-
00:00 h
-
00:20 h
Hasenmatt
596 m.ü.M. -
-
00:25 h
Mettlenbrücke
591 m.ü.M. -
-
00:45 h
Feuerstelle
637 m.ü.M. -
-
01:00 h
Obermatt
674 m.ü.M. -
-
01:05 h
Arnibrügg
672 m.ü.M. -
01:10 h
Feuerstelle
693 m.ü.M. -
-
01:40 h
Aaschlucht
815 m.ü.M. -
-
01:50 h
Feuerstelle «Tonis Balm»
863 m.ü.M. -
-
02:15 h
-
02:30 h
-
02:40 h
-
Anforderung
T2
-
Körperliche Anforderung
Mittel
-
Dauer
02:40 h
-
Distanz
8.9 km
-
Aufstieg
479 m
-
Abstieg
48 m
-
Tiefster Punkt
567 m
-
Höchster Punkt
1002 m
-
Beste Jahreszeit
Highlights
- Idyllische, wilde Aaschlucht mit zahlreichen Brücken, Stegen und Hängebrücken
- Feuerstellen
Hinweis
- T1-Wanderweg bis Wegweiser «Aaschlucht», dann T2-Bergweg
- Keine Bademöglichkeiten!
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Grafenort (Achtung: Zug «Halt auf Verlangen»). Von dort geht man zu den Wegweisern, wo sich auch das 1690 erbaute barocke Herrenhaus Grafenort befindet. Dieses diente als klösterliche Sust und Talresidenz des Abtes von Engelberg. Zudem war es Ferienort für Mönche und Herberge für vornehme Reisende. Zum Ortsbild von Grafenort gehören auch die 1689 erbaute Kapelle zum Heiligen Kreuz und die, auf der gegenüberliegenden Strassenseite gelegene, Wirtschaft Grafenort (+41 41 637 00 85, Öffnungszeiten beachten) mit Baujahr 1778.
Dem Wegweiser in Richtung Aaschlucht folgend erreicht man kurz darauf vor der Brücke den nächsten Wegweiser. Ab hier folgt man immer der Route der ViaSbrinz Nr. 40 in Richtung Aaschlucht und Engelberg. Zunächst wandert man auf dem breiten Spazierweg nur sehr leicht bergauf, manchmal fast eben, meist durch Wald. Bei Hasenmatt und Mettlenbrücke wechselt man jeweils über Brücken die Uferseite. Ein kurzes Stück führt die Route dem Bahngleis entlang, dann geht es parallel zur Engelberger Aa weiter. Ab und zu sieht man vor sich in der Ferne bereits die Engelberger Alpen. Die erste schöne Feuerstelle mit Tischen und Sitzbänken, direkt am Fluss gelegen, bietet eine Rastmöglichkeit.
Jetzt steigt der Weg etwas mehr an, rechts vom Fluss stürzt ein Wasserfall imposant über Felsen hinab. Weiter geht es zum Weiler Obermatt und am Stausee vorbei. Bei der Wegkreuzung biegt man rechts ab und gelangt zur steinernen Arnibrügg, wo man erneut die Uferseite und vom Kanton Obwalden in den Kanton Nidwalden wechselt. Denn die Engelberger Aa ist auf diesem Flussabschnitt bis kurz vor Engelberg auch ein Grenzfluss zwischen diesen beiden Kantonen. Nach wenigen Minuten erreicht man den nächsten Picknickplatz mit Top-Feuerstelle, einer offenen Hütte, Brunnen, Schaukel und mit einem riesigen Tisch aus Naturstein mit kreativen, geschnitzten Holzhockern rundherum. Die Engelberger Aa ist hier bereits sehr wild. Gebadet kann übrigens auf dieser Flusswanderung nicht. Zu ungestüm und gefährlich reissend ist der Bergfluss.
Mit dem Titlis im Blick wandert man noch immer auf einem einfachen, breiten Wanderweg hinauf und erreicht die erste Hängebrücke. Nach deren Überquerung wandert man durch einen schönen Wald mit vermoosten Steinen und riesigen Felsbrocken und gelangt zur nächsten Hängebrücke. In der Mitte befindet sich eine Aussichtsplattform. Wild und ungezähmt stürzt der Wildbach zwischen Steinblöcken tosend talwärts. Ein eindrückliches Naturschauspiel. Auf der anderen Flussseite führt der breite Weg hinauf zu einem Steg, auf welchem man erneut das Ufer wechselt und kurz darauf geht es über den nächsten. Nach wenigen Minuten weiter des Weges ist man beim Wegweiser Aaschlucht angekommen. Hier mündet der T1-Wanderweg in den T2-Bergweg. Zunehmend schmaler und steiler wird die Route. Die Aaschlucht verengt sich. Rechts im Blick der Arnibach, der in die Engelberger Aa fliesst.
Auf einer kurzen Passage quert man einen gerölligen Steilhang, dann gehts über eine Treppe hinauf und weiter durch Wald. Mitten in der wilden Schlucht dann die idyllische Feuerstelle «Tonis Balm», benannt nach dem Erbauer Toni Zumbühl. Hier gibt es einen offenen Unterstand unter einer schützenden Felswand. Darin eine Feuerstelle mit Brennholz, Tischen und Sitzbänken. Ausserhalb der Hütte gibt es weitere Feuerstellen und einen Brunnen. Ein sehr schöner Platz zum Verweilen.
Noch sechsmal quert man die Engelberg Aa über Stege und Hängebrücken und zum Schluss noch eine alte, steinerne Brücke, bis man oben beim Eugenisee angekommen ist. Dazwischen erlebt man den wilden, tosenden Fluss hautnah, spürt die Gischt auf der Haut. An heissen Tagen ist diese Wanderung durch den schattenspendenden Wald bestens geeignet.
Die Route führt rechts am Eugenisee entlang. Dahinter türmt sich die Engelberger Bergwelt auf. Am Ende des Sees biegt man rechts ab, geht über die Brücke zum Gebäude des Kraftwerks Trübsee, wo man links abbiegt und dem Wasserkanal folgt. An der Talstation der Titlisbahn vorbei, dann weiter am Kanal entlang bis zur übernächsten Brücke, über die man geht.Nun immer geradeaus, den Wanderweg-Signalisationen folgend, dann kommt man zum Bahnhof Engelberg. Hier gibt es auch einige Restaurants zur Einkehr.
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