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Aufregende Wandertouren in bequemer Wanderbekleidung erleben

Aufregende Wandertouren in bequemer Wanderbekleidung erleben

Die Wandertour steht bevor, der Rucksack ist gepackt, und jetzt fehlt nur noch das richtige Oberteil. Ein Blick in den Kleiderschrank verrät das Offensichtliche: die richtige Wanderjacke fehlt. Aber wie hat diese auszusehen, und was muss das gute Stück Stoff alles bieten? Wer nicht schwitzen und im nächsten Moment wieder frieren möchte, greift deshalb zur funktionellen Wanderbekleidung. Dazu zählt eine warme Softshelljacke, die von Wanderern bei windigen und kühlen Wetterbedingungen gerne zuerst gewählt wird. Wie genau aber die optimale Mischung aus Windschutz am Oberkörper und am Hals auszusehen hat, erfahren Sie hier.

 

Das optimale Zwiebelprinzip

Eine warme Softshelljacke ist ein wichtiges stoffliches Element innerhalb des gern angewendeten Zwiebelprinzips. Der Wanderer oder Sportler zieht mehrere Schichten übereinander an, die die Entstehung von zu viel Feuchtigkeit verhindern. Folglich kann der Körper nicht schnell auskühlen. Das Geheimnis des Abtransportes der Nässe liegt hier im Wechselspiel aus atmenden Synthetikstoffen, mit denen sich bei Wetterveränderungen in kleinen Schritten nachjustieren lässt. Schicht für Schicht kann sich der Wanderer auf diese Weise schwankenden Temperaturen anpassen.

Beispielsweise kombiniert der Naturfreund eine warme Softshelljacke mit einem darunterliegenden Fleece, damit aufkommende Feuchtigkeit schnell nach aussen getragen werden kann. Um diesen Abtransport nicht zu unterbrechen, sollten alle Schichten aus Funktionsmaterialien bestehen. Deshalb gilt: Die erste Schicht am Körper sollte sehr nah am Körper liegen, weil sie die entstehende Nässe direkt aufnimmt und weitergibt. Auf der Suche nach einer passenden Softshelljacke wird man übrigens nicht nur in einschlägigen Wandershops fündig. Auch Shops, an die man nicht sofort denkt, können sich als wahre Fundgruben erweisen. So ist das 1948 gegründete Unternehmen engelbert strauss normalerweise für die Herstellung solider Arbeitskleidung bekannt. Darüber hinaus hält das Sortiment jedoch auch für die Welt der Wanderer eine anständige Auswahl an Softshelljacken und Softshellwesten bereit. Der Kunde kann hier zwischen Modellen wählen, die sich entweder für den Winter, den Sommer oder für Durchgangszeiten eignen.

Für das Zwiebelprinzip funktioniert auch ein herkömmliches nicht synthetisches Material. Besonders T-Shirts oder Wanderunterwäsche aus Merinowolle trägt der Ausflügler gern am Körper. Ohne Frage zählt das Material auch zur bequemen Wanderbekleidung, denn es ist nicht nur weich, sondern auch atmungsaktiv und wärmeisolierend zugleich. Weiterhin zieht die Wolle Wasserdampf an bzw. nimmt Feuchtigkeit auf. Die Faseroberfläche bleibt jedoch trocken, weil sie wasserabweisend ist. Der hohe Tragekomfort bleibt somit gewährleistet.

Wie sehr der eigene Körper schwitzt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die eigene Erfahrung mag hier der Orientierungspunkt sein für die Wahl des richtigen Materials. Wer auf Nummer sicher gehen will, kombiniert für herbstliches Wetter eine Softshelljacke mit darunterliegenden Funktionsschichten, die auch aus synthetischen Materialien bestehen. Für kräftige, anhaltende Niederschläge sollte sich der Wandersmann noch eine Hardshelljacke mit einer gut sitzenden Kapuze zulegen.

 

Softshell vs. Hardshell: Wo liegen die Unterschiede?

Bei sportlichen Aktivitäten regulieren Softshelljacken das Körperklima besser. Während das Obermaterial Kälte und Wind draussen hält, transportiert das Material Feuchtigkeit von innen nach aussen ab. Die klassische Wanderjacke ist somit wind-und wasserabseisend zugleich. Ausserdem kann sie aufgrund der hohen Elastizität körperbetonter geschnitten werden und zugleich ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. Wer beim Wandern auch ein wenig klettern muss, ist mit der Wahl einer Softshelljacke gut bedient. Im Vergleich zu einer Hardshelljacke mag sie – je nach Modell – besser abschneiden.

Auch kann eine Softshelljacke Regen gut standhalten, wenn sie über spezielle Membranen verfügt. Für langanhaltende Niederschläge sollte aber eine Hardshelljacke gewählt werden, weil diese genau dafür konzipiert ist. In diesem Zusammenhang sind beschichtete Jacken was für den leichten Regen oder den leichten Schneefall, wohingegen Hardshelljacken mit Membran wiederum atmungsaktiver sind. Die Beschichtung macht die direkte Abgabe der Feuchtigkeit nämlich unmöglich. Der durch den Schweiss entstehende Wasserdampf muss erst an der Innenseite des Materials kondensieren, bevor die mikroporöse Schicht die Feuchtigkeit nach aussen abgeben kann.

 

Was gehört noch zur bequemen Wanderkleidung?

Einen Ausflug in die Natur machen Naturfreunde nicht nur bei Wind und Wetter, sondern natürlich auch im Sommer. Hohe Temperaturen können den ein oder anderen Wanderlustigen dann ins Schwitzen bringen. Wer glaubt, dass hier nur ein luftiges T-Shirt helfen kann, der irrt. Ein Hemd aus dem entsprechenden Funktionsmaterial, das schnell trocknet, ist hier die richtige Wahl. Die luftigen Hemden bieten trotz schwitzender Haut ein optimales Tragegefühl.

Was für die Oberbekleidung gilt, gilt auch für die Unterbekleidung. Wanderbekleidung sollte grundsätzlich folgende Kriterien erfüllen:

  • atmungsaktiv
  • wind-und wasserabseisend
  • Bewegungsfreiheit
  • gute Regulierung des Körperklimas
  • leicht im Gewicht
  • bequemes Tragegefühl

Wenn man sich beim Kauf von Wanderkleidung an diese Anforderungen hält und zudem auf das richtige Schuhwerk setzt, steht einer entspannten Wandertour eigentlich nichts mehr im Weg.

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