Hotel Central La Fainera, Valchava im Naturpark Biosfera Val Müstair
Historische Hotels

Hotel Central La Fainera, Valchava im Val Müstair – ganz persönlich

Text: Claudia Ruf (WegWandern.ch) | Bilder: zVg

 

Langsam-Tourismus ist hier angesagt! Sonst begegnet man den «Dialas» nicht!

Das Val Müstair zählt zu den kleinen und feinen Gegenden der Schweiz. Umgeben von der einzigartigen Biosfera Val Müstair liegt das Hotel Central La Fainera. Es gibt viel zu entdecken!

 

Wer auf der Ofenpassstrasse mit seinem Fahrzeug nur durch die markante, schroffe Bergwelt hindurchrauscht, kann die zahlreichen Juwelen des Tales nicht einmal erahnen. Sie sind nicht auf den schnellen Blick sichtbar. Und meist bleibt dieser während der Fahrt sowieso auf dem Pflasterboden kleben. Auch ein kleiner Ausblick reicht da nicht aus. Flora, Fauna, Geologie, das Wasser, die einmalige, vielseitige Landschaft und die «Jauers» können nur über einen Besuch mit Zeit «erfahren» werden.

 

«Dialas»

Gemäss Sagen und Legenden aus dem Münstertal sind Dialas Hüterinnen, Beschützerinnen der Natur und Helferinnen. Man sagt, sie wohnen im Hochgebirge, und dass sie Wanderer auf ihren Wegen begleiten. Im Val Müstair und auch im Haus Central La Fainera konnte ich einige von ihnen entdecken…

Die Anreise mit dem Postauto von Zernez über den Ofenpass nach Valchava ist von sensationeller Landschaft des Schweizer Nationalparks geprägt. Eine wilde Bergwelt. Der Postautofahrer fragt: «Seht Ihr die Schlucht rechts gut genug? Oder soll ich noch etwas näher an den rechten Rand heranfahren…?» Absturzgefahr! «Nein, nein, wir sehen genug!» und lachen alle. Wir wissen, Postautofahrer sind wahre Fahrkünstler. Keine Angst also vor der eindrücklichen Fahrt.

 

Vom Schweizer Nationalpark in den Naturpark Biosfera wandern: Ofenpass – Lü

Eine andere Annäherung ans Val Müstair ist auf Wandersohlen; vom Ofenpass durch einen Teil des Schweizer Nationalparks in den angrenzenden Naturpark Biosfera Val Müstair, auf dem «Senda Val Müstair». Feldstecher und Zeit mitbringen. Auf der Pirsch kann man mit Glück einige Wildtiere beobachten!

 

Die Biosfera Val Müstair

Seit 2010 ist die Biosfera Val Müstair ein «Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung». Die Parkbevölkerung verpflichtet sich zu nachhaltiger Wirtschaft, Erhaltung und Aufwertung von Natur und Landschaft, Forschung und Bildung, wie auch den gelebten Traditionen. Eine Wertschätzung der Bevölkerung ihrer Heimat gegenüber, die man als Gast spürt. Als Besucher wird man in diese vielseitige und einmalige Talschaft und Bergwelt eingebunden.

 

Hotel Central La Fainera in Valchava

Ein Blickfang, schon von Weitem, ist die farbenfrohe Hausfassade unserer Unterkunft. Sie zeigt eindrückliche, Legenden und Tal-Geschichten erzählende Malereien. Was bedeuten wohl die vertauschten Kirchturmspitzen? Bei unserer Ankunft stehen vor dem Eingang Rucksack tragende Gäste mit strahlender Vorfreude im Gesicht auf den sonnigen Wandertag. Ankommen mit dem Postauto direkt vor dem Hotel Central La Fainera in Valchava (+41 81 858 51 61) ist praktisch. Die Türe steht offen: Köfferchen reinrollen, Rucksack ablegen. Und schon hören wir ein sympathisches «Bainvgnü a chasa»!

