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Anforderung
T1
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Körperliche Anforderung
Mittel
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Dauer
02:35 h
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Distanz
10.5 km
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Aufstieg
153 m
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Abstieg
252 m
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Tiefster Punkt
824 m
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Höchster Punkt
930 m
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Beste Jahreszeit
Highlight
- Hochmoor von Rothenthurm
Hinweise
- Während der Vogelbrutzeit von Mitte März bis Mitte Juli wird der Wanderweg auf zwei Abschnitten umgeleitet. Die Wegsignalisationen der Route Nr. 835 werden in dieser Zeit entsprechend umgehängt, sodass kein langes Suchen nötig ist.
- Wege nicht verlassen
- Pflanzen pflücken verboten
- Hunde an der Leine führen
Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Bahnhof Rothenthurm im Kanton Schwyz. Von dort folgt man nicht dem Wegweiser, sondern geht geradeaus zur Hauptstrasse und biegt nach links in diese ab. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite sieht man den Letziturm. Der mittelalterliche Turm wird wegen seines roten Schindeldachs auch Roter Turm genannt. Der 1323 erbaute Letziturm war Teil einer 450 Meter langen Mauer. Die Wehranlage schützte im Verbund mit den Letzinen in Brunnen, Arth und Morgarten den Schwyzer Talkessel. Die Letzimauer wurde vermutlich im 18. Jahrhundert abgerissen.
Bis zum Ziel in Biberbrugg folgt man nun stets den Signalisationen der Route «Moorweg Rothenthurm Nr. 835». Während der Vogelbrutzeit von Mitte März bis Mitte Juli wird der Wanderweg auf zwei Abschnitten umgeleitet. Die Wegsignalisationen der Route Nr. 835 werden in dieser Zeit entsprechend umgehängt, sodass kein langes Suchen nötig ist.
Vor dem Café Turm (+41 41 838 15 65) biegt nach links in die Altmattstrasse ein. Man überquert die Bahngleise und kommt am Breitä Stübli (+41 41 838 14 27) vorbei. Kurz nach dem folgenden Bauernhof wandert man auf einem schmalen Pfad durch die Wiese. Danach geht es auf einem Teersträsschen bis zum Wegweiser Möslibrugg und weiter über breite Wanderwege durch flaches Terrain. Nun befindet man sich mitten in der geschützten Moorlandschaft von nationaler Bedeutung. Das Hochmoor von Rothenthurm ist mit über 100 Hektaren das grösste zusammenhängende Hochmoor der Schweiz. Auffällig sind die Holzhütten, die sogenannten Turpnä-Hüttli, die sich über die Landschaft verstreuen. Sie zeugen von der Zeit, als noch Torf gestochen wurde – im lokalen Dialekt «Turpnä» genannt – und darin zu Brennmaterial getrocknet wurde. Mit der Annahme der Rothenthurm-Initiative wurde 1987 der Schutz der Moore in der Schweiz in der Bundesverfassung verankert.
Das Moorgebiet von Rothenthurm bietet Flora und Fauna ein wichtiges Refugium, darunter auch vielen vom Aussterben bedrohten Arten. Dazu zählen seltene Vogelarten wie Wiesenpieper, Feldlerche und Wachtel. Zudem wachsen hier seltene Pflanzen wie Orchideen, Sumpfdotterblumen, Wollgräser und der stark gefährdete Sonnentau. Auch Amphibien, Moorfrösche und Libellen finden im trogförmigen Hochtal der Biber mit seinen Auen einen geschützten Lebensraum. Moorlandschaften sind äusserst wichtige und einzigartige Ökosysteme. Sie bieten nicht nur Lebensraum, sondern binden auch Kohlenstoff im Torf – weltweit rund 455 Gigatonnen. Gleichzeitig zählen sie zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen überhaupt.
Auf dem von Riedwiesen gesäumten Weg erreicht man via Bubrugg den Wegpunkt Bibersteg. Hier bietet sich ein schöner Blick auf die mäandrierende Biber. Wer möchte, kann die Wanderung beim Bibersteg abbrechen und zum Bahnhof Altmatt wandern. Weiter geht es durch die weite Ebene, die sich je nach Jahreszeit in unterschiedlichen Farben präsentiert – von frischem Grün bis zu goldenen und braunroten Tönen im Herbst. Dazwischen quert man kleinere Auen- und Moorwälder.
Kurz vor dem Bahnhof Biberbrugg kann man, wenn man möchte, im Hotel Restaurant Post Biberbrugg (+41 55 412 27 71) noch einkehren.
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