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Startpunkt

Laufenburg – Bahnhof

Endpunkt

Stein-Säckingen – Bahnhof

Wetterprognose

  • Laufenburg
  • Stein AG

Webcam

  • Laufenburg
  • Bad Säckingen

Unterkünfte & Verpflegung

Beck Maier – Café Restaurant
Baslerstrasse 1
5080 Laufenburg

+41 62 869 70 10 beck-maier.ch

Warteck Laufenburg
Burgmattstrasse 14
5080 Laufenburg

+41 62 874 18 98 wartecklaufenburg.ch

Hotel Mokka Laufenburg
Fischergasse 11
5080 Laufenburg

+41 76 244 60 86 booking.com

Zollhüsli Stein
Rheinbrückstrasse 16
4332 Stein AG

+41 79 481 33 33 zollhüsli-stein.ch

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Aargau
3

Laufenburg – Stein-Säckingen, Rheinuferweg (ViaRhenana)

Aargau

Laufenburg – Stein-Säckingen, Rheinuferweg (ViaRhenana)

T1

02:45 h

11 km

93 m

102 m

Mar-Nov

Top-Wanderung von der malerischen, historischen Doppelstadt Laufenburg am Rhein entlang nach Stein AG. Zum Schluss ein Abstecher über die längste gedeckte Holzbrücke Europas ins deutsche Bad Säckingen, eine der schönsten Städte Süddeutschlands. Dazwischen ein idyllischer Wanderweg am Ufer des Rheins entlang mit lauschigen Plätzen.

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Karteninformationen
Auf der Karte wird die Schneehöhe (in cm) mit den folgenden Farben angezeigt:
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Karte & Höhenprofil
Routenverlauf
  • 00:00 h

    Laufenburg
    318 m.ü.M.

  • 00:25 h

    Wasserkraftwerk Laufenburg
    301 m.ü.M.

  • 01:40 h

    Sisseln
    291 m.ü.M.

  • 02:15 h

    Wasserkraftwerk Säckingen
    291 m.ü.M.

  • 02:25 h

    Stein Holzbrücke
    286 m.ü.M.

  • 02:45 h

    Stein-Säckingen
    311 m.ü.M.

Technische Daten
  • Anforderung

    T1

  • Körperliche Anforderung

    Mittel

  • Dauer

    02:45 h

  • Distanz

    11 km

  • Aufstieg

    93 m

  • Abstieg

    102 m

  • Tiefster Punkt

    285 m

  • Höchster Punkt

    318 m

  • Beste Jahreszeit

Highlights

  • Historische Doppelstadt Laufenburg
  • Idyllische Flusslandschaft des Rheins
  • Längste gedeckte Holzbrücke Europas
  • Malerische Altstadt von Bad Säckingen

Hinweis

  • Ausweis mitnehmen für Grenzübergang nach Bad Säckingen (Deutschland)

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Bahnhof Laufenburg. Von dort folgt man dem Wegweiser in Richtung Stein-Säckingen auf der Route ViaRhenana Nr. 60. Am Beck Maier – Café Restaurant (+41 62 869 70 10) vorbei, dann durch das Wasentor, und man ist bereits in der malerischen Altstadt von Laufenburg mit seinen verwinkelten Gassen. Empfehlenswert ist hier ein Abstecher hinauf zum Schlossberg und zur Burgruine. Graf Rudolf II. von Habsburg liess Laufenburg – da der Ort strategisch und wirtschaftlich bedeutend war – zu einer befestigten Stadt ausbauen. Im Zentrum steht die Burg, erbaut um das Jahr 1200. Heute ist nur noch der Turm erhalten. Diesen kann man besteigen. Oben bietet sich eine fantastische Aussicht über die Altstadt mit der Stadtmauer, zum Rhein und bis zu den umliegenden Jurahügeln. Eine Feuerstelle mit Sitzbänken und Tisch befindet sich etwas unterhalb der Ruine auf einer grossen Wiese.

Auch einen Abstecher über die Laufenbrücke ins ebenso schöne deutsche Laufenburg ennet dem Rhein lohnt sich. Unter der Laufenbrücke befand sich übrigens der «Kleine Laufen», was «kleiner Wasserfall, Wasserstrudel, Stromschnelle» bedeutet. Bis zum Bau des Kraftwerks Laufenburg 1908 war dies die imposanteste Stromschnelle des Hochrheins. Die Doppelstadt Laufenburg wurde erst 1801 durch die Mediation Napoleons getrennt und der Rhein zur Landesgrenze erklärt. Das Fricktal gehörte fortan zur Helvetischen Republik und das rechts vom Rhein gelegene Laufenburg zum Grossherzogtum Baden, dem heutigen Bundesland Baden-Württemberg.

Der ausgeschilderten Route folgend geht es durch die Altstadt hinab zum Rhein. Zunächst passiert man einen kleinen Park mit Spielplatz, dann kurz einen lichten Wald und ein Wohnquartier, bis es wieder über Treppen hinab Richtung Rhein geht. Dann umrundet man einen Tennisplatz und erreicht darauf das Wasserkraftwerk Laufenburg. Das 1914 in Betrieb genommene burgähnliche Kraftwerk steht unter Denkmalschutz.