Claudia Bättig ist eine leidenschaftliche, warmherzige Gastgeberin. Sie verleiht dem Traditionshaus, zusammen mit ihren langjährigen Mitarbeitenden, einen persönlichen Charme und Charakter. Eine positive Stimmung wirkt im Haus, merkbar an den vielen gut gelaunten Gesichtern der Gäste und des Personals.

 

Kurzer Abstecher nach Italien

Wir sind früh am Tag dran. Den offerierten Begrüssungsdrink sparen wir uns für den Apéro auf. Bewegung tut Not. Wir machen uns auf den Weg. Aussichten über Kornfelder, die Dörfer des Hochtales und in die imposante Bergwelt mit den bekannten Gipfeln Umbrail und Stilfserjoch tun sich auf. In Taufers, ennet der Schweiz, verlockt die Fahrt mit dem Postauto ins Vinschgau. Spontan fahren wir zum Pasta-Schmaus und Gelati ins historische Glurns. Die kleinste Stadt Südtirols zeigt sich mit mittelalterlichem Flair, imposanten Stadtmauern, schönen Piazzas mit Trattorias und Kaffees. Zurück mit dem Postauto mit Ausstieg direkt beim Hotel.

 

Ein Wanderhotel an idealer Lage – Hotel Central La Fainera

Das Traditionshaus liegt in der Dorfmitte des kleinen Ortes, mitten im Münstertal. Sehr ruhig und ideal zentral ist es Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, Gipfelbesteigungen, Museumsbesuche und Ausflüge. Im Winter geht es auf Skitouren, Langlaufloipen und Schneeschuh-Trails – zu jeder Jahreszeit kann viel unternommen werden. Auch auf Wellness muss man nicht verzichten: Vitalbäder, Massagen, Finn- und Biosauna sind im Hause untergebracht.


Val Müstair, auch im Winter ein ruhiges Ziel mit spannender Natur zum Entdecken


Vitalbäder, Massagen, Finn- und Biosauna sind im Hotel Central La Fainera untergebracht

Das Haus mit zahlreicher Stammkundschaft und Wanderbegeisterten ist ein ursprüngliches, ortstypisches Münstertaler Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Der grosse Eingangsbereich blieb trotz umfassenden Renovationen im Jahr 1987 beibehalten. Dicke Grundmauern wirken wie beschützend. Und die heimelige Stüvetta  lädt zum entspannten Tafeln ein. In der Ustaria mit Bar und Aussenterrasse treffen sich die «Jauers» zur «Baderlada». Wir nehmen gerne den offerierten feinen Apéro hier ein und lauschen den für uns wohlklingenden Worten des rätoromanischen Jauer, eines Vallader-Dialektes, der nur im Münstertal gesprochen wird.   


Auch draussen ist’s gemütlich

Claudia ist eine echte «Ureinwohnerin», aufgewachsen im Val Müstair. Mit Herz und Seele ist sie seit über 20 Jahren Gastgeberin des Hotels Central La Fainera. Sie ist verbunden mit der hiesigen Kultur, den Traditionen ihrer Heimat. Sie liebt das Wandern und kennt schier jeden Weg. Und somit auch die Bedürfnisse der Wanderer. Im Hotel können Verpflegung und Wandertee für die Outdoor-Aktivitäten bestellt werden. Mit ihren Wander- und Ausflugs-Tipps macht sie uns richtig Lust auf Entdeckungen.

Man kann Claudia während des Aufenthaltes eigentlich nicht nicht-begegnen. Wir treffen sie hier, dort und da. Sie widmet sich dem Gästewohl, ist agil, hat ein offenes Ohr, ein fröhliches Gemüt und bringt den interessierten Besuchern ihre Heimat mit Begeisterung näher. Wenn es die Zeit zulässt, führt sie gerne auch mal Gäste selbst über Berge und durch’s Tal und weiss die eine und andere Geschichte zu erzählen. Auch spezielle Kraftorte und manch «versteckten» Platz, den sie besonders mag, gibt sie gerne preis.

