> 3-5 Std.
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Zürich

Sihlwald: Sihlbrugg Dorf – Sihlmatt – Sihlbrugg Dorf

leicht  |  3.10 h  |  ↔ 12.5 km  |   ↑ 201   |   ↓ 201 m

Schöne Frühlingswanderung an der Sihl entlang und an eiszeitlichen Mittelmoränen vorbei. Ein Wunderwald – zu jeder Jahreszeit! Im Sommer ein Bad in der Sihl, Bräteln am „maledivischen“ Sandstrand der Sihl oder auf der Sihlmatt eine in der Küche gebratene Forelle mit Nussbutter geniessen, im Winter einen „verwunschenen“ Waldweg gehen und sich mit einem Fondue belohnen? Ein Familienweg, ein Seniorenweg, ein Weg für alle, die es lieben, eine abwechslungsreiche Natur an einem herrlichen Fluss geniessen zu wollen, ohne höhere Steigungen hinter sich bringen zu müssen. Eine tolle, erquickende Wanderung für Ungeübte sowohl als auch als „Einlaufzeit“ für bestens Geübte!

 

 

Ausgangspunkt: Sihlbrugg Dorf – Parkmöglichkeit vorhanden
Endpunkt: Sihlbrugg Dorf
Einkehr: Verpflegung: div. in Sihlbrugg Dorf, Bäsebeiz a’de Sihl, Restaurant Sihlmatt
Anforderungen: gelb markiert
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              00.00 h Sihlbrugg Dorf, 535 m  
              00.30 h Schifflibrücke, 572 m
              01.00 h Bäsebeiz a’de Sihl
              01.30 h Brücke (Sihlsprung)
              01.40 h Restaurant Sihlmatt
              03.10 h Sihlbrugg Dorf, 535 m  

 

Wegbeschrieb

Von Sihlbrugg Dorf führt der Weg auf der Strasse Richtung Neuheim – zwischen dem Gasthof Löwen und der Sihl – vorbei und am Wegweiser direkt zur Sihl folgen (nur 2 Minuten). Nicht über die Brücke Richtung Hirzel, sondern auf der Strasse an der Sihl (linker Hand) vor der Brücke nach rechts ca. 200 Meter bis links ein Weg zur Sihl führt. Auf diesem Weg folgen und nach ca. 500 Meter wieder auf die Strasse hoch und nach ca. weiteren 200 Metern wieder links auf den Weg zur Sihl einbiegen. Immer der Sihl – ihrem Rauschen und dem klaren Wasser, wo im Sommer manch Kuh von der gegenüberliegenden Weide ihre Füsse im Fluss kühlt – entlang, nach ca. 1 Kilometer folgt ein Wald und dort bis zum Holzbrücklein gehen, dieses überqueren. Schon folgt die Schifflibrücke, die nun überquert wird. Die Sihl ist jetzt zur rechten Hand. Man wechselt also das Ufer. Dies ist wichtig, weil dieser Weg der schönere ist. Nach 1 Stunde ist man an der „Bäsebeiz a’de Sihl“. Die Besenbeiz wird von einem Bauernhof betrieben und wartet mit feinen Köstlichkeiten auf. Man könnte sich hier schon bestens verpflegen mit Menü und Getränken. Vielleicht hat sie grad einen Schaumwein aus der Gegend parat? Von da an führt der Weg nach wie vor immer der Sihl entlang über Wiesen, durch den Wald – in einem leichten Auf und Ab – was bestens zu schaffen ist. Immer wieder gibt es mal ein Bänklein, das zum Ruhen und der Sihl Lauschen einlädt. Später führt der Weg in einen herrlichen, wie einer Art verwunschenen Märchenwald. In der Sihl finden sich immer grössere Felsblöcke, mitten im Fluss sind Sand- bzw. Kieselbänke, und zusammen bilden diese an manchen Stellen herrliche Badeorte, die im Sommer nach einer Abkühlung rufen. In einem heissen Sommer ist es herrlich sich darin bei etwa 19 Grad zu erfrischen. Manche Orte bieten sogar Sandstrand. Daher empfiehlt es sich, sich frühzeitig auf den Weg zu machen, weil manch einer schon besetzt sein könnte. Und an manchen Felsen im Fluss kann man sich während des Badens auch festhalten. Gerade weil es grössere Felsen und Kiesbänke mittig im Fluss gibt, wird der Fluss geradezu besänftigt und es ist nicht wirklich gefährlich, darin zu baden, wenn man die Strömung im Auge behält. Dennoch muss zu jeder Jahres- und Tageszeit damit gerechnet werden, dass die Schleusen geöffnet werden und plötzlich Hochwasser kommt! Bitte also wirkliche Vorsicht. Der Weg führt bis zur Hängebrücke Richtung Sihlsprung, die dann überquert wird – das Ufer also wieder wechseln und immer wieder weiter der Sihl entlang. Mit etwas Glück können an den nun folgenden Felsvorsprüngen in den kleinen Höhlen der Felsen Schwalben beobachtet werden, wie diese ihre Nester zwischen April bis September bauen und darin brüten. Auch mal eine Angelrute lässt sich erblicken, denn hier gibt auch stille Gewässer im Fluss. Auf diesem Weg wird ein kleiner Tunnel durch den Felsen passiert bis man zur wundervollen Aussicht auf die Sihlmatt kommt. Nur noch ein paar wenige Schritte trennen einen bis zur wunderbar gebratenen Forelle – für Nicht-Fischliebhaber gibt es auch ein alternatives Angebot.

