Wanderungen durch Moorlandschaften – Flach- und Hochmoore
Natur & Kultur

Wanderungen durch Moorlandschaften – Flach- und Hochmoore

Text: Claudia Ruf (WegWandern.ch), Bilder: Yvonne Zürrer (WegWandern.ch)

 

Wanderungen durch Moorlandschaften – Augen und Ohren auf!

Wer durch Moore streift, ist wie auf einer Pirsch. Vorsichtig geht man Schritt für Schritt, mit scharfen Augen die umliegende Natur beobachtend, nach seltenen Tieren wie Vögeln, Insekten und Pflanzen suchend, durch die Gegend. Manch eine ist karg, fast eintönig und einfarbig, der Boden von Moosen und Heiden bedeckt, durch den ein mäandrierender Bach plätschert. Ein kühler Nebel schwebt über die Gegend, Feuchtigkeit setzt sich auf die Haut. Ein modriger Geruch zieht durch die Nase. Eine andere Landschaft ist wiederum bunt, mit weiter Blumenpracht wilder Wiesen und grenzt an lichte Föhren-, Fichtenwälder. Seltene, gar unbekannte Geräusche lassen einen aufhorchen. Die Moorgegend erscheint in einem sanften, fast mystischen Licht. Diese Eindrücke berühren all unsere Sinne.

Moorlandschaften sind spezielle Naturschönheiten und sehr wichtige Ökosysteme. Und, sie sind in der Schweiz geschützt. Mit dem richtigen Verhalten und auf den dafür frei gegebenen Wegen dürfen Moorlandschaften vorsichtig und unter Einhaltung der geltenden Regeln begangen werden. Das sind besondere Wandererlebnisse.


Hochmoor von Rothenthurm, die grösste zusammenhängende Hochmoorfläche der Schweiz

 

Alles Wasser oder was – was sind Moore?

Moore können vielfältige Strukturen aufweisen. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Moore lieben und brauchen Wasser, ohne können sie nicht überleben. Sie bilden sich in Gegenden mit Staunässe: Mehr Wasser wird zugeführt als ablaufen, versickern oder verdunsten kann. Ein steter Wasserüberschuss aus Niederschlägen und/oder Mineralbodenwasser ist wichtig, ebenso auch eine Ausgeglichenheit zwischen Wasserzufluss und -abfluss.


Naturschutzgebiet Bätzimatt am Oberen Zürichsee

 

Flach- oder Hochmoor?

Es gibt zahlreiche Namen, die den Charakter eines Moores benennen, wie Niederungsmoor, Ried, Wiesenmoor, Waldmoor, Regenmoor (Flachmoore) oder Heide-, Torfmoor, Moos, Fenn, Fehn (Hochmoore), Übergangsmoore uvm.

Seit der Annahme der Rothenthurm-Initiative 1987 stehen Moore unter dem Schutz der Bundesverfassung. Im Bundesinventar der Schweiz sind 1268 Flachmoore und 551 Hochmoore unter Schutz gestellt (Stand 2020). Sie werden zwischen zwei Begrifflichkeiten differenziert: Flachmoor und Hochmoor. Die Begriffe bezeichnen jedoch weder die Höhenlage, noch die Ausdehnung des Moores. 

Flachmoore werden hauptsächlich durch nährstoffreiches Grundwasser genährt. Die Pflanzen haben eine Verbindung zum Grundwasser. Flachmoore sind jünger als Hochmoore und zeichnen sich durch ihre grosse Artenvielfalt und den Reichtum von seltenen Pflanzen aus. Oftmals haben sie sich an verlandeten Seen, Flüssen und Bächen oder auch durch Rodungen von feuchten Wäldern entwickelt. Auch durch Quellen an Hängen oder sogar in Flussauen können sie entstehen.