 

Lai da Rims

Claudia meinte, wir dürften den «Lai da Rims» auf keinen Fall verpassen. Schon mit sechs Jahren war sie mit ihrem Vater das erste Mal auf dieser Wanderung. Überwältigend sei das Farbenspiel des Sees, der lebendige Wasserfall und die Alpenwelt. Ein besonderer Kraftort soll er sein. Wer einmal da war, will wieder hin. Vielleicht wohnen dort ja auch ein paar Dialas?

Eine anspruchsvolle Gipfeltour ist jene vom Umbrailpass nach Santa Maria mit dem idyllischen Lai da Rims und stillen Val Mora. Auf dem Umbrailpass findet man militärhistorische Relikte der Schweizer Grenzbefestigung aus dem Ersten Weltkrieg. Der Umbrailpass war ein umkämpfter Grenzberg, auch schon zu Zeiten Karls des Grossen.


Stilles und ursprüngliches Val Mora

Nach einem aktiven Tag entspannt in der 130-jährigen, sehr heimeligen Stüvetta aus Holz mit elegant aufgedeckten Tischen zu speisen, ist richtig schön. Eine Stube zum gediegenen Geniessen. Mit aufmerksamem Service wird uns an beiden Abenden jeweils ein Dreigang-Menü gereicht, darunter crèmiges Risotto, zarter Fisch, frische Salatbouquets und raffinierte Desserts. Ein Geheimnis sei hier gelüftet. Die feinen Capuns nach Art des Hauses sind leichter als üblich, dank des Verzichts auf Rahm und unter Zugabe feiner Kochkunst. Und die Leibspeise von Claudia steht jetzt schon auf meiner Genussliste: Hirsch-Entrecôte mit Walnusskruste und Föhren-Risotto. 


«Torta dal Nusch»

Nun freuen wir uns auf die Juniorsuite «Fainera». Es geht ein paar breite Holztreppenstufen hinauf. Ich liebe das Knarren und die leichte, weiche Federung durch das Holz unter meinen Füssen. Es tauchen Kindheitserinnerungen mit Geborgenheit auf. Es geht hinauf unter’s Dach. La Fainera meint den Heuschober. Auch Heubäder werden angeboten. Aber nicht Heu- sondern ein leichter Duft vom Arvenholz, der daraus gefertigten Möbel, strömt beim Betreten des Zimmers in die Nase; er wirkt bekanntlich beruhigend. Die abgeschrägte Holzdecke, die Sitzecke mit Tischchen sowie der Lärchenboden sorgen für Gemütlichkeit. Das moderne Bad – ich liebe moderne Walk-in Duschen mit stärkerem Wasserstrahl – macht Lust auf die Erfrischung. Wir freuen uns jetzt schon auf die sehr guten Betten und die Ruhe. Das bringt tiefen, erholsamen Schlaf. Ich könnte hier lange wohnen.


Juniorsuite Fainera

 

Wir starten den sonnigen Tag mit einem reichhaltigen, ausgiebigen Frühstück. Darunter das «Pan sejel», das typische, helle und nach alter Tradition aus viel Roggen- und wenig Weizenmehl gebackene Doppelfladenbrot. Ich liebe den einzigartigen Geschmack, das feine Mehl auf der Kruste, die Hefe darin. Es gibt sie auch aus Sauerteig. Selbstgemachte Konfitüre. Dinkel, Roggen, Hafer zum Schroten für’s Müesli. Alpkäse. Alpbutter. Meine Lieblingstorte «Torta dal Nusch», nach dem Rezept von Claudias Mutter immer frisch im Haus hergestellt, schmeckt etwas weniger zuckrig süss als andere Nusstorten. Dies sind meine Lieblinge. Es gibt aber noch mehr.

Wichtig zu wissen: In der Höhe braucht das halbharte Ei länger als vier Minuten. Wir befinden uns auf 1’440 Metern über Meer. Wie lange also?


Am Frühstücksbüffet – alles was das Herz begehrt und viele regionale Produkte

Die Küche arbeitet mit regionalen Produkten – ganz im Sinne der Biosfera-Idee. Das Hotel Central La Fainera ist Teil dieses klugen Projektes und Claudia überzeugte Mitwirkende. So kommt man vom «FoodTrail Val Müstair» hier vorbei. Eine spannende und genussvolle Schnitzeljagd durch die Talschaft mit interessanten Entdeckungen und auf alle Sinne ausgerichtet.

