Melchsee werden zur Stromproduktion genutzt. Daher hat der Tannalpsee einen Staudamm und der Wasserpegel unterliegt Schwankungen. Auch hier darf geangelt werden, das Schwimmen hingegen ist untersagt (bitte die Bestimmungen beachten.) Dafür gibt es eine tolle Feuerstelle gleich zu Beginn des Wanderweges. Grillrost und trockenes Holz stehen schon bereit.

Wer sich nun bequem ab Tannalp chauffieren lassen möchte, kann mit dem Fruttli-Zug weiterreisen. Wir nehmen den Wanderweg unter die Füsse, dem Tannalpsee entlang. Es geht geradeaus auf einem einfachen Weg und später ganz leicht hinunter nach Melchsee-Frutt. 


Tannensee

 


Tannensee

 

Teilweise führt ab der Tannalp der Weg auf Teerstrassenabschnitten, meist jedoch über Alpwiesen. Von Weitem sind schon bald der Melchsee, die Kapelle, das Dorf, unsere Unterkunft zu erkennen. Mit dem Ziel vor Augen, lässt es sich noch beschwingter gehen. 

 

Bei Ankunft am See wird man von der Kapelle «Maria vom guten Rat» begrüsst. Sie steht auf einer Halbinsel und wirkt idyllisch. Im Jahr 1900 wurde sie eingeweiht.

 

Melchsee-Frutt – frutt Lodge & Spa und frutt Family Lodge

Der Panoramalift erschien mir zunächst unnötig dahingestellt. Aber tatsächlich lohnt es sich hinauf zu fahren und den schwindelerregenden Blick über den See schweifen zu lassen. Eine fantastische Aussicht in die Bergwelt bis zum Titlis oder auf das Obwaldner Bergpanorama tut sich auf.

Blick von der Aussichtsplattform

 

Die frutt Family Lodge ( erinnert von der Architektur her an grosse Monolithen. Die frutt Lodge & Spa (+41 41 669 79 79) ist ein quadratischer, moderner Bau. Ob man die moderne, würfelförmige Architektur der frutt Lodge & Spa mag oder nicht, das geforderte Volumen der Infrastrukturen für die Gäste kann nicht in der Landschaft versteckt werden. Es warten tolle Einrichtungen zur Entspannung und mehr.

 

Alpines Ambiente in Kombination mit schlichter und sehr bequemer, hochwertiger Design-Möblierung. Massiver Eichenholzboden wirkt wohlig-warm.

 

Die Zimmer sind sehr grosszügig konzipiert. Praktisch ist die Trennung von Toilette und Badezimmer.

 

Die Innenarchitektur und Atmosphäre in beiden Häusern sind sehr schön, warm, gemütlich – alpin. Auch hier wurde mit massivem Eichenholz gearbeitet. Fast wie veredelte Berghütten kommen die frutt Family Lodge und frutt Lodge & Spa daher.

 

Im buchbaren Paket inbegriffen ist die herrliche Erholung im Wellness- und Spa-Bereich der frutt Lodge & Spa. (Hier der Spa-Bereich der frutt Family Lodge)

 

Ob im Winter oder  Sommer, herrlicher Ort zur Entspannung. 

Am Empfang werden wir herzlich begrüsst. Der Check-in erfolgt kurz. Schon werden wir persönlich auf unser Zimmer begleitet und erhalten Erklärungen über die Einrichtungen. Die Tischreservierung wird aufgenommen, mit dem Wunsch, auf der Terrasse weilen zu dürfen. Wir freuen uns auf das Angebot und richten uns kurz im Zimmer ein, ziehen den Bademantel über, machen uns auf den Weg zum Spa-Bereich in der frutt Lodge & Spa. 

Dann liessen wir es uns nicht mehr nehmen, lange unsere müden Muskeln an den Massagedüsen zu entspannen – herrlich. Und das auch noch mit schönster alpiner Aussicht und mit Blick über den See. Danach noch eine 20-Minütige Wundermassage des Rückens, beziehungsweise der Beine, je nach Wunsch. Und zum Schluss ein Nickerchen auf der bequemen Liege im windgeschützten, gemütlichen Aussenbereich des Bades – immer mit Blick auf die Berg- und Seekulisse. Perfekt!

Wir fühlen uns bestens aufgehoben. Vorfreude auf das Abendessen kommt auf. Zuerst geniessen wir den Apéro auf der Terrasse. Und weil es so schön bei diesem Ausblick ist, bleiben wir gleich auf der Terrasse zum Abendessen. Das Vorspeisenbuffet hat für jeden etwas parat, für Veganer, Vegetarier oder Fleisch-, Fischliebhaber. In der gebuchten Halbpension des Paketes sind eine überraschende, kreative Küche mit durchdachten, raffiniert kombinierten und feinst zubereiteten Speisen inkludiert. Welch Schlemmerei! Perfekter Service, es fehlte uns an nichts. Alles verdient unsere Höchstpunktzahl.

Im Haus der frutt Family Lodge wird besonders den Familien mit Kindern Rechnung getragen. Und es gibt so viel im Angebot. Betreuung der Kinder, ein Grossleinwandkino, Bowlingbahnen, viele Spielmöglichkeiten und nicht zu vergessen, das Draussen mit all seinen Freiluftaktivitäten in der Bergnatur. In der frutt Lodge ist alles auf Erwachsene ausgerichtet. 

Es gibt noch viele Wanderwege zu entdecken. Melchsee-Frutt ist ideal für alle Wanderer, von jung bis älter, Familien, Anglerfreunde, Spaziergänger, Geniesser, Naturfreunde. Noch immer ein kleineres Bergdorf mit hohem Angebot – keine touristische Hochburg aber ein Ort mit modernem Berglifestyle, kombiniert mit alpiner Gemütlichkeit. Und noch immer angebunden an den Ursprung dieser wunderbaren Hochebene und ihrer Kultur.

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es am nächsten Tag für uns dann weiter, obwohl uns der Abschied schwer fällt. Via Balmeregghorn und Planplatte in Richtung Hasliberg und mit Gondeln weiter führt ein wunderbarer und lohnender Panoramaweg nach Meiringen. Ein toller Abschluss der Vier-Seen-Wanderung!

Nach diesen zwei Nächten und drei Tagen haben wir beide das Gefühl, als hätten wir eine ganze Woche Ferien verbracht. Die Zeit hat sich gedehnt. Dank vielen wunderbaren Eindrücken, der Balance zwischen Bewegung und Entspannung, dank der Natur, genussvollen Verpflegungen erholten wir uns prächtig. Sehr lohnenswert – gerade wegen der Übernachtungen!

Wir danken allen grosszügigen Organisatoren und Sponsoren für diese wunderbaren Tage:

 

Buchung Package Vier-Seen-Wanderung
Die Vier-Seen-Wanderung kann als Package mit 2 Übernachtungen (Berghotel Trübsee & frutt Family Lodge) gebucht werden. Inklusive Halbpension, Picknick für die Wanderung, Alpienne Massage, Benutzung Spa uvm.

frutt Family Lodge
CH-6068 Melchsee-Frutt
  +41 41 669 76 76
  www.frutt-familylodge.ch
  

 

Wandervorschlag Vier-Seen-Wanderung
  Vier-Seen-Wanderung, Trübsee (Engelberg) – Jochpass – Engstlenalp – Melchsee-Frutt