Gefahren für Flachmoore bestehen, wenn sich die Faktoren Licht bzw. Überschattung oder die Wasserversorgung ändern. Wenn beispielsweise das Volumen des zufliessenden Wassers gegenüber dem abfliessenden nicht ausgewogen bleibt oder die Temperatur die botanische Zusammensetzung des Flachmoores ändert. Lichteinfluss, der eine stärkere Überschattung von Pflanzen bewirken kann, lässt flachmoorfremde Arten (Neophyten) eindringen. Diese errichten Kolonien und verdrängen seltene Pflanzenarten. Der Lebensraum kann sich grundlegend verändern. 

Hochmoore werden durch Regenwasser, Oberflächenwasser versorgt. Die Hochmoore haben keine Verbindung zum Grundwasser. Es gibt sie in Gegenden mit reichlich Niederschlag, hoher Luftfeuchtigkeit, geringerer Wärme und dadurch weniger Verdunstung. Torf kann sich in grösseren Mengen durch abiotische Bedingungen bilden. Wenige aber hochspezialisierte Pflanzenarten können darin leben. Beispielsweise die Rosmarinheide, der Sonnentau, das Wollgras, die Moosbeere.

Hochmoore benötigen zwar keine extensiven Pflegemassnahmen wie Flachmoore, erfordern jedoch Regeneration, da durch frühere Nutzungen, wie beispielweise durch den Torfabbau, Störungen erfolgten. Eine Regeneration stoppt den Abbau der Torfschicht und ermöglicht das Wachstum des Moores. In den meisten Fällen ist dies ein sehr langandauernder Prozess. Hochmoore sind gefährdet durch direkte Eingriffe wie Entwässerung, Torfabbau, Landwirtschaft und Besiedlung, auch durch indirekte Einflüsse wie Nährstoffeinträge durch Dünger aus der Landwirtschaft, Pestizide, sowie Nähr- und Schadstoff belastetes Regenwasser. 


Waldweiher bei Langnau-Gattikon

 

Es gibt zahlreiche Mischformen von Moorarten

Aus Flachmooren sind viele Hochmoore über Jahrtausende entstanden, aber auch umgekehrt können Flachmoore aus Hochmooren entstehen. Es gibt Moorflächen im Gebirge genauso wie im Flachland, kleinst- und grossformatige Moorhabitate. In kleinen Gruben gibt es sogar Moosmoore, die sich in sogenannten Schneetälchen in den Bergen, nach der Schneeschmelze bilden.

Moorlandschaften können Sümpfe, Auen, Tümpel sein und Mooraugen haben. Sie können Moose, Streuwiesen, Riede, Seggenriede, Schilfröhricht, Pfeifengraswiesen, bewirtschaftete Wiesen und Weiden, Weiss- und Schwarztorf, uvm. aufweisen und an Wälder, Tundra oder Steppen, Flüsse, Bäche, Seen angrenzen.

Intakte Hochmoore beispielsweise, sind natürlicherweise waldfrei. Nur wenige Baumarten tolerieren nasse und nährstoffarme Bedingungen, beispielsweise die Bergföhre. Aber aus nährstoffarmen Böden von versumpften Wäldern wiederum können sogenannte Versumpfungs-Hochmoore entstehen. Aber in gut entwässerten Randbereichen von lichten Moorwäldern können sich Föhren und Fichten befinden.

Auch das Klima ist für Moorlandschaften von grosser Bedeutung. Verdunstung, Sonnenscheindauer, Regen- und Oberflächenwasser beeinflussen Moore. Sie haben diffizile hydrologische Verhältnisse. Die Torfmoose der Hochmoore etwa wirken wie Schwämme. Sie bilden dichte und Wasser aufsaugende Decken wie Polster (Bulten genannt), die an der Oberfläche weiterwachsen. Sie können bis zum Zwanzigfachen ihres Trockengewichtes an Wasser speichern. In Trockenphasen geben sie dann kontinuierlich Wasser ab. Zeitweise trocknen die Torfmoos-Hügel aus. Doch in einem intakten Hochmoor gibt es kleine Wasserrinnen, die ständig gefüllt sind (Schlenken sogenannt). Auch grössere und offene Wasserflächen können sich in Moorlandschaften finden, sogenannte Mooraugen (Blänken genannt). Das Klima beeinflusst die Entstehung und Entwicklung von Moorlandschaften.

