Über die schönsten Pässe wandern
Furgge, Furgga, Bocchetta, Sattel – es gibt viele Bezeichnungen für Pässe. Über Pässe zu wandern, heisst auch von einem Tal zum anderen zu wandern. Oben auf dem Pass angekommen, verändert sich die Landschaft. Es eröffnen sich ganz neue Aussichten.
Viele Passübergänge sind historisch bedeutsam. Bereits die Römer überquerten etwa den Lötschenpass. Schon in Urzeiten, vorallem im Mittelalter, führte der Weg von Bern nach Rom über diesen Pass. So fand man auf dem Lötschenpass Münzen aus römischer Zeit und Überreste von Pfeilen aus der Spätsteinzeit.
Alpenpässe waren wichtige Handelsrouten. Säumer transportierten Lasten auf dem Rücken von Saumtieren über die Berge. Man führte Salz von Norden nach Süden und Wein vom Süden in den Norden. Auch mit Seide, Samt, Reis, Korn, Brokat, Wolle, Käse und Öl wurde gehandelt. In den Alpentälern war der Saumhandel eine wichtige Einnahmequelle.
Auch der legendäre Simplonpass, der das Wallis mit Norditalien verbindet, war bereits im Mittelalter ein wichtiger Passübergang. Oder das Schlappiner Joch, der das Prättigau mit dem Montafon in Österreich verbindet. Vom Beginn des 19. Jahrhunderts an bis weit in das 20. Jahrhundert hinein, wurde über den Pass Waren geschmuggelt.
So wandert man heute oft auf historischen Wegen, die zudem erlebnis- und aussichtsreich sind.
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