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Bern

Hinteres Lauterbrunnental, Gimmelwald – Htl. Tschingelhorn – Berghotel Obersteinberg – Trachsellauenen – Stechelberg

mittel | 4.30 h |  10.8 km ↑ 720 ↓ 1181      

Lauter Brunnen! Überall fliesst und sprudelt es im Hinteren Lauterbrunnental. Bergbäche und Wasserfälle ergiessen sich über die bis 400 Meter hohen Felswände. 72 Wasserfälle sollen es sein – ein einmaliges Naturschauspiel! Eine Top-Wanderung gefolgt von einem Highlight zum nächsten. Das Berggasthaus Obersteinberg gehört dazu! Ein Kerzenhotel ohne Strom. Gerade deshalb mit viel Nostalgie, Romantik und Ruhe!

Diese Wanderung führt mitten ins UNESCO Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch mit Start in Gimmelwald via Berggasthaus Tschingelhorn, Obersteinberg, Trachsellauenen nach Stechelberg.

 

mittel 4.30 h 10.8 km
Jun-Sep 720 Hm 1181 Hm
Start:Gimmelwald (Schilthornbahn) – Bergstation Seilbahn
Ziel:Stechelberg, Hotel – Bushaltestelle
Einkehr:Unterkunft und Verpflegung: Berggasthaus Tschingelhorn, Berghotel Obersteinberg, Berggasthaus Trachsellauenen, Hotel Stechelberg
Highlights:UNESCO Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch, Kerzenhotel Obersteinberg, Bergbäche, Blick auf den Schmadribachfall, historische Alp Untersteinberg
Hinweis:stellenweise etwas ausgesetzt, Passagen sind mit Seilen gesichert
Gimmelwald
1370 m.ü.M.
00.00 h
Wasserbrigg
1165 m.ü.M.
00.25 h
Schwendiwald
1140 m.ü.M.
01.10 h
Berggasthaus Tschingelhorn
1678 m.ü.M.
02.20 h
Berghotel Obersteinberg
1775 m.ü.M.
02.40 h
Wilde Egg
1560 m.ü.M.
03.00 h
Schirboden
1379 m.ü.M.
03.20 h
Bergwerk
1260 m.ü.M.
03.40 h
Berghaus Trachsellauenen
1202 m.ü.M.
03.50 h
Sichellauenen
1001 m.ü.M.
04.15 h
Stechelberg
910 m.ü.M.
04.30 h

 

Wegbeschrieb

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bergstation Gimmelwald, erreichbar mit der Seilbahn von Stechelberg (Schilthornbahn). In Gimmelwald folgt man dem Wegweiser in Richtung Wasserbrigg. Der Weg führt ins Sefinental und zur Sefinen Lütschine hinunter, wo man den Fluss beim Punkt Wasserbrigg auf einer Brücke überquert. Es folgt der Gegenanstieg, ein kurzes Stück durch ein Steinschlaggebiet (200 Meter) und durch den Wald zum Punkt Schwendiwald. Der Weg wird zunehmend steiler und ist stellenweise etwas ausgesetzt. Passagen sind mit Seilen gesichert. Bergbäche und kleine Schluchten müssen auf dem Weg überquert werden. Auf der mehrheitlich durch den Wald führenden Route passiert man kleine Lichtungen, die durch schöne Alpwiesen führen, mit Blick ins Hintere Lauterbrunnental und die Wasserfälle. Das Berggasthaus Tschingelhorn (+41 33 855 13 43) bietet nach dem steilen Aufstieg eine willkommene Einkehr. Spezialitäten sind unter anderen Fleischgerichte von den eigenen Yaks. Auch übernachten kann man in Doppelzimmern und im Massenlager.

Vom Gasthaus Tschingelhorn geht es schon bald über die Waldgrenze. Das stromlose Berghotel Obersteinberg (Doppelzimmer und Massenlager, Jun-Sep: +41 33 855 20 33, Okt-Mai: +41 33 855 33 01) ist in rund 20 Minuten erreicht. Kerzenlicht und Petroleum-Lampen, bürgerliche Küche, eine eigene Alpkäserei, Maultiertransporte für Lebensmittel und Getränke – hier geniesst man mit viel Nostalgie, Romantik und Ruhe! Allein die Lage des Kerzenhotels ist ein Traum! Mit wunderschönem Blick auf die Gipfel der Jungfrau über das Breit- und Tschingelhorn, die Gletscher und den tosenden Schmadribachfall – Alpenromantik pur!

Vom Obersteinberg wandert man hinab in Richtung Stechelberg. Über den mit mehrheitlich Treppen ausgebauten Wanderweg erreicht man den Punkt Wilde Egg, wo ein lauschiger Platz mit zwei Sitzbänken wartet. Von dort geht es weiter durch einen mit viel Farn bewachsenen Wald zur Alp Untersteinberg (Punkt Schirboden, auch Schürboden). Auf der Alp werden Kühe und Jungvieh gesömmert. Eine Stufenwirtschaft, in der der Bergbauer mit seinem Vieh vom Frühling bis Herbst insgesamt achtmal umzieht. Der Käsespeicher im Dachgeschoss wurde 1805, der Stall 1800 erbaut. Auf der Vorderseite der Sennhütte sind alte Innschriften der Erbauer, eine Jagdszene und ein Alpaufzug zu erkennen. Die Alp ist seit der Erbauung fast unverändert. Den dort produzierten Käse kann man in Stechelberg kaufen.

Vom Schürboden geht es weiter über Alpweiden hinab zur Weissen Lütschine und ein kurzes Stück an ihr entlang. Dann etwas oberhalb vom Fluss durch den Wald und über Treppen durch eine Schlucht zum Bergwerk. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde hier in bescheidenem industriellen Rahmen Erz abgebaut und zu Metall verarbeitet. Im Zentrum stand die Gewinnung von Blei und Silber. 1993/94 wurde der Stollen renoviert.

Vom Bergwerk sind es nur noch wenige Gehminuten zum Berghaus Trachsellauenen (+41 33 855 12 35), wo man sich eine Pause gönnen kann. Von dort geht es weiter parallel, oberhalb der Weissen Lütschine entlang, dessen Ufer man bei Sichellauenen wechselt. Wenig später trifft man in Stechelberg ein. Im familiengeführten Hotel Stechelberg (+41 33 855 12 02) kann man nochmals einkehren. Die Busstation ist nur wenige Meter von dort entfernt.

 

Tipp: Diese Wanderung kann auch als geänderte Route «Gimmelwald – Berghotel Obersteinberg – Oberhoresee – Trachsellauenen – Stechelberg» gewandert werden.

 

 

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 Wanderkarte 

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