> 1-3 Std.
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Ostschweiz

Schabziger Höhenweg: Filzbach / Habergschwänd – Fronalpstock

leicht   |  2.20 h  |   ↔ 6.5 km   |   ↑ 432 m   ↓  382 m

Der erste Markenartikel der Schweiz, ja vielleicht sogar der Welt: Glarner Schabziger! Begleitet von der spannenden, über tausendjährigen Geschichte über den speziellen Magerkäse, führt die Themenwanderung auf dem Schabziger Höhenweg von Filzbach über Habergschwänd zum Fronalpstock und Näfels mit herrlichem Ausblick. Natürlich gibt es den blauen Bockshornklee auch auf dem Weg zu finden.

 

 

Ausgangspunkt: Habergschwänd – Bergstation Sesselbahn (Busverbindungen zur Talstation Filzbach, Sportzentrum)
Endpunkt: Berggasthaus Fronalpstock – Bushaltestelle (Tel. Rufbus Taxi Reust: +41 79 693 49 49, Reservation erfordelich!)
Einkehr: Unterkunft und Verpflegung: Habergschwänd, Nüenalp, Berggasthaus Fronsalpstock
Anforderungen: weiss-rot-weiss
Highlights: Ausblicke auf das Linthal
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              00.00 h Habergschwänd, 1278 m       
              00.30 h Nüenalp, 1399 m   
              01.30 h Mullernberg, 1206 m
              02.00 h Meieli, 1231 m
              02.20 h Berggasthaus Fronalpstock, 1325 m       (Tel. Rufbus: +41 79 693 49 49, Res. erfordelich!)

 

Wegbeschrieb

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Busstation Filzbach, von wo aus man in etwa 10 Gehminuten die nostalgische Sesselbahn, die nach Habergschwänd führt, erreicht. In luftiger Höhe überwindet man gemütlich die 600 Höhenmeter hinauf. Hier kann gleich im Berggasthaus Habergschwänd (+41 55 614 16 16) einkehren.

In einem rund halbstündigen, angenehmen Aufstieg erreicht man rasch an Höhenmetern und auch die Mittlist Nüen/  Nüenalp (+41 79 407 81 36). Der Blick in Richtung Norden geht bei schönen, klaren Tagen über das Linthtal und den oberen Zürichsee hinaus, bis weit in den Schwarzwald hinein. Durchatmen und sich wunderbar von den hofeigenen Käsen verpflegen ist angesagt. Es lohnt sich. Auch frische Produkte können dort bezogen werden. Die Sommeralp bietet auch Besichtigungen der Käseherstellung für Gruppen an und an manchen Tagen sogar eine Hoftheateraufführung. Auf der Sömmerungs-Alp verbringen einige Tiere den Sommer.

Ein recht ebener Bergweg durch satte Weiden, idyllische Wäldchen und auf sanftem Boden führt von hier weiter, vorbei an zwei Saumpferden und natürlich den Milchkühen – je nach Jahreszeit. Der höchstgelegenste Punkt ist das Adamsloch mit 1’431 Hm. Ein kurzer Abstieg zum Sattelboden, von dem aus sich ein herrlicher Blick ins Oberseetal bietet und auf verschiedene Alpen, die bewirtschaftet werden. Auf dem gesamten Weg wird man von Informationstafeln über die spannende Geschichte und Kunst der Herstellung des einzigartigen Glarner-Schabzigers begleitet. Also immer der Wandertafel Schabziger Höhenweg folgen. Der Zigerschlitz, wie der Kanton Glarus im Volksmund auch genannt wird hat seinen eigenen Käse: Glarner Schabziger. Ein grüner, fettarmer, leicht verdaulicher und laktosefreier Käse aus entrahmter Kuhmilch, angereichert mit blauem Bockshornklee. Dieses Wundermittel ist besonders intensiv im Geschmack. Ursprünglich aus den östlichen Mittelmeerländern und Kleinasien stammend, findet man diesen Klee ausserhalb des Alpenraumes kaum mehr! Er wurde von den Kreuzrittern mitgebracht und später kultiviert. Heute ist das Anbaumonopol – seit 1917 – in den Händen des Zigerkraut-Produzentenverbandes in Lachen.   

Kurz vor dem leichten Abstieg zum Mullerenberg geht der Weg über in einen schmalen Teerweg. Man orientiert sich stets am Schild Schabziger Höhenweg, der zum Berggasthaus Rösli führt; hoffentlich wird es wieder in Betrieb genommen, die Aussicht ist wundervoll. Kurz davor könnte die Abzweigung via Chummenwald mit Umweg genommen werden: Dauer etwa eine Stunde länger. Beim Rösli befindet sich auch die sehr gut gepflegte mechanische Stöckli-Formungsmaschine aus dem Jahr 1910.

Der Weg führt ab hier leicht talwärts, zuerst noch auf der Fahrstrasse, später über einen Wanderweg und wechselt nochmals in einen Flurkiesweg durch den Wald. Beim Meieli träumt man Besitzer eines der wenigen und hölzernen Chalets zu sein, die abgeschieden mit Blick in die imposante Bergwelt stehen. Zum Schluss geht es dann auf der Fahrstrasse etwas steiler – am Besten im Walking-Schritt – hinauf zum Berggasthaus Fronalpstock (+41 55 612 10 22), der etwa 20-minütige Aufstieg lohnt sich. Von dort können die Paraglider beim Starten beobachtet werden. Natürlich kann man sich auch frisch und fein auf der Sonnenterrasse im Schatten verköstigen. 

Gute Geher können den Abstieg nach Näfels in etwa 90 Minuten unter die Füsse nehmen. Wer dies nicht möchte, meldet sich frühzeitig für den Rufbus vom Taxi Reust für die wirklich spannende Rückfahrt – es braucht sehr gute Fahrkünste – auf der schmalen Strasse mit Gegenverkehr an: Tel. +41 79 693 49 49 an (Kosten ca. CHF 13.– pro Person).   

 

 Wanderkarte 

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