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Anforderung
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Körperliche Anforderung
Leicht
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Dauer
01:30 h
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Distanz
4.2 km
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Aufstieg
156 m
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Abstieg
156 m
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Tiefster Punkt
1614 m
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Höchster Punkt
1762 m
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Beste Jahreszeit
Highlights
- Autofreie Sonnenterrasse Grächen mit historischen Gebäuden
- Grächnersee mit Restaurant
- Aussichten in die Bergwelt und ins Tal
Ausgangspunkt dieser Winterwanderung ist Grächen, hoch über dem Mattertal. Das autofreie und authentische Walliser Bergdorf liegt auf rund 1620 Metern auf einer langgezogenen Sonnenterrasse. Grächen ist mit dem Bus von St. Niklaus VS aus erreichbar. Nach St. Niklaus VS gelangt man mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn von Visp in Richtung Zermatt.
Von der Bushaltestelle Grächen Zentrum folgt man dem Winterwanderweg Alpe-Äbnet-Waldrand-Weg Nr. 861. Der Weg führt zunächst in Richtung Dorfplatz, wo mehrere Restaurants zur Einkehr einladen. Kurz vor dem Platz biegt man nach links ab. Durch das Dorf, am Sportzentrum vorbei, gelangt man bis zum Waldrand, wo der Weg in einer scharfen Linkskurve bergauf führt. Stetig ansteigend passiert man die Chilcheri-Wasserleite. Die Wasserleitungen nennt man in Grächen nicht «Suonen», wie in anderen Gebieten des Oberwallis, sondern «Wasserleiten». Insgesamt vier historische Wasserleiten durchziehen das Gebiet rund um Grächen. Die Eggeri ist die oberste und wohl älteste Wasserleite; sie wurde vermutlich bereits im 14. Jahrhundert erstellt.
Anschliessend geht es ein kurzes Stück durch den Wald bergauf, bis man den Grächner See erreicht, der Z’Seew genannt wird. Hier bietet sich eine Einkehr im Restaurant Zum See (+41 27 956 10 70) an. Auf der grossen Sonnenterrasse direkt über dem See oder im gemütlichen Stübli lässt es sich wunderbar entspannen. Wer möchte, kann auch in der Pension Aaron übernachten.
Bei herrlichen Aussichten führt der Weg weiter durch offenes Gelände und passiert die Alpe Äbnet, einen idyllischen Ort. Bei Riti kann man einen kurzen Abstecher machen: Dem Wegweiser in Richtung Bärgji und Stalden folgend, gelangt man hinab zu alten Walliser Holzhäusern, Ställen und Speichern. Dort steht das älteste Wohnhaus von Grächen – ein massiver Blockbau aus Lärchenholz, in dessen Wohnstube in gotischen Lettern die Jahreszahl «1477» sowie der Name des Erbauers «Anthonius Steiner» eingraviert sind.
Kurz nach Riti folgt der Weiler Egga. Hier lohnt sich ein Blick in die 1852 erbaute Barockkapelle. Mit Blick auf Grächen wandert man anschliessend hinab, an der Talstation der Hannigalpbahn vorbei, zurück zum Ausgangsort.
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