Wir wollen heute früh los. Der Piz Terza liegt vor der Haustüre, eine gemütliche Rundwanderung auf dem «4-Elementenweg» ab Valchava steht zur Wahl, die «Bains da Guad», fünf Höfe auf 1480 m.ü.M. oder ein Besuch des Kalkbrennofens sind verlockend. Wir wählen aus vielen Möglichkeiten mehr: 

 

A la riva dal Rom

Der Rom schrieb Geschichte. Er ist schweizweit der einzige Haupttalfluss, dessen Lauf kein Kraftwerk hemmt und nicht zur Stromerzeugung genutzt wird. Diesen Umstand haben sich die Talbewohner erkämpft.

A la riva dal Rom – Von der sich immer wieder neu verändernden Quelle in Süsom-Tschierv, wo sich kleine Rinnsale beginnen zu einem Bächlein und später zum Bach zu formen, kann man dem Rom bis nach Müstair folgen. Entweder nimmt man den Weg in einem «Rutsch» oder in Etappen unter die Füsse – je nach Zeit, Lust und Kräften. Das Wasser glitzert in der Morgensonne. Sehe ich Dialas auf dem Wasser tanzen?

Ich höre gerne dem leichten Plätschern zu, beobachte und lausche den Vögeln, den zirpenden Grillen und entdecke unzählige für mich unbekannte Pflanzen. Später breitet sich der Bach zu einem reissenden, mächtigen Fluss aus. Die Gischt wirkt kühlend. Wir erleben prächtige, unberührte Auen, Flachmoore, natürliche Flussufer, schöne Rastmöglichkeiten, Feuerstellen, Wiesen, Wald und Ebenen, wo sich das Wasser mäandrierend seinen Weg sucht.

Eine einzigartige Flora – von der kleinen bis zur grossen Pflanzenwelt – bietet überraschend viele Arten. Und wer die App «Flower Walks» oder «Biosfera» nutzt, wandert mit wissenswerten Informationen. Diesen Wasserwanderweg haben wir ganz klar als einen unserer liebsten Wanderwege auserkoren. 


Al la Riva dal Rom – Am Ufer des Roms entlang

 

Auals

Wer Wasserwege liebt, wendet sich auch den «Auals» zu. Die Auals sind die historischen Bewässerungskanäle und -gräben im Val Müstair. Um den Ertrag zu sichern, wurde oft über grosse Distanzen aus Seitenbächen oder dem Rom, Wasser in die Landwirtschaftsflächen gleitet. Ausgewählte Auals wurden und werden wieder saniert und auch im Gelände sichtbar gemacht. Von Santa Maria Posta aus startet eine leichte Rundwanderung von etwa zwei Stunden der «Aua Naira» und anderen Auals entlang.

Nicht genug des Wassers, für den nächsten Tag ist Regen angesagt. Gut für die Natur. Gut auch für uns:

 

Über 1200 Jahre 

Das ist die Gelegenheit für den Besuch des UNESCO Welterbes «Claustra Son Jon» in Müstair. Das Monasterium, also Münster, war Namensgeberin für das Münstertal, Val Müstair und den östlichsten Ort der Schweiz, Müstair. Eindrücklich sind der besterhaltene Freskenzyklus aus dem Frühmittelalter, Karl der Grosse als lebensgrosse Monumentalstatue und Prunkstücke der Baukunst aus 1200 Jahren. Wie gross war Karl? Gestiftet soll das Kloster um 800 n. Ch. von Karl dem Grossen sein, als Dank dafür, dass er den Schneesturm auf dem Umbrail heil überlebt hat, als er aus Italien nach seiner Krönung zum Langobarden-König kam.

