Familienausflug mit dem Velo
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Familienausflug mit dem Velo

Mit Kind und Kegel: Familienausflug mit dem Velo

Ideal für einen tollen Sommerausflug mit der ganzen Familie: eine Tour mit dem Velo. Dabei kann man die Natur erkunden, die Landschaft geniessen oder sich einfach den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. Gleichzeitig tut man etwas Gutes für die eigene Gesundheit und die der Familie, wenn man kräftig in die Pedale tritt. Wenn man allerdings das erste Mal mit den Kindern unterwegs ist, sollte man ein paar Sachen beachten, damit alle den Trip auch wirklich geniessen können. Was muss alles mit auf die Tour? Was muss ich mit Kindern ansonsten noch beachten? Wir haben die wichtigsten Informationen an dieser Stelle zusammengetragen.

 

Das passende Rad fürs Kind

Das wichtigste beim Velo fürs Kind ist vor allem, dass es auf die Körpergrösse angepasst ist. Bei einer Grösse von bis zu einem Meter sollte man zunächst erst einmal mit einem Laufrad üben. Ab etwa einem Meter Körpergrösse und einem Alter von etwa drei Jahren eignet sich das erste richtige Velo mit einem 12 Zoll grossen Rahmen. Wichtig ist, dass das Velo möglichst lang mitwachsen kann. Lenker und Sattel lassen sich dabei noch möglichst weit nach oben verstellen. So braucht man nicht jedes Jahr ein neues Fahrrad anzuschaffen.

Das Thema Sicherheit sollte man dabei auf keinen Fall vernachlässigen. Die Bremsen sollten richtig funktionieren. Ausserdem sollte es mit Licht, Reflektoren und einer Klingel ausgestattet sein. Am allerwichtigsten ist jedoch der Helm. Er kann bei einem Stürz vor schweren Kopfverletzungen schützen. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder selbst bei den kleinsten Entfernungen einen Helm tragen und selbst mit einem guten Beispiel voran gehen.

Auf Stützräder sollte man beim Kindervelo verzichten. Denn nur so lernen die kleinen das richtige Lenken, Anhalten, Anfahren und Kurvenfahren. Stützräder können sogar zur Gefahr werden, wenn sie beim Fahren gegen einen Bordstein prallen oder ein Schlagloch erwischen.

 

Was tun bei kleineren Kindern?

Nicht jedes Kind ist bei seiner ersten Tour mit dem Velo schon gross oder alt genug, um auf den Sattel zu steigen. Jedoch bedeutet das nicht unbedingt, dass es notwendigerweise zu Hause bleiben muss. Es kann die Fahrt ganz bequem in einem Fahrradanhänger geniessen. Die verschiedenen Modelle sind zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern. Dazu gibt es sie in verschiedenen Grössen, für einen oder sogar mehrere Passagiere.

Daneben bieten die Anhänger noch zusätzlichen Stauraum für Rücksäcke und den nötigen Proviant. Vor allem bei kleineren Kindern haben Eltern wirklich immer alles dabei und griffbereit. Für die Sicherheit der Kleinsten ist dabei gesorgt: Die Anhänger sind mit Gurten und mit Federungen ausgestattet, damit die ganze Familie sicher ans Ziel kommt.

 

Die Strecke für die ganze Familie

Grundsätzlich gilt bei der Planung der Strecke: Es wird sich nach der „langsamsten“ Person gerichtet, damit diese gut mithalten kann. Gerade bei kleineren Kindern ist das wichtig, damit sie nicht direkt den Spass an der Tour verlieren. Es ist also wichtig ein gutes Tempo zu finden und eine Strecke, die wirklich in der geplanten Zeit machbar ist.

Oft erfreuen sich Kinder weniger an der Natur und der Fahrt selbst als die Erwachsenen. Als Ansporn dient ein tolles Ausflugsziel, auf das die Kinder hinstrampeln können. Bestens geeignet ist der Besuch in einem Tierpark, in einem Schwimmbad oder vielleicht ein Nachmittag an einem Badesee. Die Hauptsache beim Ziel ist, dass sich sowohl Kind als auch die Eltern darauf freuen können.

Jedoch sollte nicht nur ein tolles Ziel ein Highlight des Ausflugs sein, sondern auch der Ausflug selbst. Auch wenn sich die Kinder möglicherweise weniger an der Natur und der Landschaft erfreuen, sollte man die Tour abwechslungsreich planen. Dabei gilt es zu beachten, dass sie nicht zu lang ist und es nicht allzu grosse Höhenunterschiede gibt, die sich später als frustrierend herausstellen könnten. 20 bis 50 Kilometer sind ein guter Richtwert für eine Distanz, die selbst untrainierte Grundschüler meisten können. Bei Kleinkindern sollten es maximal 20 Kilometer am Tag sein.

Neben tollen Wanderwegen bietet die Schweiz hier wirklich tolle Wege für Radtouren, die auch für Kinder geeignet sind. Vielbefahrene Strassen sollte man jedoch meiden.

 

Das muss alles mit auf die Tour

Gerade wenn man mit Kindern auf dem Velo unterwegs ist , sollte man ein paar Sachen unterwegs nicht vergessen. Das gehört neben dem Helm fürs Velo unbedingt in der Rucksack hinein:

Verstaut wird die Ausrüstung am besten im Rucksack oder noch besser in einer geeigneten Tasche für den Gepäckträger. Auf diese Weise entlastet man seinen Rücken und ist deutlich entspannter unterwegs.

 

Pausen nicht vergessen

Vor allem bei längeren Strecken sollte man immer wieder Pausen einlegen, um sich für den restlichen Weg zu stärken. Pro Stunde sollte man etwa 10 Minuten Pause machen. So schafft man garantiert auch die längste Route. Wenn man allerdings wirklich nicht mehr kann oder es vielleicht einen Notfall gibt, sollte man die Strecke möglichst so geplant haben, dass man innerhalb kurzer Distanzen einen oder idealerweise einen Bahnhof erreichen kann.

Bild: pixabay.com © Werner Jena CC0 1.0

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