> 1-3 Std.
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Zürich

Grüningen – Botanischer Garten – Lützelsee – Feldbach

leicht   |   1.50 h   |   ↔ 7.4 km   |   ↑ 109 m   ↓ 172 m

Einfache aber sehr eindrückliche wie abwechslungsreiche Wanderung von Grüningen im Zürcher Oberland zum Botanischen Garten, zum Lützelsee mit der Storchensiedlung und weiter via Hombrechtikon nach Feldbach am Zürichsee.

 

 

Ausgangspunkt: Grüningen, Stedli – Bushaltestelle
Endpunkt: Feldbach – Bahnhof
Einkehr: nur Verpflegung: diverse in Grüningen, Besenbeiz Hasel am Lützelsee, Pasticceria Italiana in Hombrechtikon
Anforderungen: gelb markiert
Highlights: Botanischer Garten, Lützelsee, Storchensiedlung, Feuerstellen
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              00.00 h Grüningen, 488 m     
              00.20 h Botanischer Garten, 500 m
              00.40 h Spilhalden, 521 m
              01.00 h Lützelsee / Besenbeiz Hasel
              01.15 h Plattenhof Hombrechtikon, 492 m   
              01.50 h Feldbach, 425 m   

 

Wegbeschrieb

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bushaltelle Stedtli in Grüningen im Zürcher Oberland. Von hier folgt man dem Wegweiser Richtung Botanischer Garten. Auf den alten Pflastersteinen mitten durch die Häuserzeile hinaus auf den Feldweg durch das sehr malerische, ursprüngliche, schön gepflegte und bestens erhaltene Dorfzentrum mit seinen alten Riegelhäusern mit Vorgärtchen, einem Dorfplatz mit Sodbrunnen und Infotafeln. Das Städtchen Grüningen hat eine reiche Geschichte, ein Schloss und Museen, die einem die lange Geschichte näher bringen – Grüningen an sich ist schon eine Reise wert.

Liebliches Weide- und Wirtschaftsland mit altem Obstbaumbestand tut sich nach dem Verlassen des Dorfplatzes auf. Der Weg ist teilweise geteert und führt in leichtem Auf und Ab über die Felder und Wiesen bis zum Botanischen Garten. Es lohnt sich, hier die Bäume, Sträucher, Blumen in der Ruhe zu geniessen; es gibt Sitzgelegenheiten und zwei Feuerstellen – eine Erholung für die Sinne. Zu beachten sind die Öffnungszeiten (Eintritt gratis). Nach dem lohnenden Besuch führt der Weg etwas zurück und biegt links in den Emil-Gehri-Weg ein. Bald schon geht es durch den Wald und führt an Feuerstellen mit einem kleinen, idyllischen Seelein, einem Biotop vorbei. Leicht aufwärts steigt der Feldweg nun wieder auf eine Anhöhe, vorbei an schönsten Bauerngehöften mit Pferdestallungen bis sich der Blick auftut auf die wunderbare, vielfältige Moor- und Seelandschaft des Lützelsees – ein besonderes Brutgebiet für sehr zahlreiche Vögel und Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit nationaler Bedeutung – eine Augenweide. 

Nach nur etwa einer Stunde kommt man zum Biohof Hasel, wo man sich stärken kann. Besonders eindrücklich und auch einmalig ist ab etwa Januar die Beobachtung der wieder eingetroffenen Störche, die sich auf den noch laublosen Bäumen beim Hof Hasel einrichten und gut sichtbar sind. Es bleibt spannend bis in den Herbst hinein, wenn zwischen August bis September die Zugzeit der Störche ins Winterquartier beginnt. Die Jungvögel brechen vor ihren Eltern auf und finden selbständig ihren Weg nach Afrika. Mit Hilfe ihres inneren Kompasses erreichen sie ihr Ziel ohne Führung durch erfahrene Altvögel. 1972 wurden die ersten Aktivitäten zur Wiederansiedlung der Störche am Lützelsee unternommen. Durch viele freiwillige Helfer, wie die Feuerwehr Hombrechtikon und durch das Gastrecht der Familie Eberhard, das sie den Störchen gewähren, können sich Beobachter jedes Jahr auf’s Neue daran erfreuen. Hier die laufenden News der Storchensiedlung.

Der schöne Feldweg führt nun vom Hof weg dem See zur Rechten entlang; und vielleicht sieht man Störche über dem See elegant auf ihren Schwingen tragend segeln. Wer sich ein Bad im See gönnen will, wählt beim Biohof den Rundweg zur Badi Lützelsee. Wem der See noch zu kalt ist, wählt hier den Abzweiger in Richtung Feldbach. Der Weg führt abwechselnd auf Feldwegen, geteerten Wegen zwischen Feldern, Wiesen, durch etwas Wald an Dörfern und Gehöften vorbei bis man sich unerwartet in Hombrechtikon an der Hauptstrasse befindet. Aber hier lohnt es sich, dem Wegweiser auf der Hauptstrasse zu folgen und dann eine Pause in der typisch italienischen Pasticceria Italiana bei Graziano und seiner Frau einzulegen. Das Glacé ist fantastisch, wie der Kaffee und viele Delikatessen mehr! Ab dann führt der Weg durch das Dorf, leicht abwärts, dem Fluss entlang bis sich dann der Blick oberhalb von Feldbach ganz unerwartet auf den naheliegenden Zürichsee weitet. Ein kurzer Weg abwärts und man steht am Bahnhof von Feldbach. Lust auf eine Schifffahrt? Man fährt mit der S-Bahn nach Rapperswil und lässt sich auf dem Schiff in Richtung Zürich chauffieren bei einem Glas Züri-Wii.


 

 Wanderkarte 

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