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Bern
0

Gurten – Gurtenturm – Köniztal – Kehrsatz – Wabern

Bern

Gurten – Gurtenturm – Köniztal – Kehrsatz – Wabern

T1

02:15 h

8.5 km

198 m

472 m

Apr-Nov

Schöne Wanderung vom Gurten rund um den Berner Hausberg nach Wabern. Zu Beginn erwartet einen das Highlight mit der Aussicht vom Gurtenturm sowie vom Aussichtspunkt Gurten Ostsignal. Anschliessend wandert man durch das idyllische, ländliche Köniztal und via Kehrsatz nach Wabern.

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Karteninformationen
Auf der Karte wird die Schneehöhe (in cm) mit den folgenden Farben angezeigt:
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Routenverlauf
  • 00:00 h

    Gurten Kulm
    839 m.ü.M.

  • 00:05 h

    Gurten-Turm
    856 m.ü.M.

  • 00:15 h

    Ostsignal
    858 m.ü.M.

  • 00:40 h

    Jennershus
    698 m.ü.M.

  • 01:25 h

    Breitägerte (Kehrsatz)
    640 m.ü.M.

  • 01:45 h

    Rossacker
    675 m.ü.M.

  • 01:50 h

    Schalestei
    666 m.ü.M.

  • 02:15 h

    Wabern
    566 m.ü.M.

Technische Daten
  • Anforderung

    T1

  • Körperliche Anforderung

    Mittel

  • Dauer

    02:15 h

  • Distanz

    8.5 km

  • Aufstieg

    198 m

  • Abstieg

    472 m

  • Tiefster Punkt

    566 m

  • Höchster Punkt

    858 m

  • Beste Jahreszeit

Highlights

  • Gurten mit Kinderspielplatz & Feuerstellen
  • Aussicht vom Gurtenturm
  • Aussicht vom Gurten Ostsignal
  • Idyllisches Köniztal

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Berner Hausberg Gurten, erreichbar mit der Gurtenbahn von Wabern. Was für die Zürcher der Uetliberg ist, ist für die Berner der Gurten ein wichtiges Naherholungsgebiet. Der Gurten blickt auf eine reiche und lange Geschichte zurück. Bereits im 6. Jahrhundert diente er als Wachposten.

Der Gurtenpark «Park im Grünen» ist nicht nur bekannt für das Gurtenfestival, sondern bietet das ganze Jahr über allerlei Abwechslung. Für die Kleinen sorgt ein riesiger Kinderspielplatz mit Kegelbahn, Klettergeräten und einer Kleineisenbahn für Spass. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dieser der grösste Kinderspielplatz von Bern.

Vom Gurten Kulm geht man am Take-away Bahnhöfli vorbei und weiter zum schon von Weitem sichtbaren Kulmgebäude mit dem markanten Zwiebelturm, in dem sich ein Hotel, das Restaurant Gurtners und das Selbstwahlrestaurant Huusbüffe befinden. 1901 als Kurhotel Gurten Kulm eröffnet, zog es schon bald wohlhabende Gäste an, denn es bot bereits modernen Luxus wie Zentralheizung, warme Bäder und Schwitzbäder. Auch die 1899 eröffnete elektrische Gurtenbahn ermöglichte eine bequeme Anreise.

Vom Kulmgebäude geht es hinauf zum Gurtenturm. Auf dem Platz des heutigen Turms befand sich im 15. Jahrhundert eine Hochwacht mit einem «Chutz», zu Deutsch ein Feuerstock. Bei Gefahr wurde dieser angezündet, und das Höhenfeuer warnte die Stadtbewohnenden; die Kirchenglocken des Berner Münsters schlugen Alarm. 1847 wurde der «Chutz» auf dem Gurten zum letzten Mal angezündet.

Der heutige 25 Meter hohe Gurtenturm (Westsignal) wurde im Jahr 2000 eröffnet. Oben bietet sich eine fantastische Rundsicht auf den Alpenbogen mit den Berner-, Freiburger- und Urner Alpen sowie über die Jurakette und das Napfgebiet. Panoramatafeln erläutern die sichtbaren Gipfel. Auch die nahe Stadt Bern mit dem Bundeshaus und der Altstadt ist zu sehen, darunter schlängelt sich die Aare hindurch.

Vom Gurtenturm geht man den Stichweg hinunter zum Wanderweg, in den man nach links einbiegt und am Sendemasten vorbeigeht. Nun folgt man dem Weg zum Gurten Ostsignal: am Kinderspielplatz vorbei, dann durch den Gurtenpark mit einer schönen Baumallee und an der grossen Wiese entlang. Bald ist der Triangulationspunkt zu sehen, ein Vermessungspunkt der Landestopografie. Dort angekommen laden viele Sitzbänke dazu ein, die wunderschöne Aussicht auf das Mittelland, den Bantiger-Turm, hinab nach Belp sowie auf die Alpen mit dem Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau zu geniessen. Auch hier gibt es eine Panoramatafel.

Vom Ostsignal geht man ein kurzes Stück auf demselben Weg zurück, vorbei an einer tollen Feuerstelle mit bereitgestelltem Holz. Insgesamt gibt es sieben offizielle Brätlistellen auf dem Gelände des Gurtenparks. Beim nächsten Wegweiser folgt man dem Weg hinab nach Köniz. Dieser führt am FriedWald vorbei, einer Bestattungsform, bei der die Asche Verstorbener im Wald direkt zu den Wurzeln eines Baumes gegeben wird.

Auf dem breiten Wanderweg geht es leicht bergab. Bei der nächsten Weggabelung biegt man nach links auf einen schmalen Pfad ab und folgt der Route in Richtung Jennershus–Kehrsatz. Kurz darauf erreicht man den Wegweiser Jennershus und folgt weiter der Richtung Kehrsatz. Nun wandert man durch das idyllische, ländliche Köniztal mit alten Bauernhöfen, weidenden Kühen sowie bunten, duftenden Blumenwiesen.

Auf breitem Weg passiert man den Hof Jennershaus; wenig später führt ein schmaler Pfad bergab in Richtung Tal. Zunächst geht es am Waldrand entlang mit herrlicher Aussicht ins Köniztal, dann auf breiterem Weg und schliesslich steil durch den Wald hinauf, bis man später auf fast ebenem Terrain durch das Tal wandert. Danach geht es bei den ersten Häusern bergauf und durch das Quartier Breitägerten, das zur Gemeinde Kehrsatz gehört. Beim Wegweiser Breitägerten biegt man nach links ab und folgt der Route in Richtung Wabern. Nun geht es die Gurtenstrasse hinauf. Rechts sieht man den Flughafen Belp, und beim Blick zurück ist nochmals das Dreigestirn auszumachen.

Am Ende des Quartiers biegt man rechts auf einen schmalen Wanderweg ein, der in den Wald führt. Nach der kurzen Waldpassage wandert man durch offenes Gelände an Wiesen vorbei zum Rossacker, wo es auf breitem Weg am Waldrand weitergeht. Rund fünf Minuten vom Wegweiser Rossacker entfernt befindet sich im Wald der Findling Schalestei. Oben auf dem Schalenstein befinden sich zahlreiche runde Vertiefungen, die von Menschen geschaffen wurden. Alter und Bedeutung dieser Schalen sind nicht bekannt; denkbar ist, dass sie Opferritualen dienten.

Immer den gelben Wanderwegweisern nach Wabern folgend, wandert man auf breitem Weg weiter. Bald gibt es auch wieder einen schönen Aussichtspunkt auf die Stadt Bern. Zum Schluss geht es recht steil bergab nach Wabern und zur Talstation der Gurtenbahn.

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