Ein Charakteristikum für Hochmoore ist Torf. Aus abgestorbenem Pflanzenmaterial, das nicht richtig zersetzt werden kann, da die Bedingungen sauer und nährstoffarm sind, bildet sich im Laufe der Zeit Torf anstatt Humus. So wächst das Hochmoor immer mehr in die Höhe (ca. 1mm pro Jahr). Es dauert rund 1000 Jahre bis ein Meter Torfschicht gebildet ist. Der Abbau von Schwarz- oder Weisstorf zur Anreicherung von Gartenerde ist bedenklich. Für den konventionellen Verkauf von mit Torf angereicherter Gartenerde in Europa kommt heute hauptsächlich aus dem Baltikum und Russland. 

Intakte Moore sind in der Lage Kohlenstoff im Torf zu binden. Alle Moore der Erde speichern etwa 455 Gigatonnen Kohlenstoff, das sind rund 60% des Kohlenstoffs der Atmosphäre. In Zeiten des Klimawandels ist diese Fähigkeit wertvoll. Zerstörte Moore können gar CO2 abgeben.

Ohne jährliches Schneiden des Schilfes und Röhrichte (Mahd) beginnt eine Verbuschung und der Wald erobert sich den Lebensraum zurück. Die Wurzeln der Büsche und Bäume würden ein Flachmoor entwässern. An gewissen Orten können zur Pflege dafür auch Tiere, wie das Schottische Hochlandrind, eingesetzt werden. Es frisst Schilf, Seggen und Weideruten, ohne dabei den Boden übermässig zu belasten. 

Weltweit sind circa 3 % der gesamten irdischen Landfläche von Mooren bedeckt. Sie zählen zu den am meisten vom Verschwinden bedrohter Lebensräume.


Flachmoorgebiet um den Gräppelensee, Toggenburg

 

Entstehung, geschichtlicher Rückblick

Vor etwa 200 Jahren gab es in der Schweiz ein dichtes Netz von einigen grossen und zahlreichen kleineren Mooren. Sie bildeten sich vorwiegend nach der letzten Eiszeit, als die Gletscher schmolzen. Diese hinterliessen Mulden, Becken und Täler, die sich mit Wasser füllten und so Seen, Weiher, Sümpfe und Tümpel schufen. Die stehenden Gewässer entwickelten sich zu undurchlässigen Schlamm- und Lehmschichten (sog. Gyttjen). Die Staunässe ist eine wichtige Voraussetzung zur Bildung von Mooren. Auch Verlandungen, totes Pflanzenmaterial, was sich nicht zersetzen kann (Sauerstoffarmut, saure Böden), Vorhandensein bestimmter Torfmoosarten uvm. sind Bedingungen, die die Entstehung beeinflussen.

Einige entstanden durch Rodungen zur Gewinnung von Alpweiden, Siedlungs- und Kulturlandschaften. Im 18. Jahrhundert wurden Hochmoore sogar kultiviert. Man baute mancherorts Kohlarten, Kartoffeln, Rüben, Getreide und Hülsenfrüchte darin an. Auch Streue von der Mahd wurde vielerorts für den Stall genutzt. Dabei wurden aber oft auch Hochmoore zerstört oder entwickelten sich hin zu Flachmoorarten. 

Eine begehrte Ressource war immer schon Holz, das als Brenn- und Baumaterial, zur Werkzeugherstellung und als Laubfutter für Nutztiere genutzt wurde . Es kam zum Einsatz beim Schiffbau, in Ziegeleien, Köhlereien und zur Verhüttung von Eisen. Früh schon gab es eine Holznot. Die recht genauen Kenntnisse der Vegetations- und Waldentwicklung sowie die Nutzung sind den Pollenanalysen zu verdanken. Dazu werden aus Torfen, die einige Moorleichen wie Pollen und Samen, Tierknochen und mehr im sauren und luftdichten Boden konserviert haben, geschichtete Bohrkerne gewonnen und analysiert. 