 

Zurück kann nun entweder via Hütten mit Busanschluss gegangen werden. Allerdings ist dies ein recht steiler Weg auf einer gepflasterten Strasse hinauf. Oder man nimmt den Weg zurück – diesmal auf der anderen Sihlseite. Dabei geht es auf einem breiteren Flurweg der Sihl entlang, durch Wald und neben Wiesen her. Am Anfang kann ein etwa 300m langer Tunnel durchgangen werden – für ängstliche wäre hier eine Stirnlampe gut. Es geht jedoch auch ohne bestens, denn das Tunnelende ist geradeaus sichtbar. Unterwegs gibt es Abzweigungen nach Unterägeri oder Neuheim und anderen Orten. Wer zurück zum Ausgangspunkt will, geht immer der Sihl entlang bis der Weg an der einen Holzbrücke auf einen Teerweg führt, via einem Bauernhof hinauf bis zum Wäldchen, wo der Wanderweg wieder hinunter zur Sihl geht. An der Holzbrücke könnte wieder das Ufer gewechselt werden, und man geht den gleichen Weg ab da zurück. Wenn man auf der linken Sihlseite bleibt – links gemäss Flussstrom – erkennt man nach etwa einem Kilometer den Weg daran, dass man sich dann wiederum auf dem gleichen, eingangs beschriebenen Weg, befindet. Ein gemütliches Abspannen kann wieder um Restaurant Löwen genossen werden. Ein Bus führt von Sihlbrugg Dorf weiter in Richtung nach Hause, nach Baar, wo umgestiegen werden kann. Das Restaurant Sihlmatt oder richtigerweise „Sihlmättli“ hat eine lange und persönliche Tradition und ist eine Oase mitten in intakter Natur. Der Sihlweg liegt im Naturschutzgebiet. Das Sihlmättli wurde ursprünglich von Wisi, der Seele des Hauses, bewohnt und als Bauernhof betrieben worden. Später bot er Wanderern und Freunden seine Küche an. Heute ist es zwar eine Art Restaurant, doch nach wie vor wird hier Tradition sehr gross geschrieben und Wisi lebt hier als einstiger Besitzer und Bewohner seines Heimätlis weiter. Dies möge so bleiben. (Reservierungen sehr zu empfehlen)

 

 

 Wanderkarte 

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