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Anforderung
T1
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Körperliche Anforderung
Mittel
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Dauer
02:20 h
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Distanz
7.7 km
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Aufstieg
402 m
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Abstieg
391 m
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Tiefster Punkt
379 m
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Höchster Punkt
770 m
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Beste Jahreszeit
Highlights
- Traumhafte Aussicht vom 772 hohen Gipfel Gisliflue
- Einkehren im Schlossladen der Stiftung Schloss Biberstein mit schöner Terrasse
Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bushaltestelle Auenstein, Eggen. Gut mit dem Bus von Aarau oder Wildegg zu erreichen. Von der Busstation folgt man den gelben Wanderwegsignalisationen die Strasse hinauf und biegt kurz darauf nach links in die Strasse Grabenacher ab. Nun bergauf, an den letzten Häusern vorbei bis zur Weggablung, wo man geradeaus dem Wanderweg folgt. An Weiden vorbei und dann hinein in den Wald. Schon bald erreicht man die nächste Kreuzung, wo es geradeaus auf dem schmalen Pfad durch kühlenden Wald weiter geht. Bei der kommenden Weggablung gibt es rechts ein Bänklein mit schöner Aussicht. Dem breiten Schotterweg geradeaus folgend, nun durch offenes Gelände, in langgezogenen Kehren moderat bergauf bis zum nächsten Wegweiser. Ab da ist die Route hinauf zur Gisliflue signalisiert. Bei der Weggablung kann man nach rechts einen Abstecher für einen Augenschein auf den Steinbruch der Jura Cement Fabriken AG nehmen.
Weiter geht es am Bergmatthof vorbei hinauf zum Wegweiser Veltheimerberg. Bei herrlichen Aussichten wandert man am Waldrand entlang und erreicht den Rastplatz in einer Jurapark-Baumkapelle. Inmitten von vier Bäumen, die in einem Quadrat angeordnet sind, befindet sich eine Holzbank. Hier befindet man sich übrigens im Jurapark Aargau, ein Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung.
Dem breiten Wanderweg leicht aufwärts folgend, erreicht man einen weiteren Wegweiser, wo man dem Schild «Gratweg Gisliflue» nach links folgt. Alternativ kann man auch dem längeren Weg via Gisliflue NFH (Naturfreundehaus) wandern. Der gut ausgebaute Gratweg führt kurz steil bergauf, aber nicht ausgesetzt, und wird dann wieder flacher und mündet auf einen breiten Forstweg ein. Stetig den gelben Signalisationen folgend erreicht man schliesslich den 772 hohen Gipfel Gisliflue mit traumhafter Aussicht. Der Blick schweift über die hügelige Tafel- und Kettenjuralandschaft. In der Ferne über fast den gesamten Schweizer Alpenbogen, vom Alpstein mit Glärnisch und Säntis, zu den Glarner-, Zentralschweizer- zu den Berner Alpen, bis zum Jura und Schwarzwald. Im Talboden der Aargau mit der mäandrierenden Aare, die markante Siedlung Telli, und in der Ferne sind der Hallwilersee und Baldeggersee auszumachen. Auf der anderen Seite liegt das Schenkenbergertal mit der Burgruine Schenkenberg am Hang.
Die Gisliflue befindet sich im Aargauer Kettenjura und ist seit 1996 Bestandteil im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN). Auf dem Gipfel befindet sich ein Triangulationspunkt, als Teil des schweizerischen Vermessungsnetzes.
Von der Gisliflue folgt man dem Wegweiser in Richtung Biberstein. Ein kurzes Stück ist der Abstieg steil und steinig. Dann geht es etwas gemütlicher hinab zum Wegweiser Gatter. Von da weiter auf dem breiten Schotterweg, am Waldrand entlang und an einer Lichtung vorbei. Zum Schluss wandert man nochmals auf schmalem Pfad durch Wald, mehrmals den breiten Forstweg querend, dann durch offenes Gelände, bis man Biberstein erreicht und die Bushaltestelle Biberstein, Dorf. Etwa drei Minuten weiter der Strasse hinab folgend, befindet sich auf der rechten Strassenseite das Restaurant La Pergola Biberstein (+41 62 827 22 23) und gleich gegenüber der Schlossladen (+41 62 839 90 70) der Stiftung Schloss Biberstein. Eine Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsstätte für erwachsene Menschen mit geistiger oder mehrfacher Beeinträchtigung. Im Schlossladen können Brot und Süsses aus der eigenen Bäckerei, sowie Produkte wie Kerzen, Handgewobenes, Holzwaren u.v.m. aus den eigenen Werkstätten, wie auch interessante, dort hergestellte Bouillons, Pestos etc. erworben werden. Im Laden gibt es eine kleine Kaffeeecke und draussen eine sehr schöne Terrasse mit Stühlen, Tischen und Holzliegen bei toller Aussicht.
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