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Anforderung
T1
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Körperliche Anforderung
Mittel
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Dauer
02:25 h
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Distanz
7.8 km
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Aufstieg
362 m
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Abstieg
483 m
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Tiefster Punkt
558 m
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Höchster Punkt
1001 m
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Beste Jahreszeit
Highlights
- Wisenberg mit Aussichtsturm & Feuerstellen
- Restaurant Bad Ramsach mit Terrasse
- Burgruine Homburg mit Aussichtsbalkon & Feuerstellen
- Themenweg Homburg
Hinweis
- Steiler Abstieg durch die Tüfelschuchi, Trittsicherheit erforderlich
Ausgangspunkt dieser Wanderung ist die Bushaltestelle Wisen SO Kirche im Kanton Solothurn. Von dort folgt man an der Kreuzung nach links dem gelben Wanderwegweiser und geht die Strasse bergauf. Gleich bei der Kreuzung kann man nach rechts abbiegen, um im Gasthof Löwen (+41 62 289 40 30) einzukehren.
Die Route führt durch das schöne Dorf Wisen bis zu einem Wegweiser, wo man nach rechts abbiegt und der Route in Richtung Wisenberg folgt. Immer den gelben Wegweisern folgend geht es durch ein Quartier bergauf. Schon bald wechselt man den Wanderweg, der durch Wiesen hinauf zur Weggabelung Martinsgrund führt. Dort biegt man nach links ab. Anschliessend wandert man durch den Wald bergauf zum Wegweiser Langacher, wo man weiter der Route zum Wisenberg folgt.
Nach dem Grenzstein, der die Grenze vom Kanton Solothurn zum Kanton Baselland markiert, erreicht man nach wenigen Minuten den 1001 Meter hohen Wisenberg, die höchste Erhebung im Baselbieter Jura. Seit 2000 steht der höchste Punkt unter kantonalem Schutz. Hier befindet sich nicht nur ein Triangulationspunkt – ein wichtiger Punkt der schweizerischen Landesvermessung –, sondern auch der 24,5 Meter hohe Wisenbergturm. Bereits 1755 befand sich auf dem Wisenberg eine Hochwacht, die bis 1798 genutzt wurde. Die Hochwachten in der Schweiz dienten als Alarmsystem, um bei Bedrohungen Truppen und Bevölkerung zu warnen. Über weite Distanzen bildeten sie ein Netz und konnten mittels Rauchzeichen oder Feuer kommunizieren. In diesem System waren beispielsweise die Albis-Hochwacht, die Lägern-Hochwacht, der Uetliberg und der Irchel eingebunden.
Im Ersten Weltkrieg wurde ein sieben Meter hoher Turm als Beobachtungsposten für die Artillerie auf dem Wisenberg erbaut. 1927 entstand in neun Metern Höhe der unterste Abschnitt des heutigen Turms, was der damaligen Baumhöhe entsprach. Da der Wald weiter in die Höhe wuchs, wurde der Turm 1953 um weitere sechs Meter und 1987 nochmals um neuneinhalb Meter erhöht.
Den Turm über die 127 Treppenstufen zu erklimmen lohnt sich: Oben wartet ein grandioser 360°-Panoramablick über den Falten- und Tafeljura, dahinter die Vogesen und den Schwarzwald. Nicht zu übersehen ist auch die Stadt Basel mit ihren Hochhäusern. Vier Panoramatafeln veranschaulichen die sichtbaren Gipfel, und Sitzbänke laden zum Pausieren ein. Am Fusse des Aussichtsturms befinden sich mehrere Feuerstellen, Sitzbänke und Tische.
Vom Wisenberg folgt man dem Weg in Richtung Tüfelschuchi. Zunächst geht es kurz durch den Wald, dann über eine grosse Lichtung und anschliessend auf schmalen Pfaden durch Wald. Der Abstieg Richtung Tüfelschuchi wird zunehmend steiler. Der Weg ist gut ausgebaut, Trittsicherheit ist jedoch erforderlich.
In Bad Ramsach lädt das Quellhotel mit Restaurant und Sonnenterrasse zur Einkehr ein. Seit Jahrhunderten wird hier aus den Wisenberg-Quellen Bade- und Trinkwasser gewonnen – ein Ort mit langer Geschichte.
Von Bad Ramsach folgt man dem Wegweiser in Richtung Ruine Homburg. Rund zehn Minuten wandert man der Strasse entlang, bevor man auf der rechten Seite auf den Wanderweg abbiegt. Bei der Burgruine Homburg finden sich weitere Feuerstellen, und der ehemalige Wohnturm kann bestiegen werden. Eine schmale Wendeltreppe führt hinauf zum Aussichtsbalkon, von dem sich ein herrlicher Blick auf die Jurakette bietet.
Gemäss urkundlicher Überlieferung erbaute Graf Hermann IV. von Frohburg um 1240 eine erste Burg. Nach der Heirat mit der Erbtochter der Grafen von Homburg nannte er sich fortan Graf von Homburg. Von dieser ursprünglichen Burg sind heute keine Reste mehr sichtbar. 1303 wurde die Herrschaft Homburg an den Basler Bischof verkauft, der den Wohnturm errichten liess.
Im Jahr 1400 ging der Sitz an die Stadt Basel über, die die Burg zu einem Landvogteisitz ausbaute. Während rund 400 Jahren diente sie den Landvögten als Verwaltungssitz. In der Zeit der Französischen Revolution lehnte sich ein Teil der Landbevölkerung gegen die Basler Herrschaft auf. Um einer Plünderung zuvorzukommen, liess der Homburger Vogt das Schloss räumen. In der darauffolgenden Nacht vom 23. auf den 24. Januar 1798 wurde das Schloss von der Dorfbevölkerung angezündet und brannte vollständig aus. Die Ruine diente später als Steinbruch und verfiel zunehmend. Erste Sanierungs- und Renovationsarbeiten fanden ab 1935 statt. Zuletzt führte der Kanton Baselland, seit 1941 Eigentümer, von 2008 bis 2010 Restaurierungsarbeiten durch.
Von der Homburg folgt man der Route in Richtung Läufelfingen. Unterwegs bieten Infotafeln des Themenwegs Homburg interessante Einblicke in das damalige Leben auf der Burg. Nach wenigen Minuten passiert man einen schönen Picknickplatz mit Feuerstellen und wandert weiter durch den Wald hinab nach Läufelfingen. Im Dorf angekommen biegt man nach links in die Strasse ein, passiert die Bushaltestelle Läufelfingen Dorf und folgt den Wegweisern bis zum Bahnhof Läufelfingen.
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