Als Ersatz des rarer werdenden Holzes wurde früh getrockneter Torf als Brennmaterial genutzt. Um 1700 intensivierte man das Torfstechen. Um 1850 wurde der Bedarf an Brennmaterial «des armen Mannes» im Kanton Zürich zu ca. 20% von Torf gedeckt. So wurden Hochmoore stark beeinträchtigt oder gar zerstört.

Generelle Eingriffe in den Wasserhaushalt wie z. B. durch Drainagen, Wasserentnahme, Quellfassungen oder versiegelte Flächen, über die das Wasser konzentriert abfliesst und die damit verbundene Entwässerung, sind äusserst bedenklich für intakte Moorlandschaften.

So folgten Seeregulierungen und Flusskorrekturen durch Begradigungen, Sanierungen, Meliorationen, Eindämmungen im Sinne des Menschen, wie er damals die Natur zu beherrschen versucht hat. Dies liessen besonders im Mittelland sehr viele Moore verschwinden. Betroffen waren die Linthebene, der Alpenrhein, die Rhone, die Broye, das Juragewässer, die Emme, die Reuss und der Ticino.

Erste Tonrohrdrainagen nach englischem Vorbild wurden 1850 im Thurgau angelegt. Sogar «Entsumpfungsgenossenschaften» mit dem Recht zur Austrocknung von Mooren entstanden. Zwischen 1885 und 1940 subventionierte der Bund sogar die Entwässerung von mehr als 80’000 ha Moorflächen. (Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, Walter Thut, Moore)

 


Hochmoor von Rothenthurm

 

Den Mooren Sorge tragen

Die Schweiz ist das einzige Land der Welt, welches seit der Volksinitiative «zum Schutz der Moore – Rothenthurm-Initiative» ab 1987 seine Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung in der Verfassung (gemäss Artikel 78 Absatz 5 der Bundesverfassung) mittels Verordnungen schützt.

Für viele und besonders gefährdete Flora- und Fauna-Arten sind die Moore die einzigen Lebensräume. Vom Aussterben bedrohte Arten können nur in diesen Habitaten und/oder daran angrenzenden Gegenden leben. 

 

Einmal zerstörte Moore lassen sich nicht wiederherstellen!

Wer durch eine Moorlandschaft wandert, hält sich immer an die folgenden Regeln:

  • Tiere dürfen weder gestört, gejagt, gefangen noch getötet werden
  • Pflanzen und Pilze dürfen nicht gepflückt, zerstört oder ausgegraben werden
  • Wege dürfen nicht verlassen werden
  • Hunde müssen an der Leine geführt werden
  • Kein Feuer entfachen
  • Sämtliche Abfälle müssen mitgenommen werden (auch Papiertaschentücher!)

 

Hier eine Auswahl von Wanderungen, auf denen man Mooren begegnet:

 

 

Das Scheiden-Wollgras beispielsweise hat in seinem Stängel eine Vertiefung, die wie ein Röhrchen funktioniert. Damit leitet es den Sauerstoff bis zu den Wurzeln im wassergesättigten Boden hinunter. 

Nur ein eindrückliches Beispiel von vielen, was die gegenseitigen Abhängigkeiten aufzeigt:

Das Weibchen des Dunklen Moorbläulings (Maculinea nausithous) legt seine Eier in Blüten des Grossen Wiesenknopfs (Sanguisorba offi cinalis), einer Charakterpflanze der Hochstaudenriede (Filipendulion) und Dotterblumenwiesen (Calthion). Die junge Raupe ernährt sich von Blütenteilen. Nach ihrer dritten Häutung schnellt sie sich von der Wirtspflanze weg und fällt zu Boden. Hier wartet sie bewegungslos, bis sie von einer Roten Wiesenameise (Gattung Myrmica) aufgelesen und in deren Nest transportiert wird. Von der Raupe abgesonderte Sekrete bewirken, dass die Ameise sie nicht als Beute erkennt, sondern wie eine Larve der eigenen Art behandelt. Es existieren mehrere Myrmica-Arten, doch eine Überlebenschance hat die Raupe des Dunklen Moorbläulings nur, wenn sie in einem Nest der Art Myrmica laevinodis landet. Hier ernährt sie sich von der Ameisenbrut und verpuppt sich im Winter. Nach der Metamorphose verlässt der Falter das Nest. (Quelle: Eidg. Dep. UVEK)

Diese Schmetterlingsart ist besonders vom Aussterben bedroht und gehört zu den hoch prioritären Arten für Fördermassnahmen.

