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Anforderung
T1
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Körperliche Anforderung
Leicht
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Dauer
01:45 h
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Distanz
6.9 km
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Aufstieg
152 m
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Abstieg
152 m
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Tiefster Punkt
1850 m
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Höchster Punkt
1879 m
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Beste Jahreszeit
Highlights
- Idyllischer Glattalpsee
- Berggasthaus Glattalp mit Liegestühlen & guter Alpenküche
Hinweise
- Am südlichen Seeufer kurzer Abschnitt T2-Bergweg über Geröll, jedoch nicht ausgesetzt
- Von Frühling bis Frühsommer kann die Begehung am südlichen Seeufer je nach Wasserstand erschwert sein, eine Umleitung ist signalisiert
Ausgangspunkt der Wanderung ist die Seilbahn-Bergstation auf der Glattalp auf 1869 Metern über Meer. Die Talstation Sahli ist mit dem Bus erreichbar. Die Glattalp liegt zuhinterst im Muotathal oberhalb des Bisistals im Kanton Schwyz. Dem Wegweiser in Richtung Glattalpsee folgend, erreicht man bereits nach rund 10 Minuten das urchig-gemütliche Berggasthaus Glattalp (+41 41 830 12 04). Liegestühle verlocken zum Relaxen, und eine tolle Schweizer Alpenküche sorgt für kulinarische Genüsse.
Auf dem breiten Kiesweg wandert man im leichten Auf und Ab in Richtung Bergsee. Die auf einer Hochebene und in einer Mulde gelegene Glattalp ist geprägt durch Flachmoore und saftige Wiesen, während des Bergfrühlings eine wahre Blumenpracht. Darin verstreut liegen Dolinen – trichterförmige Karstlöcher – und bizarr geformte Karrenfelder. Rechts ragen die markanten Jegerstöcke mit ihren senkrecht abfallenden Felsflanken in den Himmel, und schon von Weitem ist am Talabschluss der markante Höch Turm zu erkennen. Ein wahres Naturjuwel! Zwischen grünen Alpweiden und majestätischen Bergen verbringen Kühe, Schweine, Pferde und Schafe den Sommer auf der Glattalp.
Im Winter sind aufgrund der besonderen Topografie extreme Kältewerte auf der Glattalp keine Seltenheit. In der Mulde sammelt sich kalte Luft, die nicht entweichen kann. Dadurch bildet sich ein sogenannter Kaltluftsee. Die Glattalp hält den inoffiziellen Schweizer Kälterekord mit beeindruckenden −52,5 °C, gemessen am 7. Februar 1991.
Beim Wegweiser Seeloch folgt man dem rechten Weg in Richtung Glattalpsee, Seeboden und Ortstock. Der Weg ist breit und einfach zu gehen und weist nur wenige Auf- und Abstiege auf. Schon bald passiert man einen kleinen See und kleinere Tümpel, in denen sich auch mal Enten aufhalten. Kurz darauf eröffnet sich der Blick auf den idyllischen, türkisblauen Glattalpsee.
Der Bergsee wird zur Stromproduktion genutzt. Dabei wird das Wasser unterirdisch gefasst und über eine mehrere Kilometer lange Druckleitung ins Kraftwerk Sahli geführt. Jährlich versickern unter dem Seegrund rund 6,5 Millionen Kubikmeter Wasser durch die Felsspalten. Dies entspricht etwa einer kompletten Seefüllung. Ein Projekt sieht deshalb vor, Teile des Seegrunds abzudichten und dadurch jährlich rund 8 Millionen Kilowattstunden zusätzlichen Strom zu erzeugen.
Der Wanderweg führt hinunter zum Ufer. Vom Frühling bis in die Sommermonate kann die Begehung dieses Abschnitts am südlichen Seeufer je nach Wasserstand des Glattalpsees erschwert sein. Eine Umleitung ist entsprechend signalisiert. Anschliessend folgt der anspruchsvollste Abschnitt der Wanderung über Geröll. Der kurze Teilabschnitt entspricht einem T2-Bergweg, ist jedoch nicht ausgesetzt. Auch bis in den Frühsommer können hier noch Schneefelder liegen. Unterwegs finden Mutige immer wieder Badestellen für einen Sprung ins kühle Wasser.
Am Ende des Bergsees steigt der Weg leicht in Richtung Talabschluss an und führt zu einer Brücke, unter der der Glattalpseebach kanalisiert wurde. Kurz darauf erreicht man den Wegweiser Seeboden, den Wendepunkt der Tour. Von dort wandert man auf breiten Wegen entlang des nördlichen Seeufers zurück und geniesst schöne Ausblicke auf den See sowie die Jegerstöcke. Die Route führt schliesslich wieder zum Wegweiser Seeloch. Von dort geht es über das Berggasthaus Glattalp auf demselben Weg zurück zur Bergstation der Seilbahn auf der Glattalp.
Wer will, kann noch eine Abstecher hinauf zur Glattalphütte SAC (+41 41 830 19 39) machen oder bei der Talstation in der Bergwirtschaft Sahli-Alp (+41 79 387 48 28) nochmals einkehren.



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