Nach einem kurzen Wegabschnitt, der über Asphalt etwas bergauf führt, geht es wieder auf den Wanderweg und schon bald führt dieser wieder hinab zum Ufer des Hochrheins. Bis Stein-Säckingen folgt die Route immer direkt am Wasser entlang. Da bei Hochwasser der Uferweg überflutet sein kann, führt ein alternativer und parallel verlaufender «Böschungsweg» etwas weiter oben am Hang entlang. Auf dem Weg nach Sisseln passiert man einige Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die direkt an den Rhein gebaut wurden. Diese müssen auf kurzen Auf- und Abstiegen hinter den Bunkern umgangen werden.

Auf schmalem Pfad durchstreift man die idyllische Flusslandschaft des Rheins. Diese bietet Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna. In den 1990er Jahren kamen von der Aare die Biber zurück an den Hochrhein. Auch der seltene Mittelspecht fühlt sich wegen den zahlreichen alten Eichen hier zu Hause.

Malerische Sandbänke im Rhein laden gleich zu Beginn zum Verweilen ein. Weiter des Weges passiert man die erste von zahlreichen folgenden kleinen Fischerhütten mit Fischergalgen. Auf der gegenüberliegenden Flussseite ist das deutsche Murg auszumachen. Über Jahrhunderte hatte das Flössen auf dem Hochrhein Hochkonjunktur. Vom Mittelalter bis ins Jahr 1914 verkehrte auch eine Fähre von Kaisten nach Murg.

Auf dem herrlichen Rheinuferweg, der gerade im Hochsommer wegen den Bäumen und ihren überhängenden Ästen wohltuenden Schatten bietet, erreicht man Sisseln. Hier könnte man die Wanderung abbrechen und in wenigen Minuten zur Bushaltestelle Sisseln Unterdorf gelangen.

Dem schön angelegten breiten Kiesweg folgend, wandert man zwischen Einfamilienhäusern und dem Rhein weiter. Man überquert den Bach Sissle, dann ist man wieder auf dem schmalen Wanderweg, der direkt am Rheinufer verläuft. Kurz vor Stein AG trifft man auf das Wasserkraftwerk Säckingen. Schon bald verzweigt sich der Wanderweg. Entweder geht man auf dem breiten oberen Weg weiter oder auf dem schmalen Pfad, der einen nochmals zum Rheinufer führt. Hier findet man nochmals lauschige Plätze und eine Feuerstelle. Herrlich von dort auch der Blick hinüber nach Bad Säckingen mit dem prachtvollen, barocken Fridolinsmünster und dessen zwei Türmen, welche das mittelalterliche Stadtbild überragen.

Der Weg führt zur historischen Holzbrücke, die Stein AG mit dem deutschen Bad Säckingen verbindet. Mit 203,7 Metern ist sie die längste gedeckte Holzbrücke Europas. Die ältesten Teile der Brücke stammen aus dem 16. Jahrhundert. Ein historisches Bauwerk von grosser Bedeutung. Ein Abstecher hinüber nach Säckingen sollte nicht fehlen. Das Städtchen zählt zu den schönsten Süddeutschlands. Einkehren kann man etwa in Restaurants auf dem Münsterplatz, direkt vor dem Fridolinsmünster. Für müde Wanderbeine sei das Thermalbad Aqualon Bad Säckingen am Ortsrand von Bad Säckingen empfohlen.

Vom Eingang zur Holzbrücke im aargauischen Stein, wo man übrigens im Zollhüsli Stein (+41 79 481 33 33) einkehren kann, führt die Route unter der Brücke hindurch und dann weiter am Rhein entlang bis zum Wegweiser, der einen nach links hinauf zum Bahnhof Stein-Säckingen leitet.

Weitere Etappen auf der ViaRhenana:
Rheinau – Flaach Ziegelhütte
Eglisau – Kaiserstuhl
Kaiserstuhl AG – Bad Zurzach
Bad Zurzach – Koblenz – Waldshut (D)
Koblenz – Schwaderloch
Schwaderloch – Laufenburg
Rheinfelden – Kaiseraugst

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Bewertungen der Community

Claudine
vor 7 Monaten

Schöne Abschnitte direkt am Rhein. Bei Niedrigwasser sogar noch interessanter, war gestern der Fall, trotz Regen die Tage zuvor. Könnte schwierig werden für Biber und Fische. Nette Städtchen und als Ziele gut gewählt. Historisches erleben in Kombi mit Wandern ist schön. Danke Team.

Christina
vor 7 Monaten

Habe die Wanderung heute gemacht und finde die Beschreibung etwas übertrieben. Laufenburg ist ganz hübsch, aber tot an einem Sonntagmittag. Der Weg hat relativ wenig Abwechslung und die Teile direkt am Rhein sind sehr schmal, so dass man nur hintereinander gehen kann. Der Rhein ist dort auch schon recht dreckig bzw. öl-verschmutzt, das macht es auch nicht besonders idyllisch. Die Holzbrücke und Bad Säckingen sind wirklich ganz schön und es gibt viele Eisdielen und Res ... Mehr anzeigenHabe die Wanderung heute gemacht und finde die Beschreibung etwas übertrieben. Laufenburg ist ganz hübsch, aber tot an einem Sonntagmittag. Der Weg hat relativ wenig Abwechslung und die Teile direkt am Rhein sind sehr schmal, so dass man nur hintereinander gehen kann. Der Rhein ist dort auch schon recht dreckig bzw. öl-verschmutzt, das macht es auch nicht besonders idyllisch. Die Holzbrücke und Bad Säckingen sind wirklich ganz schön und es gibt viele Eisdielen und Restaurants, aber eine der schönsten Städte Europas? Unter einer "Top-Wanderung" stelle ich mir etwas anderes vor.

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