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Anforderung
T2
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Körperliche Anforderung
Leicht
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Dauer
01:50 h
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Distanz
4.9 km
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Aufstieg
344 m
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Abstieg
344 m
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Tiefster Punkt
632 m
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Höchster Punkt
904 m
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Beste Jahreszeit
Highlights
- Kirche San Martino
- Grandiose Aussicht auf dem Monte Roveraccio
- Dorf Sonvico
Ausgangspunkt dieser Wanderung ist die Bushaltestelle Sonvico Sassello oberhalb des Dorfes Sonvico. Sie ist gut mit dem Direktbus von Lugano zu erreichen. Seit 2013 ist Sonvico ein Quartier der Stadt Lugano. Der Dorfname «Sonvico» geht auf die alte Bezeichnung «Summo Vico» (auch: summus vicus) zurück, was auf die Lage des Dorfes auf einem Hügel verweist und «das höchste Dorf» bedeutet.
Bei der Bushaltestelle folgt man dem Wegweiser in Richtung San Martino, der zum Treppenweg hinaufzeigt. Nach der Treppe wandert man bergauf durch den Wald und erreicht nach rund 20 Minuten die Kapelle San Martino, die herrlich auf einer grossen Wiese liegt. Sitzbänke laden dort zur Rast ein.
Archäologische Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits im 7. Jahrhundert an der Stelle der heutigen Kirche ein religiöses Gebäude aus Holz stand. Der damalige Bau steht im Zusammenhang mit dem im Gebäude gefundenen Frauengrab, das eine romanisch-langobardische Fibel enthielt und auf die Zeit zwischen 650 und 700 n.Chr. datiert wird. Entdeckt wurde auch ein kostbarer Altar aus Marmor, der als ältester Altar des Kantons Tessin gilt.
Von San Martino folgt man dem Wanderweg in Richtung Monte Roveraccio und erreicht nach wenigen Minuten bergauf den Wegweiser im Weiler Costa. Dort biegt man nach rechts ab. Alternativ kann man auch den kürzeren Weg hinauf zum Monte Roveraccio nehmen. Die etwas längere Route führt moderat ansteigend durch den Wald bergauf, dann fast eben am Hang entlang durch eine Lichtung. Hier ist der Weg etwas abschüssig – Vorsicht ist geboten. Nach der Lichtung erreicht man einen schönen, grossen Pausenplatz mit Tisch und Sitzbänken. Von hier aus bietet sich bereits eine schöne Aussicht hinab zum Luganersee mit der Stadt Lugano und dem dahinter aufragenden, markanten Monte San Salvatore.
Nun wandert man auf einem breiten Weg, gesäumt von schönen, alten Bäumen, ohne nennenswerte Steigungen. Schliesslich führt der Weg in grossen Kehren hinauf zum Grat und zu einem Wegweiser, wo man nach links abbiegt. Hier bietet sich beim Blick zurück eine herrliche Aussicht auf die markante Bergkette Denti della Vecchia, was zu Deutsch «Zähne der Alten» bedeutet. Die Felsnadeln aus Dolomitgestein entstanden vor etwa 215 Millionen Jahren auf dem Meeresgrund und erhoben sich durch tektonische Kräfte.
Nun folgt man dem breiten Grasrücken hinauf zum Monte Roveraccio. Auf dem nur 897 Meter hohen Gipfel bietet sich ein erstaunlicher 360°-Rundblick und eine überwältigende Fernsicht in die Tessiner Bergwelt. Nun eröffnet sich auch ein herrlicher Blick ins Val Colla mit dem Monte Bar und dem Gazzirola sowie ins Malcantone mit den dahinter auftürmenden Gipfeln Monte Tamaro und Monte Lema. Ein Tisch und Sitzbänke laden zum Verweilen und Geniessen des atemberaubenden Panoramas ein.
Vom Monte Roveraccio folgt man dem kürzeren Wanderweg zurück nach Sonvico. Die Route führt durch den Wald mit schönem Birkenbestand hinab zur Weggabelung Costa und wieder über San Martino zurück zur Bushaltestelle Sonvico Sassello. Wer möchte, kann von der Haltestelle weiter dem Wanderweg hinab ins alte Dorf Sonvico folgen. Sehenswert ist dort unter anderem die Kirche S. Giovanni Battista aus dem 14. Jahrhundert.
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