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Graubünden

Val d’Uina: S-charl – Sesvennahütte – Schlinigpass – Sur En

schwer | 8.20 h |  24 km ↑ 1241 ↓ 1926  

Wanderung ins wildromantische Val d’Uina und zum spektakulären Felsenweg. Von S-charl via Val Sesvenna, Sesvennahütte, Schlinigpass nach Sur En. Eine Grenzwanderung zwischen Engadin und Vinschgau, Schweiz und Italien.

 

T3 - schwer 8.20 h 24 km
Jul-Okt 1241 Hm 1926 Hm
Start:S-charl – Bushaltestelle
Ziel:Sent, Sur En– Bushaltestelle
Einkehr:Unterkunft und Verpflegung: S-charl, Sesvennahütte, Sur En
nur Verpflegung: Uina Dadaint
Highlights:Felsenweg im Val d’Uina, Bergpanorama
Hinweis:Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
S-charl
1808 m.ü.M.
00.00 h
Alp Sesvenna
2098 m.ü.M.
01.00 h
Fuorcla Sesvenna
2818 m.ü.M.
03.45 h
Sesvennahütte AVS
2258 m.ü.M.
05.00 h
Schlinigpass
2309 m.ü.M.
05.20 h
Uina Dadaint
1799 m.ü.M.
06.40 h
Uina Dadora
1499 m.ü.M.
07.00 h
Sur En
1124 m.ü.M.
08.20 h

 

Wegbeschrieb

Ausgangspunkt der Wanderung ins Val d’Uina ist die Bushaltestelle in S-charl direkt beim Dorfplatz. Von dort geht es auf der Alpstrasse in nordöstlicher Richtung. Immer der Aua Sesvenna entlang wandert man hinauf zur idyllischen Alp Sesvenna, welche zu Sömmerungszeiten bewirtet ist. Hier folgt man dem Bachlauf in östlicher Richtung. Über Alpweiden und durch lichte Arvenwälder geht es hinein ins Val Sesvenna. Gegen Ende des Tales steigt der Weg steil an zur Fuorcla Sesvenna. Oben angekommen auf der Fuorcla Sesvenna überschreitet man die Landesgrenze nach Italien. Zur Rechten auf der Grenzlinie zwischen Schweiz-Italien sind der mächtige Piz Sesvenna (3204 m) mit dem Sesvennagletscher, der Muntpitschen (3161 m) und der Fernerspitz (2953 m) zu sehen. 

Die Sesvennahütte nun im Blick geht es hinab ins Valle di Slingia und zur Sesvennahütte (+39 347 954 1069), die zum Alpenverein Südtirol gehört. Die im Sommer bewartete Hütte liegt umgeben von prächtigen Alpwiesen. Eine Übernachtungsmöglichkeit bietet sich an.

Von der Sesvennahütte führt der Wanderweg in einem kurzen Aufstieg auf den Schlinigpass, wo man in die Schweiz zurückkehrt. An der Alp Sursass vorbei geht es hinab zum schmalen Eingang in den Felsenweg Il Quar. Der im Jahr 1910 aus dem Kalkfelsen gesprengte, rund 600 Meter lange Weg ermöglichte den Zugang zum italienischen Südtirol. Bis dahin war die Uinaschlucht unbezwingbar. Alsbald wurde der Felsenweg auch von Schmugglern benutzt. Der gut einen Meter breite Weg, der mit Seilen und Geländer gesichert ist, führt zumeist als felsüberdachte Felsgalerie durch zwei kurze, unbeleuchtete Tunnel. Es wartet Nervenkitzel pur! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich.

Schon im Felsenweg eröffnet sich der Blick hinab in das Val d’Uina. Hat man die Schlucht hinter sich, geht es im Abstieg über die Alp Uina Dadaist, die zur Einkehr einlädt. Auch selbstgemachten Käse kann man kaufen. Von dort geht es auf dem Forstweg durch das wildromantische Val d’Uina an der Alp Uina Dadora vorbei nach Sur En, wo man Busverbindungen nach Sent und Scoul hat.

 

 

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Wanderkarte

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