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Wie man sich beim Wandern richtig anzieht

Das Wandern ist (auch) des Müllers Lust: Richtig angezogen die Wanderwege entdecken: Das Wandern ist des Müllers Lust: Ihm tun es immer mehr Menschen nach und haben den Wandersport für sich entdeckt. Ob in den Ferien zur Entdeckung der Region oder daheim als Fitnesstraining – Wandern erfreut sich grösster Beliebtheit. Allerdings hängt der Spass am Wandern auch an der richtigen Kleidung.

 

Richtig gekleidet zum Wandern: Der Lagenlook feiert ein Comeback

Die meisten Kinder kennen das Zwiebelschalensystem und auch uns Erwachsenen ist es noch allzu bekannt. Wir ziehen dünne Kleidung unter dickere Sachen, den Abschluss bildet eine wetterfeste Jacke. So sind wir wie die Zwiebel gekleidet und können Schicht für Schicht ausziehen, wenn es zu warm werden sollte. Der Körper ist damit auf verschiedene Witterungen und Temperaturen eingestellt bzw. lässt sich die Körpertemperatur leicht regulieren. Auf der einen Seite wird damit dem Auskühlen durch Kälte oder zu starkes Schwitzen vorgebeugt, auf der anderen Seite dem Überhitzen des Körpers. Im Outdoorbereich ist allerdings nicht vom Zwiebellook die Rede, sondern von First, Second und Third Layern. Die erste Schicht kann auch als Base Layer bezeichnet werden, die obere Schicht ist die Top Layer Schicht. 
Wanderer tragen daher am besten ein dünnes Unterhemd aus einem atmungsaktiven Material direkt auf der Haut. Vor allem die Kombination von Schurwolle und Seide ist hier empfehlenswert. Seide bewirkt je nach Notwendigkeit einen kühlenden oder wärmenden Effekt und nimmt stark Feuchtigkeit auf. Die Schurwollfaser kann Feuchtigkeit im Inneren binden und nimmt bis zu 30 Prozent des Eigengewichts an Feuchtigkeit auf. Die Haut fühlt sich damit immer trocken an. 
Als zweite Schicht wird ein kurz- oder langärmeliges Shirt gewählt, das aus Baumwolle oder ebenfalls aus einer Kombination aus Schur- und Baumwolle bestehen kann. Darüber folgt die Fleecejacke oder der Fleecepullover, der wärmt und dennoch die Hautatmung nicht beeinträchtigt. Eine Softshelljacke schützt vor Regen und Wind, ist dennoch atmungsaktiv. 
Welche Schicht zum Einsatz kommt und wie viele Schichten überhaupt getragen werden, ist von der Witterung und vom individuellen Wärmebedürfnis abhängig.

 

 

Funktionale Top Layer: In Arbeitsjacken zum Wandern?

Passionierte Wanderer werden bestätigen können, dass es eine Jacke mit vielen Taschen braucht, wenn die grosse Tour gestartet wird. All die Kleinigkeiten wie Taschentücher und Kompass, Taschenmesser und Smartphone mit der Wegbeschreibung müssen doch Platz finden. Eine solche Jacke mit vielen Taschen findet sich bei herkömmlichen Outdoorjacken kaum, viel interessanter sind hier die als Arbeitsjacken ausgewiesenen Jacken und Westen der Firma engelbert strauss. Der Hersteller moderner und funktionaler Arbeitskleidung ist bekannt für seine Kleidung, die auch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Dabei sind die Jacken, Hosen, Schuhe, Westen und Shirts zwar als Berufskleidung gedacht, engelbert strauss hat diese aber so designt, dass sie auch in der Freizeit eine gute Figur machen. Die Softshelljacken mit unterschiedlich hoher Wassersäule halten Regen zuverlässig ab und schützen gleichzeitig vor dem scharfen Wind, der gerade in den Bergen und an Gewässern pfeift. Der Körper überhitzt darin aber nicht, weil die Atmungsaktivität der Jacken gegeben ist. Insofern kann die als Überschrift gestellte Frage durchaus mit einem „Ja“ beantwortet werden! Derartig funktionale Arbeitsjacken eignen sich auch zum Wandern, zumal sie viele sinnvolle Details aufweisen: Mehrere Taschen, verstellbare Ärmelbündchen, Kapuze, Innentaschen usw. lassen den Wanderer alle wichtigen Utensilien direkt dabei und sicher verstaut haben.

 

Gut zu Fuss: Schutzschuhe zum Wandern tragen

Sicherheitsschuhe sind eigentlich aus der Arbeitswelt bekannt. Sie sollen den Fuss vor Verletzungen durch Anstossen und herabfallende Gegenstände schützen. Der Verdacht liegt nahe, dass solche Schuhe doch auch zum Wandern geeignet sein müssten! Sind sie auch, wenn darauf geachtet wird, die richtigen Schuhmodelle und Sicherheitsklassen zu wählen. Die Sicherheitsschuhwelt kennt viele verschiedene Kategorien und beginnt beispielsweise mit der Klasse SB. Solche Schuhe eignen sich nur für drinnen oder für einen raschen Gang zum Briefkasten, keinesfalls zum Wandern! Hier braucht es keine luftigen Schuhe, sondern solche, die fest am Fuss sitzen und ihn schützen. Dabei sollen nicht nur die Zehen ausreichend geschützt werden, sondern auch der Knöchel, denn ein Umknicken kann die Wandertour sehr unschön enden lassen. Wer nun also Sicherheitsschuhe zum Wandern sucht, sollte mindestens auf die Sicherheitsklasse S2 zurückgreifen. Diese Schuhe sind rutschhemmend und im Fersenbereich geschlossen, die Sohle ist gegen verschiedene Flüssigkeiten beständig. Ausserdem halten die Schuhe bis zu 80 Minuten lang Wasser ab, ehe es langsam in das Innere des Schuhs vordringt. Ähnlich ausgestattet sind die Schuhe mit der Sicherheitsklasse S3, wobei diese den Vorteil mit sich bringen, dass sie knöchelhoch gestaltet sind. Mit einer Schnürung, die individuell festgezogen werden kann, lässt sich der Schuh daher direkt auf den Fuss anpassen und gibt ihm ausreichend Halt und Sicherheit. Vor allem auf sehr unebenen Wegen oder Schotterwegen sind Knöchelschuhe zum Wandern die beste Wahl. Übrigens: Schutzschuhe sind längst keine klobigen Modelle mehr, die den Fuss plump wirken lassen und ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränken. Sie sind bequem und komfortabel, je nach Modell sogar atmungsaktiv und sorgen damit für ein gesundes Fussklima auf allen Wegen.

 

 

 

 

 

 

 

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