Eine Führung lohnt sich sehr! Kunst-, Bau- und Klostergeschichte sind eindrücklich, werden spannend und anschaulich vermittelt und besondere Trouvaillen sind zu sichten. Unter anderem staune ich ob dieser Besonderheit: Eine Toilette im kleinen gemeinsamen Schlafgemach für die Klosterfrauen; damals schon? Ok, eine Toilette. Aber bereits vor vielen Hunderten von Jahren schon geschickt „versteckt“ eingebaut in der dicken Mauer, im oberen Stockwerk, als Plumpsklo, wie funktioniert das genau? Und damals schon technisch sehr durchdacht sind die komplett ausnehmbaren Fenster – Rahmen, Glas. Alles oder teilweise kann das Fenster für eine noch bessere Sicht aus der Mauer genommen und einfach wieder eingesetzt werden. 

 

Ausgezeichnete Backkunst

Ein Stück des Weges zurück in die Gegenwart, wieder mit dem bequemen Postauto, durch enge Gassen, mit Blumen geschmückten Häusern nach Santa Maria. Einkehr mit Kaffee und Kuchen? Ja, beim Meier-beck: Handwerkskunst vom Feinsten. Uns gefallen die verschiedenen langhaltbaren Bauern-Birnbrote. Wir kaufen kräftig von unserem essbaren Souvenir ein.

 

Der letzte Schliff – goldwert

Nur ein paar Schritte weiter befindet sich die Handweberei «Tessanda». In einem spontanen Gespräch mit einer sehr fachkundigen Mitarbeiterin werden mir eindrücklich verschiedene Künste des Webens erklärt. Der Saum scheint je nach Art der Webung, was auch vom Material abhängt, beim «Zetteln» und «Schären» eine echte Herausforderung zu sein. Auf einmal klappert und rattert es im Nebenraum als würde ein Pferdegespann im Galopp starten. Auf bis zu 100 Jahre alten Webstühlen wird «gezettelt», «aufgebäumt», eingezogen, verschnürt, gewoben. Bis zum letzten Schliff werden in aller höchster Qualität und anstrengender, diffizieler Handwerkskunst mit sehr viel Fachwissen exklusive Webprodukte hergestellt. Faszinierend – ich bin ergriffen, staune und verzettele meine Zeit! Ich glühe für den roten Seidenschal!

Bei Tessanda entstehen nachhaltige, stilvolle, sehr hochwertige Unikate aus empfindlichen Naturgarnen wie Rohleinen oder hochwertiger Seide. Materialien, die in der herkömmlichen Industrie nicht oder nur selten verwendet werden. (Foto: Janosch Hugi)

Es bleibt nach der Postautofahrt, direkt zum Hotel natürlich, noch Zeit. Kalkgetünchte Wände, originale Holzböden, die Originalküche mit schwarzen Wänden und Decke sowie weitere Wohnausstattungen findet man im Ortsmuseum Chasa Jaura in Valchava, gleich beim Hotel Central. Auch dieses typische Bauernhaus steht seit dem 17. Jahrhundert dort und wurde bis ins 20. Jahrhundert bewohnt. Der Besucher erfährt eindrücklich, wie hinter den dicken Wänden, in kühlen Räumen gelebt wurde.

Auf dem Weg zu Fuss zum Hotel drehe ich mich nochmals um und schaue in die Bergwelt. Es hat aufgehört zu regnen. Die Sonne blinzelt von irgendwo hervor. Auf einem Berg zeigt sich ein runder und farbig leuchtender Fleck. Das Ende eines Regenbogens! Noch nie gesehen. Welch Glück! Man sagt, dass am Ende eines Regenbogens ein Topf voller Gold liegen soll. Geschenktes Glück. Die ganze Welt kennt den Regenbogen. Er symbolisiert Harmonie, Naturschutz und steht als Zeichen der Verbindung zwischen Himmel und Erde. Ein Geschenk der Dialas?

Einen sehr herzlichen Dank an Claudia Bättig mit Team und an die Besitzerfamilie Hohenegger für die wunderbaren, eindrücklichen, erholsamen, genussreichen und spannenden Wandertage und die wunderbare Gastfreundschaft! Wir kommen sehr gerne wieder! 

 

Hotel Central La Fainera
Bauorcha 19
7535 Valchava
  +41 81 858 51 61
  www.centralvalchava.ch
  

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