Ein anderes Beispiel der Überlebenskunst: Der fleischfressende Sonnentau. Er hat sich auf tierisches Eiweiss umgestellt, zur Umgehung der Nährstoffknappheit und gehört zu den Karnivoren. Der starke Duft des Sonnentaus zieht Insekten an, die am Nektar festkleben. Dann wickelt er sein Opfer ein und verdaut es mit Enzymen. Der Sonnentau wie auch das Fettblatt oder der Gewöhnliche Wasserschlauch und die Krugpflanze, die alle Karnivoren sind, sind typische fleischfressende Überlebenskünstler im Moor. Er findet sich in Hochmooren in Begleitung von Torfmoosen, im Mittelland und im Wallis. (Weiterführende Informationen/Quelle:newsd.admin.ch)


Auf dem Amdener Höhenweg durch das grösste Hochmoor der Ostschweiz

 

Ein weiteres Beispiel findet sich in einem der grössten Hochmoore der Schweiz, das erste Moor der Schweiz, welches 1987 unter Schutz gestellt wurde: das Hochmoor Rothenthurm. Hier findet man Musse und Erholung auf einer Wanderung an Bergföhren, Fichten, Auen vorbei. Der Torfabbau war einst bis in die 1940 Jahre ein blühender Wirtschaftszweig. Torfstichkanten und Torfhütten erinnern daran. Der natürliche, mäandrierende Bachverlauf ist einer der raren und sehr eindrücklichen, die es gibt.

Und vielleicht kann man auf einem Wanderweg durch eines der grössten Flachmoore der Schweiz – im Neeracher Ried – die verschiedenen Strukturen einer weiträumigen Moränenlandschaft erkennen. Das Neeracher Ried ist ein Flachmoor und eine Moorlandschaft sowie ein Wasser- und Zugvogelschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Total wurden seit 1900 über 230 Vogelarten im Reservat festgestellt. Unter den Brutvögel sind vor allem folgende Arten gut vertreten: Zwergdommel, Wasserralle, Tüpfelsumpfhuhn, Kiebitz (leider kaum erfolgreiche Bruten), Lachmöwe, Kuckuck, Nachtigall, Feldschwirl, Sumpfrohrsänger, Drosselrohrsänger und Rohrammer. Unregelmässig brüten zudem Drosselrohrsänger und Bartmeise. Sehr oft finden sich in Flachmooren Sauergräser. Daneben gibt es auch Grosseggenbestände, welche durch Anhäufen von unvollständig abgebautem Pflanzenmaterial, so genannte Bulten bildet (erhöhte Grashorste).

Ein Flachmoor beheimatet viele Blütenpflanzen. Auf einer eindrücklichen Wanderung durch die Bätzimatt bei Tuggen kann man die wunderschönen Schwertlilien (Iris) und Knabenkräuter (Orchideen) bestaunen, nebst einer Vielzahl anderer Moorbewohner!

Das grösste zusammenhängende Moorgebiet der Schweiz, welches auf Etappen wandernd erlebt werden kann, steht in der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Auf dem Moorlandschaftspfad geht es über federnde, auch mit Holz belegten Moorwegen, auf steinigen Bergpfaden und historischen Passrouten durch faszinierende Moorwälder, blumige Flach- und Hochmoore. Er begeistert die Sinne!

 


Im Naturschutzgebiet Bätzimatt am Oberen Zürichsee

Es gibt viel zu entdecken beim achtsamen Begehen der für Wanderungen zugänglichen Moorgegenden, aber halte Dich dabei immer an die geltenden Regeln!

 

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